Kran­ken­geld trotz ver­spä­te­ter Krankmeldung

Hat der Ver­si­cher­te alles in sei­ner Macht Ste­hen­de und ihm Zumut­ba­re getan, damit er die ärzt­li­che Beschei­ni­gung für die Fort­dau­er der Arbeits­un­fä­hig­keit spä­tes­tens am nächs­ten Werk­tag nach dem Ende der zuletzt fest­ge­stell­ten Arbeits­un­fä­hig­keit erhält, kann aus­nahms­wei­se eine Beschei­ni­gungs­lü­cke unschäd­lich sein. Ein Aus­nah­me­fall liegt vor, wenn der recht­zei­tig ver­ein­bar­te Ter­min von

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Arbeits­un­fä­hig­keits­be­schei­ni­gun­gen – nach Ablauf des Entgeltfortzahlungszeitraum

Aus der Nicht­vor­la­ge von Arbeits­un­fä­hig­keits­be­schei­ni­gun­gen für die Zeit nach Ablauf des Ent­gelt­fort­zah­lungs­zeit­raums nicht geschlos­sen wer­den kann, dass der Klä­ger ab die­sem Zeit­punkt wie­der arbeits­fä­hig war. Es mag viel dafür spre­chen, dass die Pflicht zur Vor­la­ge von Arbeits­un­fä­hig­keits­be­schei­ni­gun­gen (§ 5 Abs. 1 EFZG) den Arbeit­neh­mer im unge­kün­dig­ten Arbeits­ver­hält­nis auch wäh­rend sol­cher Zei­ten trifft, für

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Arbei­ten wäh­rend der Krankschreibung

Ist ein Arbeit­neh­mer arbeits­un­fä­hig krank­ge­schrie­ben, hat er alles zu unter­las­sen, was sei­ne Gene­sung ver­zö­gern könn­te. Bestehen sei­tens des Arbeit­ge­bers Zwei­fel an der Arbeits­un­fä­hig­keit, so obliegt es ihm, den allein durch die Vor­la­ge der Beschei­ni­gung nor­ma­ler­wei­se als erbracht anzu­se­hen­den Beweis hin­sicht­lich des Vor­lie­gens von Arbeits­un­fä­hig­keit zu erschüt­tern. Liegt bei dem Arbeitnehmer

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Arbeits­un­fä­hig­keits­be­schei­ni­gung – und die Erschüt­te­rung ihres Beweiswerts

In der Regel ist der Beweis krank­heits­be­ding­ter Arbeits­un­fä­hig­keit durch die Vor­la­ge einer ärzt­li­chen Arbeits­un­fä­hig­keits­be­schei­ni­gung iSd. § 5 Abs. 1 Satz 2 EFZG geführt. Die ord­nungs­ge­mäß aus­ge­stell­te Arbeits­un­fä­hig­keits­be­schei­ni­gung ist das gesetz­lich aus­drück­lich vor­ge­se­he­ne und inso­weit wich­tigs­te Beweis­mit­tel für das Vor­lie­gen krank­heits­be­ding­ter Arbeits­un­fä­hig­keit. Ihr kommt ein hoher Beweis­wert zu. Der Tatrich­ter kann nor­ma­ler­wei­se den Beweis

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