Das qualifizierte Zwischenzeugnis

Das Arbeits­zeug­nis – und sein Inhalt

Das Arbeits­zeug­nis muss als Bewer­bungs­un­ter­la­ge des Arbeit­neh­mers und Ent­schei­dungs­grund­la­ge für die Per­so­nal­aus­wahl künf­ti­ger Arbeit­ge­ber inhalt­lich wahr, dabei jedoch zugleich vom ver­stän­di­gen Wohl­wol­len des Arbeit­ge­bers gegen­über dem Arbeit­neh­mer getra­gen sein. Letz­te­res ist nur dann der Fall, wenn es des­sen wei­te­res Fort­kom­men durch sei­nen Inhalt oder sei­ne Form nicht unnö­tig erschwert1. Hin­sicht­lich

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Die Unterschrift auf dem Eröffnungsbeschluss

Der Anspruch auf Zusen­dung eines nicht gefal­te­ten Arbeits­zeug­nis­ses

Der Arbeit­neh­mer hat einen Anspruch dar­auf; vom Arbeit­ge­ber ein ungeknicktes/​ungefaltetes Zeug­nis zu erhal­ten1. Dies gilt auch dann, wenn sich die grund­sätz­li­che Hol­schuld aus vom Arbeit­ge­ber zu ver­tre­ten­den Grün­den in eine Schick­schuld gewan­delt hat. Zwar ist die Zeug­nis­schuld grund­sätz­lich eine Hol­schuld2. Indes wird aus der Hol­schuld eine Schick­schuld, wenn die Abho­lung

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Das qualifizierte Zwischenzeugnis

Das qua­li­fi­zier­te Zwi­schen­zeug­nis

Nach § 109 GewO kann der Arbeit­neh­mer bei der Been­di­gung des Arbeits­ver­hält­nis­ses ein (Abschluss-)Zeugnis ver­lan­gen. Die Vor­aus­set­zun­gen, unter denen ein Arbeit­neh­mer die Aus­stel­lung eines Zwi­schen­zeug­nis­ses bean­spru­chen kann, sind gesetz­lich nicht gere­gelt. Soweit tarif­li­che Rege­lun­gen nicht bestehen, kann sich die Ver­pflich­tung zur Ertei­lung eines Zwi­schen­zeug­nis­ses als ver­trag­li­che Neben­pflicht erge­ben. Eine sol­che

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Arbeitszeugnis - und die Tätigkeitsbeschreibung

Arbeits­zeug­nis – und die Tätig­keits­be­schrei­bung

Die Tätig­keits­be­schrei­bung ist der objek­tivs­te Teil eines Zeug­nis­ses und daher von beson­de­rem Infor­ma­ti­ons­wert für den neu­en Arbeit­ge­ber1. Bei den Anga­ben zur Art der geschul­de­ten Tätig­keit kann im Zeug­nis auf eine ggf. vor­han­de­ne Stel­len­be­schrei­bung zurück­ge­grif­fen wer­den2. Bezieht sich ein Arbeit­neh­mer für die Art der von ihm aus­ge­üb­ten Tätig­kei­ten auf eine vom

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Arbeitszeugnis - und der Grund für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses

Arbeits­zeug­nis – und der Grund für die Been­di­gung des Arbeits­ver­hält­nis­ses

Der Arbeit­neh­mer hat einen Anspruch dar­auf, dass der Grund der Been­di­gung des Arbeits­ver­hält­nis­ses im Zeug­nis genannt wird1. Dabei gebie­tet es der Grund­satz der Klar­heit des Zeug­nis­ses, dass erwähnt wird, wenn die Been­di­gung durch den Arbeit­neh­mer erfolg­te und damit in die­sem Sin­ne "auf sei­nen Wunsch". Lan­des­ar­beits­ge­richt Schles­wig-Hol­stein, Urteil vom 7. Novem­ber

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Arbeitszeugnis für eine Führungskraft - und die Mitarbeiterführung

Arbeits­zeug­nis für eine Füh­rungs­kraft – und die Mit­ar­bei­ter­füh­rung

In das Arbeits­zeug­nis einer Füh­rungs­kraft ist ein Absatz ein­zu­fü­gen, der sich zu der Auf­ga­ben­er­le­di­gung des Arbeit­neh­mers im Zusam­men­hang mit der Füh­rung der ihm unter­stell­ten Mit­ar­bei­ter ver­hält. Das gebie­tet der Grund­satz der Zeug­nis­wahr­heit unter Berück­sich­ti­gung des Zwecks des Arbeits­zeug­nis­ses, näm­lich dem Arbeit­neh­mer als Bewer­bungs­grund­la­ge die­nen zu kön­nen. Bei einer Füh­rungs­kraft ist

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