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Planender Baumeister (Österreich) = Architekt (Bayern)?

Das Bundesverwaltungsgericht hat dem Gerichtshof der Europäischen Union mehrere Fragen zur Auslegung der EU-Richtlinie 2005/36/EG vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen vorgelegt: Der Kläger ist deutscher Staatsangehöriger mit privaten Wohnsitzen sowohl in Österreich als auch in Bayern. 2007 legte er nach österreichischem Recht („Maria-Theresianisches Privileg“) die Prüfung

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Kein Bachelor-Architekt – Ein Bachelorstudium ist kein Diplomstudium

Nach dem eindeutigen Wortlaut des Architekturgesetzes wird für die Eintragung in die Architektenliste ein absolvierter Diplomstudiengang verlangt; ein Bachelorstudium ist nicht ausreichend. Bei einem Bachelorstudium kommt aber auch keine entsprechende Anwendung der gesetzlichen Übergangsbestimmung in Betracht, da es an der zwingend erforderlichen Gesetzeslücke fehlt. Der Gesetzgeber hat insoweit bewusst zwischen

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Insolvenzverschleppung durch Architekten

Die Verurteilung eines Architekten wegen Insolvenzverschleppung – bezogen auf seine Eigenschaft als Geschäftsführer und Liquidator einer GmbH – rechtfertigt nach dem Hamburgischen Architektengesetz nicht ohne weiteres die Annahme, dass er zur Erfüllung der Berufsaufgaben eines Architekten ungeeignet ist. Der Tatbestand des § 6 Abs. 1 Nr. 3 HmbArchtG (rechtskräftige Verurteilung

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