Markenrechte - und das Umpacken importierter Arzneimittel

Mar­ken­rech­te – und das Umpa­cken impor­tier­ter Arz­nei­mit­tel

Das Umpa­cken von impor­tier­ten Arz­nei­mit­teln ist nach der EU-Fäl­­schungs­­­schut­z­­rich­t­­li­­nie nicht erfor­der­lich. Daher kön­nen durch das Umpa­cken Mar­ken­rech­te ver­letzt wer­den. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Köln in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den und dem Antrag auf Unter­las­sung des Umpa­ckens statt­ge­ge­ben. Gleich­zei­tig ist die Ent­schei­dung des Land­ge­richts Köln bestä­tigt wor­den. Die Antrag­stel­le­rin ist

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Umpacken importierter Arzneimittel

Umpa­cken impor­tier­ter Arz­nei­mit­tel

In einem einst­wei­li­gen Ver­fü­gungs­ver­fah­ren um das Umpa­cken eines Krebs­me­di­ka­ments durch einen Arz­nei­mit­tel­im­por­teur hat das Ober­lan­des­ge­richt Köln dem kla­gen­den Phar­ma­un­ter­neh­men Recht gege­ben; die EUFäl­schungs­schutz­richt­li­nie ver­langt kein Umpa­cken von impor­tier­ten Arz­nei­mit­teln durch den Impor­teur. Die Antrag­stel­le­rin in dem vom OLG Köln ent­schie­de­nen Ver­fah­ren ist Inha­be­rin der Mar­ken­rech­te für das Medi­ka­ment. Sie hat

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Blutegel als Arzneimittel

Blut­egel als Arz­nei­mit­tel

Leben­de Blut­egel, die zum Zweck der Arz­nei­mit­tel­her­stel­lung nach Deutsch­land impor­tiert wer­den, kön­nen im Zeit­punkt der Ein­fuhr noch nicht als Arz­nei­mit­tel ein­ge­stuft wer­den, wenn wesent­li­che Bear­bei­tungs­schrit­te zum anwen­dungs­fer­ti­gen medi­zi­ni­schen Blut­egel erst im Inland erfol­gen. In dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall begehr­te ein medi­zi­ni­sches Import- und Ver­triebs­un­ter­neh­men mit Sitz in Bay­ern

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Nicht zugelassene ausländische Arzneimittel und das EU-Recht

Nicht zuge­las­se­ne aus­län­di­sche Arz­nei­mit­tel und das EU-Recht

Es ver­stößt gegen das Uni­ons­recht, wenn nach pol­ni­schem Recht aus­län­di­sche Arz­nei­mit­tel in Ver­kehr gebracht wer­den dür­fen, die nicht zuge­las­sen aber bil­li­ger sind als gleich­ar­ti­ge Arz­nei­mit­tel, die bereits geneh­migt sind. Auch durch finan­zi­el­le Grün­de ist das Inver­kehr­brin­gen sol­cher Arz­nei­mit­tel nicht gerecht­fer­tigt. So die Ent­schei­dung des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on in dem

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TCM-Granulate

TCM-Gra­nu­la­te

Zu Heil­zwe­cken impor­tier­te Gra­nu­la­te der Tra­di­tio­nel­len Chi­ne­si­schen Medi­zin (TCM) sind Arz­nei­mit­tel. In einem jetzt vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig ent­schie­de­nen Fall impor­tier­te die Klä­ge­rin die­se Pro­duk­te nach Deutsch­land zum Ver­kauf an Apo­the­ken. Es han­delt sich um indus­tri­ell auf­be­rei­te­te stan­dar­di­sier­te Extrak­te aus Kräu­tern und Gewür­zen, die zur Her­stel­lung von Rezep­tu­ren bestimmt sind.

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