Skon­to für Apo­the­ken – auf ver­schrei­bungs­pflich­ti­ge Arzneimittel

Die Gewäh­rung eines Skon­tos für ver­schrei­bungs­pflich­ti­ge Arz­nei­mit­tel stellt kei­ne uner­laub­te geschäft­li­che Hand­lung im Sin­ne des § 3 Abs. 1 UWG dar. Zwar han­delt es sich bei § 78 Abs. 1 AMG, § 2 AMPreisV um Markt­ver­hal­tens­re­ge­lun­gen, da die­se Vor­schrif­ten nach ihrer Ziel­set­zung dazu bestimmt sind, den Wett­be­werb unter den Phar­ma­groß­händ­lern zu regeln. Die Großhändlerin

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Rabatt­pflicht für Arz­nei­mit­tel – und die Abschlag­for­de­rung der Krankenversicherung

§ 1 Satz 3 des Geset­zes über Rabat­te für Arz­nei­mit­tel (Arz­nei­mit­tel­ra­batt­ge­setz, AMR­abG) in der Fas­sung des Drit­ten Geset­zes zur Ände­rung arz­nei­mit­tel­recht­li­cher Vor­schrif­ten vom 07.08.2013 beinhal­tet kei­ne ver­fas­sungs­recht­lich unzu­läs­si­ge Rück­wir­kung. Viel­mehr gibt die­se Norm die schon zuvor gül­ti­ge Rechts­la­ge klar­stel­lend wie­der, wonach die Abschlags­pflicht auch bei nur teil­wei­ser Kos­ten­er­stat­tung durch die Kos­ten­trä­ger besteht.

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Preis­re­gu­lie­rung bei ver­schrei­bungs­pflich­ti­gen Arz­nei­mit­teln – und die hol­län­di­sche Versandapotheke

Vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt blieb jetzt die Ver­fas­sungs­be­schwer­de einer nie­der­län­di­schen Inter­netapo­the­ke gegen die Preis­re­gu­lie­rung bei ver­schrei­bungs­pflich­ti­gen Arz­nei­mit­teln gemäß § 78 Abs. 1 Satz 4 Arz­nei­mit­tel­ge­setz ohne Erfolg. Die nie­der­län­di­sche Apo­the­ke lie­fert die Arz­nei­mit­tel haupt­säch­lich auf Bestel­lung über Fern­kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel (Post, Tele­fon, Inter­net) per Kurier­dienst an Kun­den. Bei der Abga­be ver­schrei­bungs­pflich­ti­ger Arz­nei­mit­tel gewährt sie deutschen

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Arz­nei­mit­tel­ra­ba­te für pri­va­te Krankenversicherungen

§ 1 des Geset­zes über Rabat­te für Arz­nei­mit­tel (Arz­nei­mit­tel­ra­batt­ge­setz, AMR­abG) ver­stößt nicht gegen das Grund­recht der Berufs­frei­heit eines phar­ma­zeu­ti­schen Unter­neh­mers aus Art. 12 Abs. 1 GG. Die durch § 1 Satz 1 AMR­abG gere­gel­te Ver­pflich­tung der phar­ma­zeu­ti­schen Unter­neh­mer, den Unter­neh­men der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung und Bei­hil­fe­trä­gern einen Abschlag in Höhe eines pro­zen­tua­len Anteils des Herstellerabgabepreises

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