Magnet­re­so­nanz­the­ra­pie – und die Unter­su­chung durch Nicht-Radio­lo­gen

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat die Ver­fas­sungs­be­schwer­de eines Kar­dio­lo­gen mit Zusatz­wei­terbil­dung "MRT – fach­ge­bun­den" nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men, mit der er sich gegen die Ver­sa­gung einer Geneh­mi­gung zur Erbrin­gung und Abrech­nung magnet­re­so­nanz­to­mo­gra­phi­scher Leis­tun­gen (MRT-Leis­­tun­­gen) auf dem Gebiet der Kar­dio­lo­gie für gesetz­lich Kran­ken­ver­si­cher­te wen­det, da eine etwai­ge Ungleich­be­hand­lung jeden­falls aus Grün­den der Siche­rung

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Behand­lungs­feh­ler – und der Hono­rar­an­spruch des Zahn­arz­tes

Der Zahn­arzt erbringt eine Dienst­leis­tung und erhält sein Hono­rar für die erbrach­ten Diens­te, ohne einen Erfolg zu schul­den . Ein Behand­lungs­feh­ler lässt den Hono­rar­an­spruch des Arz­tes daher grund­sätz­lich nicht ent­fal­len, es sei denn, es han­delt sich um einen beson­ders gro­ben Behand­lung­feh­ler. In die­sem Fall erweist sich die Gel­tend­ma­chung des Hono­rars

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Die feh­ler­haf­te ärzt­li­che Auf­klä­rung – und die Pri­mär­schä­di­gung

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs liegt die Pri­mär­schä­di­gung bei feh­ler­haf­ter Auf­klä­rung bei einer Ope­ra­ti­on bereits in dem man­gels wirk­sa­mer Ein­wil­li­gung per se rechts­wid­ri­gen Ein­griff als sol­chem . Die Kau­sa­li­tät für den behaup­te­ten Gesund­heits­scha­den muss daher nach dem Beweis­maß­stab des § 287 Abs. 1 ZPO und nicht nach dem Beweis­maß des $

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Ein­ge­fro­re­ne Eizel­len – und die Umsatz­steu­er

Die wei­te­re Lage­rung von im Rah­men einer Frucht­bar­keits­be­hand­lung ein­ge­fro­re­nen Eizel­len durch einen Arzt gegen ein vom Pati­en­ten gezahl­tes Ent­gelt ist umsatz­steu­er­frei, wenn damit ein the­ra­peu­ti­scher Zweck ver­folgt wird, z.B. zur Her­bei­füh­rung einer wei­te­ren Schwan­ger­schaft bei einer andau­ern­den orga­nisch beding­ten Ste­ri­li­tät. Auf die aus­drück­li­che Äuße­rung eines ent­spre­chen­den (wei­te­ren) Kin­der­wun­sches kommt es

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Hono­rar­rück­for­de­rung der Kran­ken­kas­sen – und die Rück­stel­lung des Arz­tes

Ärz­te, die die vor­ge­ge­be­nen Richt­grö­ßen für die Ver­schrei­bung von Arz­nei, Ver­­­band- und Heil­mit­teln um mehr als 25 % über­schrei­ten, dür­fen Rück­stel­lun­gen für Hono­rar­rück­for­de­run­gen der Kran­ken­kas­sen bil­den. Über­schrei­ten Ärz­te in ihrer Ver­ord­nungs­pra­xis die dafür bestehen­den Richt­grö­ßen­vo­lu­men um mehr als 25 %, so sind sie schon auf­grund des sich aus § 106 Abs. 5a

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Die kos­ten­träch­ti­ge Zahn­be­hand­lung – und die Auf­klä­rung über Alter­na­ti­ven

Eine kos­ten­in­ten­si­ve Zahn­be­hand­lung (Implan­tat­be­hand­lung mit Kno­chen­auf­bau durch Eigen­kno­chen­züch­tung) muss nicht bezahlt wer­den, wenn sich der Pati­ent im Fal­le sei­ner ord­nungs­ge­mä­ßen Auf­klä­rung über ande­re Behand­lungs­mög­lich­kei­ten (Kno­chen­auf­bau durch Ver­wen­dung von Kno­chen­er­satz­mit­tel oder Kno­chen­ent­nah­me aus dem Becken­kamm) gegen die kos­ten­in­ten­si­ve Behand­lung aus­ge­spro­chen hät­te. Im Rah­men der erfor­der­li­chen Auf­klä­rung muss der Zahn­arzt ord­nungs­ge­mäß und

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Bei­hil­fe – und die Schwel­len­wert­über­schrei­tung bei der Zahn­arzt­be­hand­lung

Die Fra­ge der Ange­mes­sen­heit der Auf­wen­dun­gen rich­tet sich gemäß § 5 Abs. 1 Satz 3 Nr. 2 NBhVO aus­schließ­lich nach dem Gebüh­ren­rah­men der zahn­ärzt­li­chen Gebüh­ren­ord­nung. Bei­hil­fe­fä­hig ist nach alle­dem eine Rech­nung auf der Basis einer zutref­fen­den Aus­le­gung des Gebüh­ren­rechts. Es gibt grund­sätz­lich kei­ne unter­schied­li­che Ange­mes­sen­heit hin­sicht­lich des Hono­rar­an­spruchs einer­seits und der Bei­hil­fe­fä­hig­keit ande­rer­seits. Ange­mes­sen

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Schön­heits­ope­ra­tio­nen für die Umsatz­steu­er

Nach § 4 Nr. 14 Satz 1 UStG 1999 sind u.a. die Umsät­ze aus der Tätig­keit als Arzt steu­er­frei. Die Steu­er­be­frei­ung betrifft nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs nur Tätig­kei­ten, die zum Zweck der Vor­beu­gung, der Dia­gno­se, der Behand­lung und, soweit mög­lich, der Hei­lung von Krank­hei­ten oder Gesund­heits­stö­run­gen für bestimm­te Pati­en­ten aus­ge­führt wer­den

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Die Arzt­kos­ten des Unfall­op­fers

Ein Unfall­ge­schä­dig­ter kann die durch eine ärzt­li­che Unter­su­chung oder Behand­lung ent­stan­de­nen Kos­ten vom Schä­di­ger nur ersetzt ver­lan­gen, wenn der Unfall zu einer Kör­per­ver­let­zung geführt hat (§ 249 Abs. 2 Satz 1 BGB). Die blo­ße Mög­lich­keit oder der Ver­dacht einer Ver­let­zung genügt dafür nicht. Ist eine Pri­mär­ver­let­zung nicht bewie­sen, fehlt es an einer

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Abtre­tung zahn­ärzt­li­cher Hono­rar­for­de­rung

Die von einem Zahn­arzt for­mu­lar­mä­ßig ver­wen­de­te Ein­ver­ständ­nis­er­klä­rung, die vor­sieht, dass der Pati­ent der Abtre­tung der zahn­ärzt­li­chen Hono­rar­for­de­rung an eine gewerb­li­che Abrech­nungs­ge­sell­schaft und gege­be­nen­falls der wei­te­ren Abtre­tung an ein Kre­dit­in­sti­tut zum Zwe­cke der Refi­nan­zie­rung zustimmt, ent­hält inhalt­lich von­ein­an­der trenn­ba­re, ein­zeln aus sich her­aus ver­ständ­li­che Rege­lun­gen, die Gegen­stand einer geson­der­ten Wirk­sam­keits­prü­fung sein

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Hono­rar­min­de­rung des bei beleg­ärzt­li­cher Behand­lung hin­zu­ge­zo­ge­nen nie­der­ge­las­se­nen Arz­tes

Auch der bei beleg­ärzt­li­cher sta­tio­nä­rer Behand­lung vom Beleg­arzt hin­zu­ge­zo­ge­ne exter­ne Arzt (hier: Anäs­the­sist), der in die sta­tio­nä­re Behand­lung ein­ge­bet­te­te ärzt­li­che Leis­tun­gen erbringt, unter­liegt der Hono­rar­min­de­rung in Höhe von 15% nach § 6a GoÄ. Nach § 6a Abs. 1 Satz 1 GoÄ sind die nach die­ser Ver­ord­nung berech­ne­ten Gebüh­ren ein­schließ­lich der dar­auf ent­fal­len­den

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Der MKG-Chir­urg als Beleg­arzt

Nach der der­zei­ti­gen Rechts­la­ge kön­nen Ver­trags­zahn­ärz­te (Fach­zahn­ärz­te für Mund‑, Kie­­fer- und Gesichts­chir­ur­gie) kei­ne beleg­ärzt­li­che Tätig­keit in der Wei­se aus­üben, dass sie bestimm­te im Rah­men der sta­tio­nä­ren ver­trags­ärzt­li­chen Ver­sor­gung von Ver­si­cher­ten anfal­len­de chir­ur­gi­sche Leis­tun­gen gegen­über der Kas­sen­zahn­ärzt­li­chen Ver­ei­ni­gung (KZÄV) abrech­nen. Das Bun­des­so­zi­al­ge­richt lässt dabei offen, ob sich die Begren­zung der beleg­ärzt­li­chen

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Hono­rar­ver­tei­lungs­maß­stab einer Kassen(zahn)ärztliche Ver­ei­ni­gung

Rechts­grund­la­ge für den Hono­rar­ver­tei­lungs­maß­stab (HVM) einer Kassen(zahn)ärztlichen Ver­ei­ni­gung ist die Rege­lung des § 85 Abs 4 Satz 2 SGB V i.V.m. § 72 Abs 1 Satz 2 SGB V. Danach wen­det die KZÄV bei der Ver­tei­lung der Gesamt­ver­gü­tung den mit den Lan­des­ver­bän­den der Kran­ken­kas­sen und den Ver­bän­den der Ersatz­kas­sen gemein­sam und ein­heit­lich zu ver­ein­ba­ren­den

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Die quo­tier­te Ver­gü­tung von frei­en Leis­tun­gen der Ver­trags­ärz­te

Die auf­grund des Beschlus­ses des Bewer­tungs­aus­schus­ses vom 22. Sep­tem­ber 2009 und der Hono­­r­ar­­ver­­­tei­­lungs- und Ver­gü­tungs­ver­ein­ba­rung für den Bereich der KV Baden-Wür­t­­te­m­berg für das Jahr 2010 fest­ge­leg­te Quo­tie­rung der Ver­gü­tung frei­er Leis­tun­gen im Sin­ne des § 87b Abs. 2 Satz 7 SGB V ist mit höher­ran­gi­gem Recht ver­ein­bar. So die Ent­schei­dung des Sozi­al­ge­richts

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Abrech­nungs­be­trug eines pri­vat­li­qui­die­ren­den Arz­tes für nicht per­sön­lich erbrach­te Leis­tun­gen

Mit Rechts­fra­gen zum Abrech­nungs­be­trug eines pri­vat­li­qui­die­ren­den Arz­tes für nicht per­sön­lich erbrach­te Leis­tun­gen hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Nach Ansicht des Bun­des­ge­richts­hof täusch­te der ange­klag­te Arzt die Pati­en­ten über das Vor­lie­gen der den gel­tend gemach­ten Zah­lungs­an­spruch begrün­den­den Tat­sa­chen. Eine damit zugleich behaup­te­te Zah­lungs­pflicht bestand indes nicht. Die Pati­en­ten irr­ten

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Über­schrei­ten des Schwel­len­wer­tes bei zahn­ärzt­li­cher Liqui­da­ti­on

Ist zivil­ge­richt­lich fest­ge­stellt, dass ein Arzt ohne Begrün­dung sei­ne Leis­tung mit dem 2,3fachen Gebüh­ren­wert abrech­nen darf, wenn die Behand­lung mit durch­schnitt­li­chen Schwie­rig­kei­ten und durch­schnitt­li­chem Zeit­auf­wand ohne Erschwer­nis­se ver­bun­den war , folgt dar­aus, dass der Arzt den Schwel­len­wert des 2,3fachen Gebüh­ren­wer­tes dann über­schrei­ten kann, wenn er über­durch­schnitt­li­che Schwie­rig­kei­ten und einen über­durch­schnitt­li­chen

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Ärzt­li­che Behand­lung eines Beam­ten im grenz­na­hen Aus­land

Sofern eine kos­ten­güns­ti­ge­re Behand­lung für den Beam­ten tat­säch­lich nicht erreich­bar ist, darf die Bei­hil­fe für not­wen­di­ge medi­zi­ni­sche Leis­tun­gen nicht nach einer fik­ti­ven Ver­gleichs­be­rech­nung begrenzt wer­den. Nach § 13 Abs. 1 Satz 1 der baden­würt­tem­ber­gi­schen Bei­hil­fe­ver­ord­nung vom 28.07.1995 in der hier maß­geb­li­chen Fas­sung vom 20.02.2003 sind außer­halb der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land ent­stan­de­ne Auf­wen­dun­gen nur

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Arztab­rech­nung bei Dop­pel­zu­las­sung

Einem Arzt mit Dop­pel­zu­las­sung muss es gestat­tet sein, in allen Fach­ge­bie­ten, für die er die Zulas­sung erlangt hat, sei­ne ver­trags­ärzt­li­che Tätig­keit aus­zu­üben. Die ent­ge­gen­ste­hen­de Rege­lung in Abschnitt 6.1 der All­ge­mei­nen Bestim­mun­gen des EBM‑Ä (Fas­sung seit 1.4.2005) ist daher rechts­wid­rig. Im hier vom Bun­des­so­zi­al­ge­richt ent­schie­de­nen Fall geht es um die Abre­chen­bar­keit

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Pra­xis­ver­le­gung eines Ver­trags­arz­tes als Neu­nie­der­las­sung?

Die Pra­xis­ver­le­gung eines Ver­trags­arz­tes steht einer Neu­nie­der­las­sung nicht gleich. Die Ver­le­gung einer Arzt­pra­xis inner­halb des­sel­ben Pla­nungs­be­reichs und inner­halb der­sel­ben Stadt recht­fer­tigt nicht die hono­rar­recht­li­che Gleich­stel­lung mit einer Neu­nie­der­las­sung im Sin­ne des anzu­wen­den­den Hono­rar­ver­tei­lungs­maß­stabs (HVM). In dem jetzt vom Lan­des­so­zi­al­ge­richt Rhein­­land-Pfalz ent­schie­de­nen Fall hat­te die auf höhe­re Ver­gü­tung kla­gen­de Ärz­tin ein­ge­wandt,

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Zahn­arzt ohne Ver­gü­tung

Bei einem (zahn-)ärztlichen Behand­lungs­ver­trag setzt der Ver­lust des Ver­gü­tungs­an­spruchs wegen ver­trags­wid­ri­gen Ver­hal­tens nach § 628 Abs. 1 Satz 2 Fall 2 BGB nicht vor­aus, dass das ver­trags­wid­ri­ge Ver­hal­ten als schwer­wie­gend oder als wich­ti­ger Grund im Sin­ne des § 626 BGB anzu­se­hen ist. Ein gering­fü­gi­ges ver­trags­wid­ri­ges Ver­hal­ten lässt die Pflicht, die bis zur Kün­di­gung

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Ärzt­li­che Hono­rar­ver­ein­ba­rung mit Kas­sen­pa­ti­en­ten

Eine Ver­gü­tungs­ver­ein­ba­rung mit einem gesetz­lich Ver­si­cher­ten ist nur dann wirk­sam, wenn die­ser vor der Behand­lung aus­drück­lich ver­langt, auf eige­ne Kos­ten behan­delt zu wer­den und dies dem Arzt schrift­lich bestä­tigt. In einem jetzt vom Amts­ge­richt Mün­chen ent­schie­de­nen Fall begab sich ein gesetz­lich kran­ken­ver­si­cher­ter Pati­ent im März 2008 wegen eines Nabel­bru­ches bei

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Ver­jäh­rung einer ver­spä­tet gestell­ten Arzt­rech­nung

Der Ver­gü­tungs­an­spruch eines Arz­tes wird erst mit Ertei­lung einer Gebüh­ren­rech­nung nach den Vor­schrif­ten der ärzt­li­chen Gebüh­ren­ord­nung fäl­lig. Erst dann beginnt auch die Ver­jäh­rungs­frist zu lau­fen, meint zumin­dest das Amts­ge­richt Mün­chen. In dem dort ent­schie­de­nen Fall befand sich ein Mann vom Juni 2003 bis Sep­tem­ber 2004 in fach­ärzt­li­cher uro­lo­gi­scher Behand­lung. Über die­se

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Aus­la­gen­er­satz bei Wahl­leis­tungs­pa­ti­en­ten im Kran­ken­haus

Zum Anspruch des exter­nen Arz­tes gegen einen Wahl­leis­tungs­pa­ti­en­ten auf Ersatz von Aus­la­gen für auf­ge­wen­de­te Sach­kos­ten hat sich jetzt der Bun­des­ge­richts­hof geäu­ßert: Exter­ne Arzt­leis­tun­gen als sta­tio­nä­re Kran­ken­haus­leis­tun­gen Für die nähe­re recht­li­che Ein­ord­nung geht der Bun­des­ge­richts­hof zunächst davon aus, dass die Ärz­te auf­grund der Ver­ein­ba­rung wahl­ärzt­li­cher Leis­tun­gen nach Maß­ga­be des § 17

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Fehl­ver­hal­ten einer Not­ärz­tin bei der Lei­chen­schau

Das Berufs­ge­richt für Heil­be­ru­fe bei dem Ver­wal­tungs­ge­richt Gie­ßen hat einer Ärz­tin einen Ver­weis nebst Geld­bu­ße in Höhe von 1500,– € erteilt, die unter ande­rem wie­der­holt die Her­aus­ga­be des Lei­chen­schauscheins und der für eine Bestat­tung not­wen­di­gen Unter­la­gen an Ange­hö­ri­ge ver­wei­gert hat­te, bis ihr pau­schal 200,– € in bar gezahlt wur­den. Die

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Der Pri­vat­pa­ti­ent und die über­flüs­si­ge Labor­un­ter­su­chung

Einem Arzt steht gegen sei­nen Pri­vat­pa­ti­en­ten ein Hono­rar­an­spruch nur für medi­zi­nisch indi­zier­te Behand­lun­gen zu. Die­sen Grund­satz wen­det der Bun­des­ge­richts­hof jetzt zum Schutz der Pati­en­ten auch gegen­über Labor­ärz­ten an, die jeweils von den behan­deln­den Ärz­ten beauf­tragt wor­den waren. Der Umfang einer Innen­voll­macht, die der Pati­ent dem ihn behan­deln­den Arzt zum Zwe­cke

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Hin­zu­zie­hung nie­der­ge­las­se­ner Ärz­te durch das Kran­ken­haus

Ver­ein­ba­run­gen zwi­schen Kran­ken­haus­trä­gern und nie­der­ge­las­se­nen Ärz­ten über deren Zuzie­hung im Rah­men all­ge­mei­ner Kran­ken­haus­leis­tun­gen unter­lie­gen nicht den Vor­schrif­ten der Gebüh­ren­ord­nung für Ärz­te, wie jetzt der Bun­des­ge­richts­hof ent­schied. Inhalts­über­sichtGOÄ nur bei Pri­vat­pa­ti­en­ten und bestimm­ten öffen­t­­lich-rech­t­­li­chen Leis­tungs­trä­gernHis­to­ri­sche Aus­le­gung der GOÄZuläs­sig­keit von Pau­scha­len Ver­gü­tungs­ver­ein­ba­run­gen zwi­schen Arzt und Kran­ken­haus Nach § 1 Abs. 1 GOÄ bestim­men sich

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