Master of Science Kieferorthopädie

Mas­ter of Sci­ence Kie­fer­or­tho­pä­die

Die Bestim­mun­gen des Heil­be­rufs­ge­set­zes NRW über die Füh­rung von Gebiets­be­zeich­nun­gen, Teil­ge­biets­be­zeich­nun­gen oder Zusatz­be­zeich­nun­gen durch Kam­mer­an­ge­hö­ri­ge sind Markt­ver­hal­tens­re­geln im Sin­ne des § 4 Nr. 11 UWG. Die Füh­rung des von einer öster­rei­chi­schen Uni­ver­si­tät ver­lie­he­nen Gra­des „Mas­ter of Sci­ence Kie­fer­or­tho­pä­die“ ver­stößt nicht gegen §§ 33, 35 Abs. 1 Heil­be­rufsG NRW. Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 18.

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Fahrtkosten vom Dialyse-Arzt

Fahrt­kos­ten vom Dia­ly­se-Arzt

Ein Dia­ly­se­arzt darf sei­nen Pati­en­ten nicht mehr als die tat­säch­li­chen Fahrt­kos­ten „erstat­ten“. Eine groß­zü­gi­ge­re „Erstattungs“-Praxis einer Dia­ly­se­pra­xis aus der Regi­on Han­no­ver unter­sag­te das Land­ge­richt Han­no­ver im Wege einer einst­wei­li­gen Ver­fü­gung. Eine „Erstat­tung“, die mehr als die tat­säch­li­chen Fahrt­kos­ten beträgt, sei unlau­te­rer Wett­be­werb und ein Ver­stoß gegen die Berufs­ord­nung der Ärz­te­kam­mer

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Aufklärungspflichten bei der Schönheits-OP

Auf­klä­rungs­pflich­ten bei der Schön­heits-OP

Ins­be­son­de­re bei rein kos­me­ti­schen Ope­ra­tio­nen muss ein Arzt sei­nen Pati­en­ten beson­ders umfas­send und sorg­fäl­tig auf­klä­ren. Der Arzt muss dabei alle Kon­se­quen­zen und Risi­ken ohne Beschö­ni­gung und auch hin­rei­chend dras­tisch dar­stel­len. Wie weit die­se Auf­klä­rungs­pflicht geht, zeigt jetzt ein berufs­recht­li­ches Ver­fah­ren, das vom Ver­wal­tungs­ge­richt Mainz als Berufs­ge­richt für Heil­be­ru­fe zu ent­schei­den

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Wenn der Augenartz mit dem Optiker...

Wenn der Augen­artz mit dem Opti­ker…

Nach § 3 Abs. 2 der Ärzt­li­chen Berufs­ord­nung der Ärz­te­kam­mer Nie­der­sa­chen (BOÄ) ist es dem Arzt unter­sagt, im Zusam­men­hang mit der Aus­übung sei­ner ärzt­li­chen Tätig­keit Waren und ande­re Gegen­stän­de abzu­ge­ben oder unter sei­ner Mit­wir­kung abge­ben zu las­sen sowie gewerb­li­che Dienst­leis­tun­gen zu erbrin­gen oder erbrin­gen zu las­sen, soweit nicht die Abga­be des Pro­dukts oder

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Patientenverfügungen

Pati­en­ten­ver­fü­gun­gen

Der Deut­sche Bun­des­tag hat ges­tern eine ge­setz­li­che Re­ge­lung zur Wirk­sam­keit und Reich­wei­te von Pa­ti­en­ten­ver­fü­gung be­schlos­sen, mit der künf­tig die Vor­aus­set­zun­gen von Pa­ti­en­ten­ver­fü­gun­gen und ihre Bin­dungs­wir­kung regeln sol­len. Mit einer Pa­ti­en­ten­ver­fü­gung soll dem Arzt der Wil­le eines Pa­ti­en­ten ver­mit­telt wer­den, der sich zur Fra­ge sei­ner me­di­zi­ni­schen Be­hand­lung nicht mehr selbst äu­ßern

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Oberlandesgericht München

Der Psych­ia­ter in der Insol­venz

Die Ver­pflich­tung, dem Insol­venz­ver­wal­ter die für die Durch­set­zung pri­vat­ärzt­li­cher Hono­rar­for­de­run­gen erfor­der­li­chen Daten über die Per­son des Dritt­schuld­ners und die For­de­rungs­hö­he mit­zu­tei­len, besteht auch im Insol­venz­ver­fah­ren über das Ver­mö­gen eines Fach­arz­tes für Psych­ia­trie, Psy­cho­the­ra­pie und Psy­cho­ana­ly­se. Pri­vat­ärzt­li­che Hono­rar­for­de­run­gen sind grund­sätz­lich pfänd­bar und unter­lie­gen dem Insol­venz­be­schlag . Der Schuld­ner ist im Insol­venz­ver­fah­ren

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Der Notfallarzt als Verrichtungsgehilfe des niedergelassenen Arztes

Der Not­fall­arzt als Ver­rich­tungs­ge­hil­fe des nie­der­ge­las­se­nen Arz­tes

Ein Not­fall­arzt kann Ver­rich­tungs­ge­hil­fe des nie­der­ge­las­se­nen Arz­tes sein, für den er den Not­fall­dienst über­nimmt. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hof in einer Arzt­haf­tungs­sa­che und begrün­de­te damit eine Haf­tung auch des nie­der­ge­las­se­nen Arz­tes für einen Behand­lungs­feh­ler des Not­fall­arz­tes. Die Klä­ger ver­lan­gen in dem jetzt vom BGH ent­schie­de­nen Fall von den Beklag­ten Scha­dens­er­satz

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Werbung in der Arzt-Software

Wer­bung in der Arzt-Soft­ware

Das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­­burg hat sich in letz­ter Zeit in zwei Eil­ent­schei­dun­gen mit der Pro­ble­ma­tik der Arz­nei­mit­tel­wer­bung in der von Ärz­ten genutz­ten Pra­xis­soft­ware befasst. Antrag­stel­ler waren jeweils Soft­ware­her­stel­ler, die gra­vie­ren­de wirt­schaft­li­che Ver­lus­te gel­tend mach­ten, soll­ten sie ihr Geschäfts­kon­zept nicht wie bis­lang fort­füh­ren kön­nen. Das LSG hat dage­gen die der­zei­ti­ge Rege­lung akzep­tiert,

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Der Arzt und die Patientin

Der Arzt und die Pati­en­tin

Nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Nie­der­säch­si­schen Ober­ver­wal­tungs­ge­richts ist einem Arzt wegen Unwür­dig­keit die Appro­ba­ti­on zu ent­zie­hen, der wegen sexu­ell moti­vier­ter Hand­lun­gen an einer Pati­en­tin rechts­kräf­tig straf­ge­richt­lich ver­ur­teilt wor­den ist.

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Nutzungsentgelt eines Klinikarztes

Nut­zungs­ent­gelt eines Kli­nik­arz­tes

Ein Kli­nik­arz­tes muß der Kli­nik, in der er tätig ist, für die in die­ser Kli­nik aus­ge­führ­ten und von ihm selbst liqui­dier­ten ärzt­li­chen Neben­tä­tig­kei­ten ein Ent­gelt zah­len. Eine hier­ge­gen gerich­te­te Ver­fas­sungs­be­schwer­de hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men.

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