Die teil­wei­se Auf­he­bung eines Straf­ur­teils in der Revi­si­ons­in­stanz

Das Revi­si­ons­ge­richt muss bei jeder auf­he­ben­den Ent­schei­dung prü­fen, ob und inwie­weit die gefun­de­ne Geset­zes­ver­let­zung auf die dem Urteil zugrun­de lie­gen­den Fest­stel­lun­gen ein­wirkt; in die­sem Umfan­ge müs­sen auch die Fest­stel­lun­gen auf­ge­ho­ben wer­den . Wird nur ein Teil der Ver­ur­tei­lung mit den dies­be­züg­li­chen tat­säch­li­chen Fest­stel­lun­gen auf­ge­ho­ben, wer­den die übri­gen Tei­le der Ent­schei­dung

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Rück­wir­ken­de Auf­he­bung einer Kin­der­geld­fest­set­zung

Eine posi­ti­ve Kin­der­geld­fest­set­zung hat als Ver­wal­tungs­akt mit Dau­er­wir­kung Bin­dungs­wir­kung für die Zukunft. Sie ist damit zugleich Rechts­grund­la­ge für die fort­lau­fen­de monat­li­che Zah­lung des Kin­der­gel­des (Monats­prin­zip). Durch die fort­lau­fen­de Zah­lung wird daher nicht monat­lich eine neue Fest­set­zung vor­ge­nom­men. Ist die Kin­der­geld­fest­set­zung zunächst recht­mä­ßig und wird sie nach­träg­lich unrich­tig, weil die Anspruchs­vor­aus­set­zun­gen

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Ein­fa­che Brie­fe und gro­be Fahr­läs­sig­keit

Die Über­sen­dung von Ver­än­de­rungs­mit­tei­lun­gen mit einem an die Behör­de adres­sier­ten ein­fa­chem Brief ist grund­sätz­lich nicht grob fahr­läs­sig. In einem vom Lan­des­so­zi­al­ge­richt Rhein­­land-Pfalz ent­schie­de­nen Fall hat­te die beklag­te Behör­de die Bewil­li­gung von Berufs­aus­bil­dungs­bei­hil­fe rück­wir­kend auf­ge­ho­ben, da durch den Rück­um­zug in den Haus­halt der Eltern kein Anspruch mehr dar­auf bestand. Eine rück­wir­ken­de

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