Auf­lö­sungs­ver­lust – und die Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­de zur Siche­rung einer ein­heit­li­chen Recht­spre­chung

Die Zulas­sung der Revi­si­on zur Siche­rung einer ein­heit­li­chen Recht­spre­chung kommt nicht in Betracht, wenn sich die recht­li­chen Erwä­gun­gen des Finanz­ge­richt mit den tra­gen­den Aus­füh­run­gen der Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs zum Zeit­punkt der Berück­sich­ti­gung eines Auf­lö­sungs­ver­lusts decken. Die Zulas­sung der Revi­si­on zur Siche­rung einer ein­heit­li­chen Recht­spre­chung setzt vor­aus, dass das Finanz­ge­richt in

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Nach­träg­li­che Anschaf­fungs­kos­ten – und der Auf­lö­sungs­ver­lust

Zu den Ein­künf­ten aus Gewer­be­be­trieb gehört auch der Gewinn oder Ver­lust aus der Auf­lö­sung einer Kapi­tal­ge­sell­schaft, wenn der Gesell­schaf­ter inner­halb der letz­ten fünf Jah­re am Kapi­tal der Gesell­schaft zu min­des­tens 1 % betei­ligt war (§ 17 Abs. 1 Satz 1 i.V.m. § 17 Abs. 4 Satz 1 EStG). Die Ermitt­lung des Gewinns oder Ver­lusts

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Auf­lö­sungs­ver­lust – und der Zeit­punkt sei­ner Berück­sich­ti­gung im Insol­venz­fall

Die Fra­ge, ob und wann ein Ver­äu­ße­rungs­ver­lust nach § 17 Abs. 4 EStG im Fall der Eröff­nung eines Insol­venz­ver­fah­rens anzu­set­zen ist, ist in der Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs geklärt: Danach ist ein Auf­lö­sungs­ver­lust in dem Zeit­punkt zu berück­sich­ti­gen, in dem der i.S. des § 17 Abs. 1 Satz 1 EStG betei­lig­te Gesell­schaf­ter nicht mehr

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Auf­lö­sungs­ver­lust bei nach­träg­li­chen Anschaf­fungs­kos­ten

Das Ent­ste­hen eines Auf­lö­sungs­ver­lusts i.S. von § 17 Abs. 2 und 4 EStG setzt ‑neben ande­ren Anfor­­de­­run­­gen- vor­aus, dass die Höhe der nach­träg­li­chen Anschaf­fungs­kos­ten fest­steht . Ste­hen im betref­fen­den Ver­an­la­gungs­jahr die nach­träg­li­chen Anschaf­fungs­kos­ten (hier: des GmbH-Gesel­l­­schaf­­ters aus einer Höchst­be­trags­bürg­schaft) noch nicht fest, ist des­halb der Auf­lö­sungs­ver­lust auch noch nicht ent­stan­den. Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil

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Auf­lö­sungs­ver­lust – und der Rea­li­sie­rungs­zeit­punkt bei noch andau­ern­der Liqui­da­ti­on

Nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des BFH bestimmt sich nach Auf­lö­sung einer Kapi­tal­ge­sell­schaft der Zeit­punkt der Ent­ste­hung des Auf­lö­sungs­ge­winns und ‑ver­lus­tes nach den Grund­sät­zen ord­nungs­ge­mä­ßer Buch­füh­rung. Die­ser Zeit­punkt ist bei einer Auf­lö­sung mit anschlie­ßen­der Liqui­da­ti­on nor­ma­ler­wei­se der Zeit­punkt des Abschlus­ses der Liqui­da­ti­on. Erst dann steht fest, ob und in wel­cher Höhe

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Teil­ab­zugs­ver­bot bei Auf­lö­sungs­ver­lust

Bei der Ermitt­lung des Ver­lusts i.S. von § 17 EStG aus der Ver­äu­ße­rung von Antei­len an einer Kapi­tal­ge­sell­schaft oder der Auf­lö­sung der Gesell­schaft dür­fen die Anschaf­­fungs- und die Ver­äu­ße­rungs­kos­ten gemäß § 3c Abs. 2 Satz 2 EStG i.V.m. § 3c Abs. 2 Satz 1 EStG i.d.F. durch das JStG 2010 auch dann nur zu

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Rea­li­sie­rungs­zeit­punkt eines Auf­lö­sungs­ver­lusts bei insol­venz­frei­er Liqui­da­ti­on

Maß­ge­ben­der Rea­li­sie­rungs­zeit­punkt des nach § 17 Abs. 4 EStG zu berück­sich­ti­gen­den Auf­lö­sungs­ver­lusts ist auch im Fall einer Nach­trags­li­qui­da­ti­on der­je­ni­ge, in dem mit einer Aus­keh­rung von Gesell­schafts­ver­mö­gen an den Gesell­schaf­ter und mit einer wesent­li­chen Ände­rung der durch die Betei­li­gung ver­an­lass­ten Auf­wen­dun­gen nicht mehr zu rech­nen ist. Fal­len im Rah­men der Nach­trags­li­qui­da­ti­on Auf­wen­dun­gen

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Halb­ab­zugs­ver­bot bei Auf­lö­sungs­ver­lust

"Es ist geklärt, dass Erwerbs­auf­wand im Zusam­men­hang mit Ein­künf­ten aus § 17 Abs. 1 und Abs. 4 EStG nicht nach § 3c Abs. 2 Satz 1 EStG nur begrenzt abzieh­bar ist, wenn dem Steu­er­pflich­ti­gen kei­ner­lei durch sei­ne Betei­li­gung ver­mit­tel­ten Ein­nah­men zuge­hen." Mit die­sen kla­ren Wor­ten hat der Bun­des­fi­nanz­hof auf einen neu­er­li­chen Nicht­an­wen­dungs­er­lass des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums

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Frei­wil­lig vom GmbH-Gesell­schaf­ter über­nom­me­ne Ver­bind­lich­kei­ten

Die frei­wil­li­ge Über­nah­me von Ver­bind­lich­kei­ten durch einen Gesell­schaf­ter führt nicht zu einer Erhö­hung des Auf­lö­sungs­ver­lusts nach § 17 EStG, ent­schied jetzt das Nie­der­säch­si­sche Finanz­ge­richt in Han­no­ver. Vor­aus­set­zun­gen für die Aner­ken­nung eines Auf­lö­sungs­ver­lus­tes Nach stän­di­ger Recht­spre­chung setzt das Ent­ste­hen des Auf­lö­sungs­ge­winns oder ‑ver­lusts gemäß § 17 Abs. 2 und 4 EStG nicht nur

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Behal­te­frist und Auf­lö­sungs­ver­lust

Zu den Ein­künf­ten aus Gewer­be­be­trieb gehört auch der Gewinn (oder Ver­lust) aus der Ver­äu­ße­rung von Antei­len an einer Kapi­tal­ge­sell­schaft, wenn der Ver­äu­ße­rer inner­halb der letz­ten fünf Jah­re am Kapi­tal der Gesell­schaft unmit­tel­bar oder mit­tel­bar zu min­des­tens 1 Pro­zent betei­ligt war, § 17 Abs. 1 EStG. Ver­äu­ße­rungs­ge­winn in die­sem Sin­ne ist der Betrag,

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