Sach­grund­lo­se Befris­tung – und das vor­an­ge­gan­ge­ne Aus­bil­dungs­ver­hält­nis

Ein vor­an­ge­hen­de Berufs­aus­bil­dung hin­dert nicht die sach­grund­lo­se Befris­tung eines sich an die Berufs­aus­bil­dung anschlie­ßen­den Arbeits­ver­tra­ges. Nach § 14 Abs. 2 Satz 1 TzB­fG ist die kalen­der­mä­ßi­ge Befris­tung eines Arbeits­ver­trags ohne Vor­lie­gen eines sach­li­chen Grunds bis zur Dau­er von zwei Jah­ren zuläs­sig. Der Wirk­sam­keit der Befris­tung steht § 14 Abs. 2 Satz 2 TzB­fG nicht

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Ver­trag­li­che Pro­be­zeit­ver­län­ge­rung im Aus­bil­dungs­ver­hält­nis

Bei einem Berufs­aus­bil­dungs­ver­hält­niss kann die Pro­be­zeit um Zei­ten einer Unter­bre­chung der Aus­bil­dung ver­trag­lich ver­län­gert wer­den. In dem hier vom Bun­des­ar­beits­ge­richt ent­schie­de­nen Fall war im Berufs­aus­bil­dungs­ver­trag eine Pro­be­zeit von vier Mona­ten ver­ein­bart, wäh­rend der das Berufs­aus­bil­dungs­ver­hält­nis – ent­spre­chend § 22 Abs. 1 BBiG – ohne Ein­hal­ten einer Kün­di­gungs­frist gekün­digt wer­den kann. Des­wei­te­ren

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Befris­tung eines Arbeits­ver­trags mit Ärz­ten in Wei­ter­bil­dung

Vor­aus­set­zung für eine Befris­tung eines Arbeits­ver­trags mit einem Arzt in Wei­ter­bil­dung ist nach § 1 Abs. 1 ÄArbV­trG, dass die Beschäf­ti­gung des Arz­tes sei­ner zeit­lich und inhalt­lich struk­tu­rier­ten Wei­ter­bil­dung dient. Dies bedeu­tet, dass der Arbeit­ge­ber bei Abschluss des befris­te­ten Arbeits­ver­trags zu die­sem Zweck eine Wei­ter­bil­dungs­pla­nung erstel­len muss, die zeit­lich und inhalt­lich auf

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Arzt in Wei­ter­bil­dung – und der befris­te­te Arbeits­ver­trag

Die Befris­tung eines Arbeits­ver­trags mit einem Arzt in Wei­ter­bil­dung ist nach § 1 Abs. 1 des Geset­zes über befris­te­te Arbeits­ver­trä­ge mit Ärz­ten in der Wei­ter­bil­dung nur dann zuläs­sig, wenn die Beschäf­ti­gung des Arz­tes sei­ner zeit­lich und inhalt­lich struk­tu­rier­ten Wei­ter­bil­dung dient. In dem hier vom Lan­des­ar­beits­ge­richt Baden-Wür­t­­te­m­berg ent­schie­de­nen Fall hat­te eine appro­bier­te Ärz­tin

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Der bis zur geplan­ten Über­nah­me eines Aus­zu­bil­den­den befris­tet ange­stell­te Arbeit­ne­hemr

Die geplan­te Beset­zung des Arbeits­plat­zes mit einem Aus­zu­bil­den­den nach Abschluss der Aus­bil­dung kann die Befris­tung des Arbeits­ver­trags mit einem ande­ren Arbeit­neh­mer bis zu die­sem Zeit­punkt nur dann ohne wei­te­res recht­fer­ti­gen, wenn der Aus­zu­bil­den­de in ein unbe­fris­te­tes Dau­er­ar­beits­ver­hält­nis über­nom­men wer­den soll. Nach § 14 Abs. 1 Satz 1 TzB­fG ist die Befris­tung eines

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Haf­tung im Berufs­aus­bil­dungs­ver­hält­nis

Aus­zu­bil­den­de, die durch ihr Ver­hal­ten bei einem Beschäf­tig­ten des­sel­ben Betriebs einen Scha­den ver­ur­sa­chen, haf­ten ohne Rück­sicht auf ihr Alter nach den glei­chen Regeln wie ande­re Arbeit­neh­mer. Weder aus dem Wesen und Zweck des Berufs­aus­bil­dungs­ver­trags noch aus dem BBiG ergibt sich, dass die für den Arbeits­ver­trag gel­ten­den Rechts­vor­schrif­ten und Rechts­grund­sät­ze nicht

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Ange­mes­se­ne Ver­gü­tung eines Aus­zu­bil­den­den

Ob der Maß­stab zur Ermitt­lung der ange­mes­se­nen Ver­gü­tung eines Aus­zu­bil­den­den aus einem Tarif­ver­trag der Indus­trie oder einem Tarif­ver­trag des Hand­werks abzu­lei­ten ist, bestimmt sich danach, ob der Aus­bil­dungs­be­trieb nach sei­nem Gesamt­bild ein Indus­trie­be­trieb oder ein Hand­werks­be­trieb ist. Die Abgren­zung hat vor­ran­gig danach zu erfol­gen, ob die über­wie­gen­de Tätig­keit der Arbeit­neh­mer

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Ver­dachts­kün­di­gung – im Berufs­aus­bil­dungs­ver­hält­nis

Der drin­gen­de Ver­dacht einer schwer­wie­gen­den Pflicht­ver­let­zung des Aus­zu­bil­den­den kann einen wich­ti­gen Grund zur Kün­di­gung des Berufs­aus­bil­dungs­ver­hält­nis­ses nach § 22 Abs. 2 Nr. 1 BBiG dar­stel­len. Der Aus­bil­der kann in die­sem Fall das Berufs­aus­bil­dungs­ver­hält­nis kün­di­gen, wenn der Ver­dacht auch bei Berück­sich­ti­gung der Beson­der­hei­ten des Aus­bil­dungs­ver­hält­nis­ses dem Aus­bil­den­den die Fort­set­zung der Aus­bil­dung objek­tiv unzu­mut­bar

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Pro­be­zeit im zwei­ten Aus­bil­dungs­ver­hält­nis

Die Ver­ein­ba­rung einer Pro­be­zeit gemäß § 20 Satz 1 BBiG als sol­che unter­liegt als zwin­gen­des Recht kei­ner Inhalts­kon­trol­le am Maß­stab der §§ 307 ff. BGB. Die Dau­er der Pro­be­zeit ist bei Ver­ein­ba­rung durch All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen als normaus­fül­len­de Klau­sel der Inhalts­kon­trol­le nach §§ 307 ff. BGB zu unter­zie­hen. Inhalts­über­sichtKei­ne Inhalts­kon­trol­lePro­be­zeit­ver­ein­ba­rung im zwei­ten

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Schul­pflicht für voll­jäh­ri­ge Aus­zu­bil­den­de

Eine Schul­pflicht auf Grund­la­ge von § 37 Abs. 1 Satz 1 HmbSG wegen des Wohn­sit­zes oder dau­ern­den Auf­ent­halts in Ham­burg endet gemäß § 37 Abs. 3 Satz 1 HmbSG spä­tes­tens mit Ein­tritt der Voll­jäh­rig­keit. Aus­zu­bil­den­de in einem Berufs­aus­bil­dungs­ver­hält­nis an einer in Ham­burg gele­ge­nen Aus­bil­dungs­stät­te sind auf Grund­la­ge von § 37 Abs. 2 HmbSG über den

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