Erben­ge­mein­schaft – und die Grund­buch­ver­mu­tung des § 891 BGB

Nach § 891 Abs. 1 BGB wird zuguns­ten des­je­ni­gen, für den im Grund­buch ein Recht ein­ge­tra­gen ist, ver­mu­tet, dass ihm das Recht zusteht. Ist das Recht nach § 47 Abs. 1 GBO für meh­re­re Berech­tig­te gemein­schaft­lich unter Bezeich­nung des für die Gemein­schaft maß­ge­ben­den Rechts­ver­hält­nis­ses ein­ge­tra­gen wie hier durch den Zusatz "in Erben­ge­mein­schaft"

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Innen­ge­sell­schaft – und das eigen­mäch­ti­ge Han­deln des Außen­ge­sell­schaf­ters

Über­schrei­tet der Außen­ge­sell­schaf­ter einer Innen­ge­sell­schaft sei­ne Geschäfts­füh­rungs­be­fug­nis, liegt dar­in ein Pflicht­ver­stoß, der bei Vor­lie­gen eines am Maß­stab des § 708 BGB ori­en­tier­ten Ver­schul­dens einen Scha­dens­er­satz­an­spruch begrün­det, wenn er nicht dar­legt und gege­be­nen­falls beweist, dass durch den Pflicht­ver­stoß kein Scha­den an den im Außen­ver­hält­nis von ihm in sei­nem Namen geführ­ten Geschäf­ten

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Real­tei­lung – echt oder unecht?

Die Grund­sät­ze der Real­tei­lung gel­ten sowohl für die Auf­lö­sung der Mit­un­ter­neh­mer­schaft und Ver­tei­lung des Betriebs­ver­mö­gens ("ech­te Real­tei­lung") als auch für das Aus­schei­den (min­des­tens) eines Mit­un­ter­neh­mers unter Mit­nah­me von mit­un­ter­neh­me­ri­schem Ver­mö­gen aus einer zwi­schen den übri­gen Mit­un­ter­neh­mern fort­be­stehen­den Mit­un­ter­neh­mer­schaft ("unech­te Real­tei­lung"). Ob im Ein­zel­fall eine ech­te oder eine unech­te Real­tei­lung vor­liegt,

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Aus­schei­den aus Mit­un­ter­neh­mer­schaft – gegen Sach­wert­ab­fin­dung mit Ein­zel­wirt­schafts­gü­tern

Auf das Aus­schei­den eines Mit­un­ter­neh­mers aus der Mit­un­ter­neh­mer­schaft gegen Sach­wert­ab­fin­dung aus dem mit­un­ter­neh­me­ri­schen Ver­mö­gen fin­den die Grund­sät­ze der Real­tei­lung auch dann Anwen­dung, wenn die Abfin­dung nicht in der Über­tra­gung eines Teil­be­triebs oder Mit­un­ter­neh­mer­an­teils, son­dern in der Über­tra­gung ein­zel­ner Wirt­schafts­gü­ter besteht . Der Fest­stel­lung des Gewinns der Mitunternehmerschaft/​Personengesellschaft aus Gewer­be­be­trieb bzw.

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Aus­ein­an­der­set­zung einer ver­mö­gens­lo­sen GbR

Ist in einer zwei­glied­ri­gen Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts kein zu liqui­die­ren­des Gesell­schafts­ver­mö­gen mehr vor­han­den, kann der Gesell­schaf­ter, der für sich ein Gut­ha­ben bean­sprucht, die­ses auf­grund einer ver­ein­fach­ten Aus­ein­an­der­set­zungs­rech­nung unmit­tel­bar gegen den aus­gleichs­pflich­ti­gen Gesell­schaf­ter gel­tend machen; Streit­punk­te über die Rich­tig­keit der Schluss­rech­nung sind in die­sem Pro­zess zu ent­schei­den; einer – von den

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Ein­zel­pos­ten in der Aus­ein­an­der­set­zung einer stil­len Gesellchaft

Die Kün­di­gung der stil­len Gesell­schaft führt zu deren Auf­lö­sung und zur Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen dem Inha­ber des Han­dels­ge­schäfts und dem stil­len Gesell­schaf­ter, bei der die wech­sel­sei­ti­gen Ansprü­che grund­sätz­lich unselbst­stän­di­ge Rech­nungs­pos­ten der Gesamt­ab­rech­nung wer­den und vor Been­di­gung der Aus­ein­an­der­set­zung nur aus­nahms­wei­se gel­tend gemacht wer­den kön­nen, wenn dadurch das Ergeb­nis der Aus­ein­an­der­set­zung (teil­wei­se)

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Der Zuschlag an den Ex-Ehe­gat­ten in der Tei­lungs­ver­stei­ge­rung

Erhält ein Bruch­teils­ei­gen­tü­mer in der Tei­lungs­ver­stei­ge­rung den Zuschlag und berich­tigt er sein Bar­ge­bot nicht, setzt sich die Bruch­teils­ge­mein­schaft an dem Grund­stück an der nach § 118 Abs. 1 ZVG unver­teilt auf die frü­he­ren Mit­ei­gen­tü­mer über­tra­ge­nen For­de­rung fort . Ver­langt der Erste­her nach § 749 Abs. 1 BGB von dem ande­ren Mit­be­rech­tig­ten die

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Aus­ein­an­der­set­zung und Gewinn­zu­rech­nung bei der Per­so­nen­ge­sell­schaft

Dem aus einer frei­be­ruf­lich täti­gen Per­so­nen­ge­sell­schaft aus­ge­schie­de­nen Gesell­schaf­ter ist der gemein­schaft­lich erziel­te lau­fen­de Gewinn auch dann antei­lig per­sön­lich zuzu­rech­nen, wenn die ver­blei­ben­den Gesell­schaf­ter die Aus­zah­lung ver­wei­gern, weil der aus­ge­schie­de­ne Gesell­schaf­ter ihnen Scha­den­er­satz in über­stei­gen­der Höhe schul­de. Etwas ande­res gilt auch dann nicht, wenn der Anspruch des aus­ge­schie­de­nen Gesell­schaf­ters nach der

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Abfin­dung des aus­schei­den­den Gesell­schaf­ters auch ohne Aus­ein­an­der­set­zungs­bi­lanz

Beim Aus­schei­den eines Gesell­schaf­ters aus einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts (GbR) ist nach zwei aktu­el­len Urtei­len des Bun­des­ge­richts­hofs die Erstel­lung der Abfin­dungs­bi­lanz kei­ne Fäl­lig­keits­vor­aus­set­zung für den Anspruch auf Zah­lung eines Aus­ein­an­der­set­zungs­gut­ha­bens oder eines Ver­lust­aus­gleichs. Die Klä­ge­rin in den jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fäl­len ist ein geschlos­se­ner Immo­bi­li­en­fonds in der Rechts­form der

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Sozi­al­an­sprü­che gegen den aus­schei­den­den BGB-Gesell­schaf­ter

Dem aus­ge­schie­de­nen Gesell­schaf­ter einer BGB-Gesel­l­­schaft steht gegen­über dem Anspruch der Gesell­schaft auf Aus­gleich eines nega­ti­ven Aus­ein­an­der­set­zungs­gut­ha­bens kein Frei­stel­lungs­an­spruch und damit kein dar­auf gestütz­tes Zurück­be­hal­tungs­recht hin­sicht­lich in der Aus­ein­an­der­set­zungs­bi­lanz pas­si­vier­ter Sozi­al­an­sprü­che ein­zel­ner Gesell­schaf­ter gegen die Gesell­schaft zu. Der aus­ge­schie­de­ne Gesell­schaf­ter kann Frei­stel­lung nach § 738 Abs. 1 Satz 2 2. Halbs. BGB

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Pfän­dung beim oHG-Gesell­schaf­ter

Bei einer offe­nen Han­dels­ge­sell­schaft gewährt das Gesetz in § 135 HGB dem Gläu­bi­ger eines Gesell­schaf­ters ein Son­der­kün­di­gungs­recht: Hat der Gläu­bi­ger eines Gesell­schaf­ters inner­halb der letz­ten sechs Mona­te eine Zwangs­voll­stre­ckung in das beweg­li­che Ver­mö­gen des Gesell­schaf­ters ohne Erfolg ver­sucht und erwirkt er nun­mehr auf Grund eines nicht bloß vor­läu­fig voll­streck­ba­ren Schuld­ti­tels

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Gesell­schafts­ver­bind­lich­kei­ten beim Aus­schei­den eines Gesell­schaf­ters

Beruft sich in einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts der aus­ge­schie­de­ne Gesell­schaf­ter gegen­über der Aus­gleichs­for­de­rung der Gesell­schaft nach § 738 Abs. 1 i.V.m. § 739 BGB auf ein Zurück­be­hal­tungs­recht, gestützt auf sei­nen Anspruch auf Befrei­ung von den gemein­schaft­li­chen Schul­den (§ 738 Abs. 1 Satz 2 BGB), ist er, wie der Bun­des­ge­richts­hof in einer aktu­el­len

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Löschung einer Gesamt­si­che­rungs­hy­po­thek auf einem Grund­stück

Jeder Eigen­tü­mer eines mit einer zur Eigen­tü­mer­ge­samt­grund­schuld gewor­de­nen Gesamt­si­che­rungs­hy­po­thek belas­te­ten Grund­stücks kann von dem Hypo­the­ken­gläu­bi­ger die Löschung des Grund­pfand­rechts auf sei­nem Grund­stück ver­lan­gen, wenn er von den Eigen­tü­mern der ande­ren geamt­be­las­te­ten Grund­stü­cke eine ent­spre­chen­de Aus­ein­an­der­set­zung der Gemein­schaft an der Eigen­tü­mer­ge­samt­grund­schuld ver­lan­gen kann. Die nach Erlö­schen der For­de­rung auch bei einer

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