Keine Verlustverrechnungsbeschränkungen unter der Geltung des AuslInvestmG

Kei­ne Ver­lust­ver­rech­nungs­be­schrän­kun­gen unter der Gel­tung des Aus­lIn­vestmG

Die in § 17 Aus­lIn­vestmG ent­hal­te­ne Ver­wei­sung auf pri­va­te Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­te (§ 23 EStG) dient allein der Defi­ni­ti­on der aus­schüt­tungs­glei­chen Erträ­ge, führt aber nicht zur Anwen­dung der Rege­lun­gen über die Ver­lust­ver­rech­nungs­be­schrän­kun­gen auf der Ebe­ne des Invest­ment­fonds. Eine Rege­lung zur Ver­lust­aus­gleichs­be­schrän­kung auf der Ebe­ne des Invest­ment­fonds ergibt sich ins­be­son­de­re nicht aus §

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Investmentsteuerliche Regelungen im Jahressteuergesetz 2010

Invest­ment­steu­er­li­che Rege­lun­gen im Jah­res­steu­er­ge­setz 2010

Durch das Jah­res­steu­er­ge­setz 2010 wur­den eini­ge neue invest­ment­steu­er­li­che Rege­lun­gen ein­ge­führt. Zur Fra­ge von Über­gangs­er­leich­te­run­gen bei der Anwen­dung die­ser neu­en invest­ment­steu­er­li­chen Rege­lun­gen hat nun das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um Stel­lung genom­men: Kon­kur­renz von § 7 Absatz 3 Satz 1 Num­mer 2 und § 15 Absatz 2 InvStG § 15 Absatz 2 InvStG ist auch im Hin­blick auf den Kapi­tal­ertrag­steu­er­ab­zug nur

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Die türkische Aktiengesellschaft und das deutsche Kreditwesengesetz

Die tür­ki­sche Akti­en­ge­sell­schaft und das deut­sche Kre­dit­we­sen­ge­setz

Ist das deut­sche Kre­dit­we­sen­ge­setz und das deut­sche Aus­land­in­vest­ment­ge­set­zes auf den in einer Moschee im Ruhr­ge­biet getä­tig­ten Kauf von Akti­en einer tür­ki­schen Akti­en­ge­sell­schaft anwend­bar? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich jetzt der Bun­des­ge­richts­hof zu beschäf­ti­gen. Der Klä­ger erwarb im Jahr 1999 in einer Moschee im Ruhr­ge­biet für 40.500 DM in bar Akti­en der

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Besteuerung ausländischer Investmentanteile

Besteue­rung aus­län­di­scher Invest­ment­an­tei­le

Die Finanz­ver­wal­tung reagiert auf ein Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs zur Besteue­rung aus­län­di­scher Invest­ment­an­tei­le nach § 18 Absatz 3 Aus­lIn­vestmG , in dem der Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­den hat­te, dass die Pau­schal­be­steue­rung nach § 18 Abs. 3 Sät­ze 1 bis 4 Aus­lIn­vestmG ohne Nach­weis­mög­lich­keit der tat­säch­lich erziel­ten Erträ­ge gegen die euro­pa­recht­li­che Kapi­tal­ver­kehrs­frei­heit ver­stößt, weil sie die Anle­ger

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Pauschalbesteuerung nach Auslandsinverstmentgesetz verstösst gegen EU-Recht

Pau­schal­be­steue­rung nach Aus­lands­in­verst­ment­ge­setz ver­stösst gegen EU-Recht

Deut­li­che Wor­te, die der Bun­des­fi­nanz­hof in einem heu­te ver­öf­fent­lich­ten Urteil gefun­den hat: Die pau­scha­le Besteue­rung von Erträ­gen aus im Inland nicht regis­trier­ten aus­län­di­schen Invest­ment­fonds (sog. „schwar­zen“ Fonds) gemäß § 18 Abs. 3 Aus­lIn­vestmG ver­stößt offen­sicht­lich gegen euro­päi­sches Gemein­schafts­recht (Art. 73b EGV). Einer Vor­la­ge an den EuGH bedarf es inso­weit nicht. Eine

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