Pri­va­te Ent­wick­lungs­hil­fe-Unter­neh­men – und die Besteue­rung ihrer Ent­wick­lungs­hel­fer

Zum Besteue­rungs­recht der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land für Ein­künf­te aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit, die der Arbeit­neh­mer eines pri­va­ten Unter­neh­mens bezieht, das mit der Durch­füh­rung eines aus Mit­teln der Bun­des­re­pu­blik und der EU finan­zier­ten Ent­wick­lungs­hil­fe­pro­jekts (in Kenia) beauf­tragt ist, hat jetzt der Bun­des­fi­nanz­hof Stel­lung genom­men: Ein sol­cher Ent­wick­lungs­hel­fer ist nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs beschränkt

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Aus­lands­kor­re­spon­dent in Öster­reich

Nach Art. 23 Abs. 1 Buchst. a Satz 1 i.V.m. Art. 15 Abs. 1 DBA-Öster­­reich 2000 sind die Ein­künf­te eines im Inland woh­nen­den Aus­lands­kor­re­spon­den­ten inso­weit von der Bemes­sungs­grund­la­ge der deut­schen Steu­er aus­zu­neh­men, als die Arbeit tat­säch­lich in Öster­reich aus­ge­übt wor­den ist. Soweit die Ein­künf­te auf Dienst­rei­sen ent­fal­len, die der Kor­re­spon­dent von dem Redak­ti­ons­bü­ro in

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Der Unfall eines Tier­pfle­gers in Viet­nam

Nicht nur wenn eine Beschäf­ti­gung in Deutsch­land aus­ge­übt wird, son­dern auch wenn eine Ent­sen­dung ins Aus­land vor­liegt, gilt das deut­sche Sozi­al­ver­si­che­rungs­recht. Dabei schließt eine Frei­stel­lungs­ver­ein­ba­rung zwi­schen Arbeit­neh­mer und Arbeit­ge­ber eine Ent­sen­dung nicht von vorn­her­ein aus, denn maß­geb­lich kommt es auf die tat­säch­li­chen Ver­hält­nis­se wäh­rend der Aus­lands­be­schäf­ti­gung an. Mit die­ser Begrün­dung

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Das Arbeits­lo­sen­geld und die Tätig­keit beim aus­län­di­schen Toch­ter­un­ter­neh­men

Wenn das Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis ruht und der Arbeit­neh­mer in den Betrieb eines aus­län­di­schen Unter­neh­mens ein­ge­glie­dert wird, gegen das sich die Ent­gelt­an­sprü­che rich­ten, liegt auch bei Ent­sen­dung in ein hun­dert­pro­zen­ti­ges Toch­ter­un­ter­neh­men eine Aus­strah­lung des inlän­di­schen Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis­ses nicht vor. Inso­weit kommt es nicht auf die gesell­schafts­recht­li­chen Betei­li­gungs­ver­hält­nis­se an. Mit die­ser Begrün­dung hat das

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Über­brü­ckungs­geld im Aus­land

Ein Arbeits­lo­ser kann auch bei der Auf­nah­me einer selb­stän­di­gen Tätig­keit im Aus­land einen Anspruch auf Über­brü­ckungs­geld haben. Für die Beur­tei­lung kommt es nicht auf das Fort­be­stehen eines Wohn­sit­zes im Inland an. Mit einer Inlands- wie mit einer Aus­lands­grün­dung und unab­hän­gig vom Wohn­sitz ist regel­mä­ßig das Aus­schei­den aus dem Pflicht­ver­si­che­rungs­sys­tem der

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Gesetz­li­che Unfall­ver­si­che­rung im Aus­land?

Eine gesetz­li­che Unfall­ver­si­che­rung besteht wäh­rend einer Aus­lands­tä­tig­keit nicht, wenn der Arbeit­neh­mer für eine Aus­lands­tä­tig­keit ein­ge­stellt und anschlie­ßend nicht beim glei­chen Arbeit­ge­ber im Inland wei­ter­be­schäf­tigt wird. So hat das Hes­si­sche Lan­des­so­zi­al­ge­richt im Fall eines Dol­met­schers ent­schie­den, der gegen die Berufs­ge­nos­sen­schaft auf Ent­schä­di­gung geklagt hat. Der Mann ver­letz­te sich wäh­rend eines Hilfs­ein­sat­zes

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Berufs­aus­bil­dungs­kos­ten und die spä­te­re Tätig­keit im Aus­land

Auf­wen­dun­gen einer erst­ma­li­gen Berufs­aus­bil­dung kön­nen als vor­ab ent­stan­de­ne Wer­bungs­kos­ten anzu­er­ken­nen sein. § 12 Nr. 5 EStG lässt eben­so wie § 10 Abs. 1 Nr. 7 EStG den Vor­rang des Wer­bungs­kos­ten­ab­zugs und Betriebs­aus­ga­ben­ab­zugs unbe­rührt. Allein die Mög­lich­keit, dass die­se Berufs­tä­tig­keit spä­ter auch im Aus­land aus­ge­übt wer­den könn­te, begrün­det noch kei­nen unmit­tel­ba­ren wirt­schaft­li­chen Zusam­men­hang i.S.

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Embo Fee

Lybi­sche "Embo Fee"-Zahlungen sind nicht im Rah­men des § 34c Abs. 1 EStG als gezahl­te aus­län­di­sche Ein­kom­men­steu­er auf die deut­sche Ein­kom­men­steu­er anzu­rech­nen. Nach § 1 Abs. 1 S. 1 EStG sind natür­li­che Per­so­nen, die im Inland einen Wohn­sitz oder ihren gewöhn­li­chen Auf­ent­halt haben, unbe­schränkt ein­kom­men­steu­er­pflich­tig. Im hier vom Nie­der­säch­si­schen Finanz­ge­richt ent­schie­de­nen Streit­fall hat­te der

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Ver­gü­tung eines Bau­ar­bei­ters bei Aus­lands­ein­satz

Ent­sen­det ein Unter­neh­men des Bau­haupt­ge­wer­bes einen Bau­ar­bei­ter vor­über­ge­hend zum Arbeits­ein­satz ins Aus­land, und tref­fen die Par­tei­en für die­sen Ein­satz kei­ne Ver­gü­tungs­re­ge­lung, schul­det der Arbeit­ge­ber nach § 612 BGB die übli­che Ver­gü­tung. Die­se rich­tet sich nach dem Tarif­ver­trag zur Rege­lung der Min­dest­löh­ne im Bau­ge­wer­be (TV Min­dest­lohn), sofern im ver­gleich­ba­ren Wirt­schafts­kreis tat­säch­lich

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Mobi­li­täts­be­ra­tung für Aus­zu­bil­den­de

Die deut­sche Wirt­schaft will mit Unter­stüt­zung der Bun­des­re­gie­rung Aus­zu­bil­den­de ver­stärkt ins Aus­land schi­cken. Mit einer Fach­kon­fe­renz im Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Arbeit und Sozia­les star­tet jetzt das bun­des­wei­te Pro­gramm zur Bera­tung von Aus­zu­bil­den­den bei Aus­lands­auf­ent­hal­ten. Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Arbeit und Sozia­les hat gemein­sam mit dem DIHK und dem ZDH das Pro­gramm zur

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Kauf­kraft­aus­gleich

Für einen begrenz­ten Zeit­raum in das Aus­land ent­sand­te Arbeit­neh­mer erhal­ten oft­mals einen Kauf­kraft­aus­gleich von ihrem inlän­di­schen Arbeit­ge­ber. Gemäß § 3 Nr. 64 EStG ist ein sol­cher Kauf­kraft­aus­gleich steu­er­frei, wenn der ins Aus­land ent­sand­te Arbeit­neh­mer dort einen Wohn­sitz oder gewöhn­li­chen Auf­ent­halt hat und der ihm von einem inlän­di­schen Arbeit­ge­ber gewähr­te Kauf­kraft­aus­gleich den

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Kauf­kraft­aus­gleich für Aus­lands­tä­tig­keit

Bei Arbeit­neh­mern, die von ihrem Arbeit­ge­ber für einen begrenz­ten Zeit­raum ins Aus­land ent­sandt wur­den und die dort einen Wohn­sitz oder gewöhn­li­chen Auf­ent­halt haben, ist der ihnen von einem inlän­di­schen Arbeit­ge­ber gewähr­te Kauf­kraft­aus­gleich in bestimm­ten Gren­zen ein­kom­men­steu­er­frei.

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