Heimtückemord - und das Ausnutzungsbewusstsein

Heim­tü­cke­mord – und das Aus­nut­zungs­be­wusst­sein

In sub­jek­ti­ver Hin­sicht setzt der Tat­be­stand des Heim­tü­cke­mor­des nicht nur vor­aus, dass der Täter die Arg- und Wehr­lo­sig­keit des Tat­op­fers erkennt; erfor­der­lich ist außer­dem, dass er die Arg- und Wehr­lo­sig­keit des Opfers bewusst zur Tat­be­ge­hung aus­nutzt. Dafür genügt es, wenn er die die Heim­tü­cke begrün­den­den Umstän­de nicht nur in einer

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Heimtücke - offen und feindselig gegenübergetreten

Heim­tü­cke – offen und feind­se­lig gegen­über­ge­tre­ten

Heim­tü­ckisch han­delt, wer in feind­li­cher Wil­lens­rich­tung die Arg- und Wehr­lo­sig­keit des Tat­op­fers bewusst zur Tötung aus­nutzt. Wesent­lich ist, dass der Mör­der sein Opfer, das kei­nen Angriff erwar­tet, also arg­los ist, in einer hilf­lo­sen Lage über­rascht und dadurch dar­an hin­dert, dem Anschlag auf sein Leben zu begeg­nen oder ihn wenigs­tens zu

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