Aus­sa­ge­psy­cho­lo­gi­sche Begut­ach­tung – und die feh­len­de Ein­wil­li­gung des Nebenklägers

Die einen Beleh­rungs­man­gel im Zusam­men­hang mit der Unter­su­chung des Neben­klä­gers im Rah­men der aus­sa­ge­psy­cho­lo­gi­schen Begut­ach­tung gel­tend machen­de Ver­fah­rens­be­an­stan­dung, soweit nach Akten­la­ge sicher aus­ge­schlos­sen wer­den kann, dass der Neben­klä­ger bei einer for­mell ord­nungs­ge­mäß erfolg­ten Beleh­rung ent­spre­chend § 81c Abs. 3 Satz 2 i.V.m. § 52 Abs. 3 Satz 1 StPO von sei­nem Unter­su­chungs­ver­wei­ge­rungs­recht Gebrauch gemacht

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Aus­sa­ge­psy­cho­lo­gi­sche Begut­ach­tung eines Zeugen

Der Antrag eines Ange­klag­ten auf aus­sa­ge­psy­cho­lo­gi­sche Begut­ach­tung einer ihn belas­ten­den Zeu­gin ist nicht bereits des­halb unzu­läs­sig, weil die Zeu­gin die Zustim­mung zu ihrer Unter­su­chung (§ 81c Abs. 1 StPO) nicht erklärt. Die aus­sa­ge­psy­cho­lo­gi­sche Begut­ach­tung eines Zeu­gen bedarf nicht not­wen­dig des­sen Explo­ra­ti­on unter sei­ner Mit­wir­kung. Viel­mehr ist es je nach Fall­ge­stal­tung regelmäßig

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