Unfall­be­ding­te Ent­schä­di­gungs­leis­tun­gen als Ersatz für ent­gan­ge­nes Gehalt – und die Tarifer­mä­ßi­gung für außer­or­dent­li­che Ein­künf­te

Die Zah­lung eines zu ver­rech­nen­den Vor­schus­ses auf die in dem­sel­ben Ver­an­la­gungs­zeit­raum ver­ein­nahm­te Ent­schä­di­gung ist eine die Abwick­lung betref­fen­de Zah­lungs­mo­da­li­tät und für die Zusam­men­bal­lung der außer­or­dent­li­chen Ein­künf­te i.S. des § 34 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 2 EStG unschäd­lich. Bei einem zeit­li­chen Abstand zwei­er selb­stän­di­ger Ent­schä­di­gungs­zah­lun­gen von sechs Jah­ren fehlt der für die

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Pas­si­ve außer­or­dent­li­che Ein­künf­te – und der Pro­gres­si­ons­vor­be­halt

Nach § 2a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG 2002 dür­fen nega­ti­ve Ein­künf­te aus einer in einem aus­län­di­schen Staat bele­ge­nen Betriebs­stät­te, die ‑wie im Streit­­fall- nicht die Akti­vi­täts­er­for­der­nis­se des § 2a Abs. 2 EStG 2002 erfüllt, nur mit posi­ti­ven Ein­künf­ten (der jeweils sel­ben Art) aus dem­sel­ben Staat (hier: USA) aus­ge­gli­chen wer­den; sie dür­fen

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Ver­gü­tung für mehr­jäh­ri­ge Tätig­kei­ten – und die zweck­be­stimm­te Ver­knüp­fung von Ver­gü­tung und Tätig­keits­dau­er

Als außer­or­dent­li­che Ein­künf­te i.S. des § 34 EStG kom­men nach § 34 Abs. 2 Nr. 4 EStG nur Ver­gü­tun­gen für mehr­jäh­ri­ge Tätig­kei­ten in Betracht; mehr­jäh­rig ist eine Tätig­keit, soweit sie sich über min­des­tens zwei Ver­an­la­gungs­zeit­räu­me erstreckt und einen Zeit­raum von mehr als zwölf Mona­ten umfasst. Die beson­de­re Steu­er­be­rech­nung für außer­or­dent­li­che Ein­künf­te bezweckt,

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Außer­or­dent­li­che Ein­künf­te aus Ent­schä­di­gun­gen

Sind in dem zu ver­steu­ern­den Ein­kom­men außer­or­dent­li­che Ein­künf­te ent­hal­ten, so ist nach § 34 Abs. 1 EStG die dar­auf ent­fal­len­de Ein­kom­men­steu­er nach einem ermä­ßig­ten Steu­er­satz zu bemes­sen. Nach § 34 Abs. 2 Nr. 2 EStG kom­men als außer­or­dent­li­che Ein­künf­te u.a. Ent­schä­di­gun­gen in Betracht, die gemäß § 24 Nr. 1 Buchst. a EStG als Ersatz für

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Die Abfin­dung als Zusam­men­bal­lung von Ein­künf­ten – die not­wen­di­ge Ver­gleichs­rech­nung

Bei der Prü­fung, ob eine Abfin­dung zu einer Zusam­men­bal­lung von Ein­künf­ten geführt hat, sind die real ver­wirk­lich­ten Ein­künf­te mit den fik­ti­ven Ein­künf­te zu ver­glei­chen, die der Steu­er­pflich­ti­ge in dem Streit­jahr erzielt hät­te, wenn das Arbeits­ver­hält­nis nicht been­det wor­den wäre. Sind in dem zu ver­steu­ern­den Ein­kom­men außer­or­dent­li­che Ein­künf­te ent­hal­ten, so ist

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Tarif­be­gren­zung bei außer­or­dent­li­chen Gewinn­ein­künf­ten

Für Ver­äu­ße­rungs­ge­win­ne als außer­or­dent­li­che Ein­künf­te i.S. des § 34 Abs. 2 Nr. 1 EStG kommt die Tarif­be­gren­zung des § 32c EStG weder ganz noch teil­wei­se in Betracht. Gemäß § 32a Abs. 1 Satz 1 EStG bemisst sich die tarif­li­che Ein­kom­men­steu­er nach dem zu ver­steu­ern­den Ein­kom­men (zvE). Sie berech­net sich bei zusam­men­ver­an­lag­ten Ehe­gat­ten unter Anwen­dung

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Anwalts­ver­gü­tung aus einem mehr­jäh­ri­gen Man­dat

Die Ver­ein­nah­mung eines berufs­üb­li­chen Hono­rars für die Bear­bei­tung eines mehr­jäh­ri­gen Man­dats führt bei einem Rechts­an­walt nicht zu außer­or­dent­li­chen Ein­künf­ten i.S. des § 34 Abs. 2 Nr. 4 EStG. Der Klä­ger des jetzt vom Bun­des­fi­nanz­hofs ent­schie­de­nen Falls, ein Rechts­an­walt, bear­bei­te­te über meh­re­re Jah­re hin­weg ein grö­ße­res Erb­rechts­man­dat. Nach – erfolg­rei­chem – Abschluss des

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Außer­or­dent­li­che Ein­künf­te aus Ent­schä­di­gun­gen

Zu außer­or­dent­li­chen Ein­künf­ten füh­ren nur sol­che Ent­schä­di­gun­gen, deren zusam­men­ge­ball­ter Zufluss zu einer Aus­nah­me­si­tua­ti­on in der Pro­gres­si­ons­be­las­tung des ein­zel­nen Steu­er­pflich­ti­gen führt. Sind in dem zu ver­steu­ern­den Ein­kom­men außer­or­dent­li­che Ein­künf­te ent­hal­ten, so ist nach § 34 Abs. 1 EStG die dar­auf ent­fal­len­de Ein­kom­men­steu­er nach einem ermä­ßig­ten Steu­er­satz zu bemes­sen. Nach § 34 Abs.

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Rück­wir­ken­de Ände­rung eines Steu­er­ge­set­zes im Jah­res­ab­lauf

Die Anwen­dung des durch das Gesetz zur Fort­set­zung der Unter­neh­mens­steu­er­re­form mit Wir­kung zum 1. August 1997 von 30 Mio. DM auf 15 Mio. DM her­ab­ge­setz­ten Höchst­be­trags für außer­or­dent­li­che Ein­künf­te auf eine Anteils­ver­äu­ße­rung im August 1997 ver­letzt nicht in unzu­läs­si­ger Wei­se Ver­trau­ens­schutz­in­ter­es­sen des Ver­äu­ße­rers. Der Höchst­be­trag für den ermä­ßig­ten Steu­er­satz nach

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Pro­gres­si­ons­vor­be­halt und außer­or­dent­li­che Ein­künf­te

Sind in dem zu ver­steu­ern­den Ein­kom­men bestimm­te, in § 34 Abs. 2 EStG im Ein­zel­nen auf­ge­führ­te außer­or­dent­li­che Ein­künf­te ent­hal­ten, so ist die auf alle im Ver­an­la­gungs­zeit­raum bezo­ge­nen außer­or­dent­li­chen Ein­künf­te ent­fal­len­de Ein­kom­men­steu­er zuguns­ten des Steu­er­pflich­ti­gen nach einer geson­der­ten Berech­nungs­me­tho­de ("Fünf­tel­re­ge­lung", § 34 Abs. 1 EStG) zu berech­nen, mit der die ansons­ten durch die­se

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Abfin­dung – Zah­lung in zwei Raten

Eine die Anwen­dung des beson­de­ren Steu­er­sat­zes des § 34 EStG für außer­or­dent­li­che Ein­künf­te recht­fer­ti­gen­de Zusam­men­bal­lung von Ein­künf­ten kommt nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs auch dann in Betracht, wenn die Zah­lung (etwa einer Abfin­dung) nicht voll­stän­dig in einem Kalen­der­jahr erfolgt, son­dern viel­mehr zu einer Haupt­ent­schä­di­gungs­leis­tung eine in einem ande­ren Ver­an­la­gungs­zeit­raum

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