Anwaltsvergütung aus einem mehrjährigen Mandat

Anwalts­ver­gü­tung aus einem mehr­jäh­ri­gen Man­dat

Die Ver­ein­nah­mung eines berufs­üb­li­chen Hono­rars für die Bear­bei­tung eines mehr­jäh­ri­gen Man­dats führt bei einem Rechts­an­walt nicht zu außer­or­dent­li­chen Ein­künf­ten i.S. des § 34 Abs. 2 Nr. 4 EStG. Der Klä­ger des jetzt vom Bun­des­fi­nanz­hofs ent­schie­de­nen Falls, ein Rechts­an­walt, bear­bei­te­te über meh­re­re Jah­re hin­weg ein grö­ße­res Erb­rechts­man­dat. Nach – erfolg­rei­chem – Abschluss des

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Außerordentliche Einkünfte aus Entschädigungen

Außer­or­dent­li­che Ein­künf­te aus Ent­schä­di­gun­gen

Zu außer­or­dent­li­chen Ein­künf­ten füh­ren nur sol­che Ent­schä­di­gun­gen, deren zusam­men­ge­ball­ter Zufluss zu einer Aus­nah­me­si­tua­ti­on in der Pro­gres­si­ons­be­las­tung des ein­zel­nen Steu­er­pflich­ti­gen führt. Sind in dem zu ver­steu­ern­den Ein­kom­men außer­or­dent­li­che Ein­künf­te ent­hal­ten, so ist nach § 34 Abs. 1 EStG die dar­auf ent­fal­len­de Ein­kom­men­steu­er nach einem ermä­ßig­ten Steu­er­satz zu bemes­sen. Nach § 34 Abs.

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Rückwirkende Änderung eines Steuergesetzes im Jahresablauf

Rück­wir­ken­de Ände­rung eines Steu­er­ge­set­zes im Jah­res­ab­lauf

Die Anwen­dung des durch das Gesetz zur Fort­set­zung der Unter­neh­mens­steu­er­re­form mit Wir­kung zum 1. August 1997 von 30 Mio. DM auf 15 Mio. DM her­ab­ge­setz­ten Höchst­be­trags für außer­or­dent­li­che Ein­künf­te auf eine Anteils­ver­äu­ße­rung im August 1997 ver­letzt nicht in unzu­läs­si­ger Wei­se Ver­trau­ens­schutz­in­ter­es­sen des Ver­äu­ße­rers. Der Höchst­be­trag für den ermä­ßig­ten Steu­er­satz nach

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Progressionsvorbehalt und außerordentliche Einkünfte

Pro­gres­si­ons­vor­be­halt und außer­or­dent­li­che Ein­künf­te

Sind in dem zu ver­steu­ern­den Ein­kom­men bestimm­te, in § 34 Abs. 2 EStG im Ein­zel­nen auf­ge­führ­te außer­or­dent­li­che Ein­künf­te ent­hal­ten, so ist die auf alle im Ver­an­la­gungs­zeit­raum bezo­ge­nen außer­or­dent­li­chen Ein­künf­te ent­fal­len­de Ein­kom­men­steu­er zuguns­ten des Steu­er­pflich­ti­gen nach einer geson­der­ten Berech­nungs­me­tho­de ("Fünf­tel­re­ge­lung", § 34 Abs. 1 EStG) zu berech­nen, mit der die ansons­ten durch die­se

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Abfindung - Zahlung in zwei Raten

Abfin­dung – Zah­lung in zwei Raten

Eine die Anwen­dung des beson­de­ren Steu­er­sat­zes des § 34 EStG für außer­or­dent­li­che Ein­künf­te recht­fer­ti­gen­de Zusam­men­bal­lung von Ein­künf­ten kommt nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs auch dann in Betracht, wenn die Zah­lung (etwa einer Abfin­dung) nicht voll­stän­dig in einem Kalen­der­jahr erfolgt, son­dern viel­mehr zu einer Haupt­ent­schä­di­gungs­leis­tung eine in einem ande­ren Ver­an­la­gungs­zeit­raum

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