VW Sharan

Schät­zung der Gesamt­lauf­leis­tung eines Fahr­zeugs – zur Berech­nung der gezo­ge­nen Nutzungsvorteile

Der Bun­des­ge­richts­hof hat­te sich erneut mit den Fol­gen des Die­sel­skan­dals zu befas­sen. Dies­mal ging es um die Schät­zung der Gesamt­lauf­leis­tung eines Fahr­zeugs im Zusam­men­hang mit der Berech­nung der gezo­ge­nen Nut­zungs­vor­tei­le. Der der Auto­käu­fe­rin aus § 826 BGB zuste­hen­de Scha­dens­er­satz­an­spruch beläuft sich vor­lie­gend auf den von der vor­steu­er­ab­zugs­be­rech­tig­ten Auto­käu­fe­rin auf­ge­wen­de­ten Nettokaufpreis

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Skoda

Die Autos der VW-Kon­zern­töch­ter – und der Dieselskandal

Für die Bewer­tung eines schä­di­gen­den Ver­hal­tens als sit­ten­wid­rig im Sin­ne von § 826 BGB ist in einer Gesamt­schau des­sen Gesamt­cha­rak­ter zu ermit­teln und das gesam­te Ver­hal­ten des Schä­di­gers bis zum Ein­tritt des Scha­dens beim kon­kre­ten Geschä­dig­ten zugrun­de zu legen. Dies wird ins­be­son­de­re dann bedeut­sam, wenn die ers­te poten­zi­ell scha­den­sur­säch­li­che Handlung

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Mercedes-Benz GLK

Mer­ce­des im Abgas­skan­dal – und die ver­brau­cher­freund­li­chen Urteile

Die Daim­ler AG ist wie auch die Volks­wa­gen AG in den Abgas­skan­dal um mani­pu­lier­te Die­sel­mo­to­ren in PKW ver­strickt. Mil­lio­nen Mer­ce­­des-Fahr­­zeu­­ge sind von amt­li­chen Rück­ru­fen betrof­fen, weil geset­zes­wid­ri­ge Abschalt­ein­rich­tun­gen ent­deckt wur­den. Kurz dar­auf gin­gen die ers­ten Kla­gen von Ver­brau­chern bei Gericht ein. Mitt­ler­wei­le haben sich sogar der Bun­des­ge­richts­hof und der Europäische

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Autohaus

Wider­ruf eines Autokreditvertrages

Mit den Vor­aus­set­zun­gen und Rechts­fol­gen des Wider­rufs eines im Zusam­me­hang mit einem Auto­kauf geschlos­se­nen Ver­brau­cher­dar­le­hens­ver­tra­ges hat­te sich aktu­ell das Ober­lan­des­ge­richt Cel­le zu befas­sen: Der kla­gen­de Käu­fer erwarb 2016 einen Pkw VW Pas­sat und finan­zier­te die­sen Kauf durch einen gleich­zei­tig abge­schlos­se­nen Ver­brau­cher­dar­le­hens­ver­trag. Bei Abschluss des Dar­le­hens­ver­tra­ges wur­de er auf sein Recht

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VW Caddy Maxi

Scha­dens­er­satz­an­spruch in „Die­sel­fäl­len“ – und die gefah­re­nen Kilometer

Zum Umfang der Haf­tung eines Auto­mo­bil­her­stel­lers nach §§ 826, 31 BGB gegen­über dem Käu­fer des Fahr­zeugs in einem soge­nann­ten Die­sel­fall – kon­kret: mit der Anrech­nung von Nut­zungs­vor­tei­len – hat jetzt der Bun­des­ge­richts­hof Stel­lung genom­men: Im ent­schie­de­nen Fall nimmt der Käu­fer die beklag­te Her­stel­le­rin des von ihm im Jahr 2012 erworbenen

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Ther­mofens­ter – und die für den Kfz-Her­stel­ler sit­ten­wid­rig han­deln­den Personen

Zu der Fra­ge, ob das Ver­hal­ten der für einen Kraft­fahr­zeug­her­stel­ler han­deln­den Per­so­nen in der gebo­te­nen Gesamt­be­trach­tung als sit­ten­wid­rig zu qua­li­fi­zie­ren ist, wenn mit dem zur Besei­ti­gung einer unzu­läs­si­gen Prüf­stands­er­ken­nungs­soft­ware ent­wi­ckel­ten Sof­t­­wa­re-Update eine tem­pe­ra­tur­ab­hän­gi­ge Steue­rung des Emis­si­ons­kon­troll­sys­tems (Ther­mofens­ter) imple­men­tiert wird, hat sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof geäu­ßert. Anlass hier­für war die Klage

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Scha­dens­er­satz wegen sit­ten­wid­ri­ger vor­sätz­li­cher Schä­di­gung – und die erfor­der­li­che Gesamtschau

Für die Bewer­tung eines schä­di­gen­den Ver­hal­tens als sit­ten­wid­rig im Sin­ne von § 826 BGB ist in einer Gesamt­schau des­sen Gesamt­cha­rak­ter zu ermit­teln und das gesam­te Ver­hal­ten des Schä­di­gers bis zum Ein­tritt des Scha­dens beim kon­kre­ten Geschä­dig­ten zugrun­de zu legen. Sit­ten­wid­rig ist ein Ver­hal­ten, das nach sei­nem Gesamt­cha­rak­ter, der in einer Gesamtschau

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VW Golf

Der nach Bekannt­wer­den des Die­sel­skan­dals gekauf­te Gebraucht­wa­gen – und das Software-Update

Der Bun­des­ge­richts­hof hat Scha­dens­er­satz­an­sprü­che eines Gebraucht­wa­gen­käu­fers gegen die Volks­wa­gen AG ver­neint, der einen mit einem Die­sel­mo­tor der Bau­rei­he EA189 aus­ge­stat­te­ten Gebraucht­wa­gen erst nach Bekannt­wer­den des „Die­sel­skan­dals“ gekauft hat. Dies gilt auch für Scha­dens­er­satz­an­sprü­che wegen des von der Volks­wa­gen AG durch­ge­führ­ten Sof­t­­wa­re-Updates zur Besei­ti­gung der unzu­läs­si­gen Prüf­stands­er­ken­nungs­soft­ware und der hier­aus vermeintlich

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Audi A6 avant

Die­sel­skan­dal – und Audi muss vor­läu­fig nicht zahlen

Vor dem Bun­des­ge­richts­hof war eine Revi­si­on der Audi AG gegen eine Ver­ur­tei­lung durch das Ober­lan­des­ge­richt Naum­burg erfolg­reich. Der Bun­des­ge­richts­hof hat dem Audi-Käu­­fer Scha­dens­er­satz zuspre­chen­de Urteil des OLG Naum­burg auf­ge­ho­ben und das Ver­fah­ren an das Ober­lan­des­ge­richt zurück­ver­wie­sen. Die­ser Ent­schei­dung des Bun­des­ge­richts­hof lag ein Fall aus Hal­le (Saa­le) zugrun­de: Der kla­gen­de Autokäufer

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VW Käfer

Gebraucht­wa­gen­fi­nan­zie­rung – und der Wider­ruf eines Darlehensvertrages

Der Hin­weis in den Dar­le­hens­be­din­gun­gen dar­auf, dass der Dar­le­hens­neh­mer im Fal­le des Wider­rufs des Dar­le­hens­ver­trags eine durch bestim­mungs­ge­mä­ße Inge­brauch­nah­me des Fahr­zeugs ent­stan­de­ne Wert­min­de­rung unter bei­spiel­haf­ter Auf­zäh­lung eines Wert­ver­lusts auf­grund der Zulas­sung eines PKWs zu erset­zen hat, ist nicht zu bean­stan­den. Im Rah­men von § 492 Abs. 2 BGB ist ein Verweis

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VW Golf

Die­sel­skan­dal – und der Haf­tungs­um­fang des Autoherstellers

Mit dem Umfang der den Auto­mo­bil­her­stel­ler in einem „Die­sel­fall“ gegen­über dem Gebraucht­wa­gen­käu­fer tref­fen­den Scha­dens­er­satz­pflicht nach §§ 826, 831 BGB hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen. Kon­kret ging es dabei um die Anrech­nung von Nut­zungs­vor­tei­len, um Auf­wen­dungs­er­satz, Ver­­­zugs- und Delikt­szin­sen sowie um die Erstat­tung außer­ge­richt­li­cher Rechts­an­walts­kos­ten: In dem hier vom

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Das neu gekauf­te Die­sel­au­to – und das Thermofenster

Der Bun­des­ge­richts­hof hat sich erst­mals zur The­ma­tik des soge­nann­ten „Ther­mofens­ters“ geäu­ßert: Der Ent­schei­dung des Bun­des­ge­richts­hof zugrun­de lag ein Fall aus Köln: Der Klä­ger erwarb am 19. Janu­ar 2012 von der beklag­ten Fahr­zeug­her­stel­le­rin ein Neu­fahr­zeug vom Typ Mer­ce­­des-Benz C 220 CDI zu einem Kauf­preis von 32.106,20 €. Das Fahr­zeug ist mit einem Die­sel­mo­tor der

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VW Touran

Der Scha­dens­er­satz­an­spruch des Die­sel-Käu­fers – und sei­ne Verjährung

Vor dem Bun­des­ge­richts­hof ist jetzt in einem „Die­sel­fall“ die Scha­dens­er­satz­kla­ge gegen die VW AG wegen Ver­jäh­rung erfolg­los geblie­ben; der Scha­dens­er­satz des Auto­käu­fers ist seit Ende 2018 ver­jährt. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall erwarb der Fahr­zeug­käu­fer im April 2013 einen von der beklag­ten Volks­wa­gen AG her­ge­stell­ten VW Tou­ran, der

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Auspuff

Der zu spät gekauf­te Diesel-PKW

Einem Käu­fer, der einen mit einer unzu­läs­si­gen Abschalt­ein­rich­tung ver­se­he­nen Gebraucht­wa­gen (hier: der Mar­ke Audi) erst nach Bekannt­wer­den des soge­nann­ten Die­sel­skan­dals gekauft hat, ste­hen gegen den Her­stel­ler kei­ne Scha­dens­er­satz­an­sprü­che zu. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­ne Fall erwarb der Auto­käu­fer im Mai 2016 von einem Auto­händ­ler einen gebrauch­ten Audi Q5 2.0 TDI

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Auto,Kfz,BMW

Unter­schla­gung auf der Pro­be­fahrt – und der gut­gläu­bi­ge Erwerb

Ein Fahr­zeug, das einem ver­meint­li­chen Kauf­in­ter­es­sen­ten für eine unbe­glei­te­te Pro­be­fahrt über­las­sen und von die­sem nicht zurück­ge­ge­ben wur­de, ist dem Eigen­tü­mer nicht im Sin­ne von § 935 BGB abhan­den­ge­kom­men. Die­ser ver­liert daher sein Eigen­tum an dem Fahr­zeug, wenn es nach­fol­gend durch einen Drit­ten in gutem Glau­ben erwor­ben wird. In dem hier vom

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VW Käfer

Geschä­dig­te VW-Käu­fer – und kei­ne Deliktszinsen

Geschä­dig­ten Käu­fern eines vom „Die­sel­skan­dal“ betrof­fe­nen Fahr­zeugs steht unter dem Gesichts­punkt soge­nann­ter „Delikt­szin­sen“ kein Anspruch auf Ver­zin­sung des für das Fahr­zeug bezahl­ten Kauf­prei­ses bereits ab Kauf­preis­zah­lung zu. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hof in einem wei­te­ren VW-Ver­­­fah­­ren auf die Kla­ge eines Gebraucht­wa­gen­käu­fers. Die­ser erwarb im August 2014 von einem Auto­händ­ler einen gebrauchten,

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VW Touran

Der nach Auf­de­ckung des Die­sel­skan­dals gekauf­te VW-Gebrauchtwagen

Der Bun­des­ge­richts­hof hat jetzt für den Fall, dass der Käu­fer einen mit einer unzu­läs­si­gen Abschalt­ein­rich­tung ver­se­he­nen Gebraucht­wa­gen erst nach Bekannt­wer­den des soge­nann­ten Die­sel­skan­dals gekauft hat, Scha­dens­er­satz­an­sprü­che des Gebraucht­wa­gen­käu­fers ver­neint. In dem hier ent­schie­de­nen Streit­fall erwarb der Gebraucht­wa­gen­käu­fer erwarb im August 2016 von einem Auto­händ­ler einen gebrauch­ten VW Tou­ran Match zu

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VW Passat

Scha­denseratz für VW-Die­sel-Käu­fer – und die gezo­ge­nen Nutzungsvorteile

Auch in den „VW-Die­­sel-Fäl­­len“ kön­nen die vom Käu­fer gezo­ge­nen und damit aus­zu­ge­lei­chen­den Nut­zungs­vor­tei­le sei­ne Scha­dens­er­satz­an­spruch voll­stän­dig auf­zeh­ren. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Rechts­streit erwarb der kla­gen­de Gebraucht­wa­gen­käu­fer im Mai 2014 von einem Drit­ten einen gebrauch­ten, von der Volks­wa­gen AG her­ge­stell­ten VW Pas­sat 2, 0 – I TDI zum Preis von

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VW Tiguan

Scha­dens­er­satz für einen gebraucht gekauf­ten VW Tiguan

Auch einem Gebraucht­wa­gen­käu­fer, des­sen Wagen vom „Die­sel­skan­dal“ betrof­fen ist, steht ein Scha­dens­er­satz­an­spruch gegen den Auto­her­stel­ler zu. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall erwarb der Käu­fer am 4.04.2013 von einem Auto­haus einen gebrauch­ten, von der Volks­wa­gen AG her­ge­stell­ten PKW VW Tigu­an 2.0 TDI zu einem Preis von 21.500 €. Das Fahr­zeug ist

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VW Sharan

Scha­dens­er­satz für den gebraucht gekauf­ten VW-Diesel

Dem Käu­fer eines mit einer unzu­läs­si­gen Abschalt­ein­rich­tung ver­se­he­nen VW-Fahr­­zeugs ste­hen Scha­dens­er­satz­an­spruch gegen den Her­stel­ler zu; er kann das Fahr­zeug an die Volks­wa­gen AG als Auto­her­stel­le­rin zurück­ge­ben und erhält von Volks­wa­gen den für das Fahr­zeug gezahl­ten Kauf­prei­ses erstat­tet. Soweit er den Wagen gefah­ren hat, muss er sich aller­dings den gezo­ge­nen Nutzungsvorteil

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Auto,Kfz,BMW

Die Finan­zie­rung des Gebraucht­wa­gen­kaufs – und die uni­ons­rechts­wid­ri­ge Muster-Widerrufsbelehrung

Die einen Gebraucht­wa­gen­kauf finan­zie­ren­de Bank hat den Käu­fer hin­rei­chend klar und ver­ständ­lich über das ihm nach § 495 BGB zukom­men­de Wider­rufs­recht unter­rich­tet, wenn sie sich auf die Gesetz­lich­keits­fik­ti­on des Art. 247 § 6 Abs. 2 Satz 3 EGBGB a.F. (d.h. in der hier noch maß­geb­li­chen; vom 13.06.2014 bis zum 20.03.2016 gel­ten­den Fas­sung) berufen

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Der finan­zier­te Auto­kauf – und der Wider­ruf nach erfolg­ter Abzahlung

Auch bei ver­bun­de­nen Ver­trä­gen kann in der (Rück-)Übertragung der zur Siche­rung der Ansprü­che des Dar­le­hens­ge­bers über­eig­ne­ten finan­zier­ten Sache im kon­kre­ten Fall: des siche­rungs­über­eig­ne­ten finan­zier­ten Kraft­fahr­zeugs durch den Dar­le­hens­ge­ber bei Ver­trags­be­en­di­gung die Aus­übung beacht­li­chen Ver­trau­ens auf das Unter­blei­ben des Wider­rufs lie­gen; dies kann der Tatrich­ter bei der Prü­fung der Ver­wir­kung berücksichtigen.

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Das Ther­mofens­ter der Abgas­rei­ni­gungs-Abschalt­ein­rich­tung – und der sit­ten­wid­ri­ge Schädigungsvorsatz

Der Käu­fer eines Fahr­zeugs kann von dem Her­stel­ler kei­nen Scha­dens­er­satz wegen vor­sätz­li­cher sit­ten­wid­ri­ger Schä­di­gung mit der Begrün­dung ver­lan­gen, das Fahr­zeug sei mit einer Abschalt­ein­rich­tung aus­ge­stat­tet, die die Abgas­rei­ni­gung in Abhän­gig­keit von der Umge­bungs­tem­pe­ra­tur ver­än­de­re („Ther­mofens­ter“). Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Schles­­wig-Hol­stei­­ni­­sche Ober­lan­des­ge­richt die Kla­ge eines Auto­käu­fers gegen die Autoherstellerin

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Der Gebraucht­wa­gen­kauf in Kennt­nis des Dieselabgas-Skandals

Die Käu­fe­rin eines gebrauch­ten Fahr­zeugs, in dem der Die­sel­mo­tor der Bau­rei­he EA 189 ver­baut ist, kann von dem Moto­ren­her­stel­ler kei­nen Scha­dens­er­satz ver­lan­gen, wenn die Kauf­ent­schei­dung in Kennt­nis des „Die­­sel­a­b­­gas-Skan­­dals“ getrof­fen wur­de. In dem hier vom Schles­­wig-Hol­stei­­ni­­schen Ober­lan­des­ge­richt ent­schie­de­nen Fall erwarb die Käu­fe­rin im Dezem­ber 2016 von einem Fahr­zeug­händ­ler einen gebrauch­ten Pkw

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Der finan­zier­te Auto­kauf – und die Widerrufsinformationen

Der Bun­des­ge­richts­hof hat in zwei Fäl­len ent­schie­den, dass der jewei­li­ge Dar­le­hens­neh­mer den zur Finan­zie­rung eines Kfz-Erwerbs geschlos­se­nen Dar­le­hens­ver­trag nicht wirk­sam wider­ru­fen hat, weil die jeweils beklag­te Bank eine ord­nungs­ge­mä­ße Wider­rufs­in­for­ma­ti­on und die erfor­der­li­chen Pflicht­an­ga­ben bean­stan­dungs­frei erteilt hat­te. In bei­den Fäl­len strit­ten die Par­tei­en jeweils um die Wirk­sam­keit des Wider­rufs der

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