Sti­pen­di­en­ver­ga­ben – und die angeb­lich dis­kri­mi­nie­ren­de Aus­wahl­ent­schei­dung

Die Ver­ga­be von Sti­pen­di­en für hoch­be­gab­te Hoch­schul­stu­den­ten erfor­dert eine Aus­wahl­ent­schei­dung, bei der die per­sön­li­chen Umstän­de der Bewer­ber im Vor­der­grund ste­hen, und unter­fällt daher nicht § 19 Abs. 1 Nr. 1 AGG. Wird die Ver­ga­be von Sti­pen­di­en zur För­de­rung von For­schungs­o­der Stu­di­en­vor­ha­ben im Aus­land an die Teil­nah­me­vor­aus­set­zung des in Deutsch­land erwor­be­nen Ers­ten Juris­ti­schen

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Kin­der­geld – bei neben der Aus­bil­dung aus­ge­üb­ter Erwerbs­tä­tig­keit

Bei voll­jäh­ri­gen Kin­dern, die bereits einen ers­ten Abschluss in einem öffen­t­­lich-rech­t­­lich geord­ne­ten Aus­bil­dungs­gang erlangt haben, setzt der Kin­der­geld­an­spruch vor­aus, dass der wei­te­re Aus­bil­dungs­gang noch Teil einer ein­heit­li­chen Erst­aus­bil­dung ist und die Aus­bil­dung die haupt­säch­li­che Tätig­keit des Kin­des bil­det. Wie der Bun­des­fi­nanz­hof nun ent­schie­den hat, wird dage­gen kein Kin­der­geld­an­spruch begrün­det, wenn

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Der Diplom­stu­di­en­gang nach einem Bache­lor­ab­schluss – und die Aus­bil­dungs­för­de­rung

Aus­zu­bil­den­de, die nach dem Erwerb eines Bache­lor­gra­des infol­ge der voll­stän­di­gen Anrech­nung ihrer in dem Bache­lor­stu­di­en­gang erbrach­ten Leis­tun­gen von einer Hoch­schu­le zu einem höhe­ren Fach­se­mes­ter eines Diplom­stu­di­en­gangs in der­sel­ben Fach­rich­tung zuge­las­sen wer­den, haben für die Dau­er der Regel­stu­di­en­zeit des Diplom­stu­di­en­gangs einen Anspruch auf Aus­bil­dungs­för­de­rung. Das hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig aktu­ell

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Betreu­er­ver­gü­tung für einen Ver­wal­tungs­fach­wirt

Ein Betreu­er, der berufs­be­glei­tend an einem Stu­di­en­in­sti­tut für kom­mu­na­le Ver­wal­tung den "Ange­stell­ten­lehr­gang II" mit einem Gesamt­auf­wand von 1.050 Stun­den und dem erfolg­rei­chen Abschluss zum "Ver­wal­tungs­fach­wirt" absol­viert hat, kann sei­ner Ver­gü­tung nicht einen Stun­den­satz nach der höchs­ten Ver­gü­tungs­stu­fe von 44 Euro zugrun­de legen, weil sei­ne Aus­bil­dung nicht mit einer abge­schlos­se­nen Hoch­schul­aus­bil­dung

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Der noten­un­ab­hän­gi­ge Zugang zum lehr­amts­be­zo­ge­nen Mas­ter­stu­di­um

Die Zugangs­re­ge­lung an der Uni­ver­si­tät Osna­brück in Bezug auf ein lehr­amts­be­zo­ge­nes Mas­ter­stu­di­um ist nicht ver­fas­sungs­kon­form und des­halb unwirk­sam. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Osna­brück in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Uni­ver­si­tät Osna­brück ver­pflich­tet, die Klä­ge­rin mit Wir­kung zum Som­mer­se­mes­ter 2013 end­gül­tig in den Mas­ter­stu­di­en­gang für das Lehr­amt an Gym­na­si­en

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Kein Bache­lor-Archi­tekt – Ein Bache­lor­stu­di­um ist kein Diplom­stu­di­um

Nach dem ein­deu­ti­gen Wort­laut des Archi­tek­tur­ge­set­zes wird für die Ein­tra­gung in die Archi­tek­ten­lis­te ein absol­vier­ter Diplom­stu­di­en­gang ver­langt; ein Bache­lor­stu­di­um ist nicht aus­rei­chend. Bei einem Bache­lor­stu­di­um kommt aber auch kei­ne ent­spre­chen­de Anwen­dung der gesetz­li­chen Über­gangs­be­stim­mung in Betracht, da es an der zwin­gend erfor­der­li­chen Geset­zes­lü­cke fehlt. Der Gesetz­ge­ber hat inso­weit bewusst zwi­schen

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"Kooperations"-Bachelor

Für einen deut­schen Stu­di­en­gang, der auf den Erwerb eines außer­eu­ro­päi­schen Bache­­lor-Abschlus­­ses abzielt, besteht kein Anspruch auf BAföG-För­­de­­rung. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Frei­burg die auf Leis­tun­gen nach dem Bun­des­aus­bil­dungs­för­de­rungs­ge­setz gerich­te­te Kla­ge einer Stu­den­tin an einer pri­va­ten Aus­bil­dungs­stät­te abge­wie­sen. Die Aus­bil­dungs­stät­te ist in Deutsch­land nicht als Hoch­schu­le aner­kannt. Sie

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Aus­schluss vom Mas­ter­stu­di­um auf­grund der Bache­lor-Note

Nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts Mainz ist es recht­lich nicht zu bean­stan­den, wenn einee Hoch­schu­le in der Prü­fungs­ord­nung für einen kon­se­ku­ti­ven Mas­ter­stu­di­en­gang die Zulas­sung eines Bache­lor­ab­sol­ven­ten zu die­sem Stu­di­en­gang davon abhän­gig macht, dass der Bewer­ber das Bache­lor­stu­di­um mit einer bestimm­ten ECTS-Note abge­schlos­sen hat. In dem kon­kre­ten, vom Ver­wal­tungs­ge­richt Mainz

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Diplom­stu­di­um nach Bache­lor­ab­schluss gebüh­ren­pflich­tig

Bei einem Diplom­stu­di­um, das nach Erwerb eines Bache­lor­gra­des auf­ge­nom­men wird, han­delt es sich nach einem Urteil des Ver­wal­tungs­ge­richts Trier um ein gebüh­ren­pflich­ti­ges Zweit­stu­di­um und nicht um ein nach dem rhein­­land-pfäl­zi­­schen Hoch­schul­recht gebüh­ren­frei­es Fort­set­zungs­stu­di­um. Der Ent­schei­dung lag die Kla­ge einer Stu­den­tin zugrun­de, die von der beklag­ten Uni­ver­si­tät Trier für ihr Stu­di­um

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Stu­di­en­plät­zer für Bache­lor oder für Mas­ter?

Bache­­lor-Stu­­di­en­­plät­­ze dür­fen nicht wegen künf­ti­ger Mas­­ter-Stu­­di­en­gän­ge redu­ziert wer­den. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Müns­ter in zwei Eil­be­schlüs­sen errech­net, dass an der West­fä­li­schen Wil­helms-Uni­­ver­­­si­­tät Müns­ter in einem Bache­­lor-Stu­­di­en­gang der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schaft über die zum Win­ter­se­mes­ter 2008/​2009 ver­ge­be­nen Stu­di­en­an­fän­ger­plät­ze hin­aus noch wei­te­re Plät­ze vor­han­den sind, und damit wei­te­ren Bewer­bern vor­läu­fig die

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