Das Erklet­tern des Köl­ner Haupt­bahn­hofs

Das Erklet­tern der "Empo­re", um in die Dach­kon­struk­ti­on des Köl­ner Bahn­hofs­ge­bäu­des zu gelan­gen, kann recht­lich als Haus­frie­dens­bruch gewer­tet wer­den. Außer­dem kann das Betre­ten der Bahn­an­la­ge außer­halb des all­ge­mei­nen Ver­kehrs­ge­brauchs auch als Ord­nungs­wid­rig­keit mit einer Geld­bu­ße belegt wer­den. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Köln in dem hier vor­lie­gen­den Fall den

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Der Stutt­gar­ter Kopf­bahn­hof – und sei­ne zukünf­ti­ge Nut­zung

Bahn­an­la­gen des Stutt­gar­ter Kopf­bahn­hofs müs­sen nach Fer­tig­stel­lung des Stutt­gar­ter Tief­bahn­hofs nicht für Drit­te nutz­bar blei­ben. Die DB Netz AG ist nicht ver­pflich­tet, Drit­ten die ober­ir­di­schen Anla­gen des Stutt­gar­ter Kopf­bahn­hofs nach Inbe­trieb­nah­me des Stutt­gar­ter Tief­bahn­hofs zur Wei­ter­nut­zung anzu­bie­ten. Das ent­schied jetzt das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig auf die Kla­ge einer Akti­en­ge­sell­schaft, die

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Bahn­ver­spä­tung – und die Infor­ma­ti­ons­pflicht des Bahn­hofs­be­trei­bers

Die in Art. 18 Abs. 1 der Ver­ord­nung (EG) Nr. 1371/​2007 gere­gel­te Ver­pflich­tung des Bahn­hofs­be­trei­bers zur Infor­ma­ti­on der Fahr­gäs­te bei Ver­spä­tun­gen steht nicht unter dem Vor­be­halt, dass Infor­ma­tio­nen nur dann aktiv wei­ter­ge­ge­ben wer­den müs­sen, wenn an der betref­fen­den Sta­ti­on die tech­ni­schen oder per­so­nel­len Vor­aus­set­zun­gen hier­für vor­lie­gen. Im Novem­ber 2010 ver­pflich­te­te das

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Bahn­ver­spä­tung – und die Infor­ma­ti­on auf dem Bahn­hof

Bahn­hö­fe und Hal­te­punk­te sind mit Ein­rich­tun­gen zur Infor­ma­ti­on über Ver­spä­tun­gen aus­zu­stat­ten Wie das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen hat, durf­te das Eisen­­­bahn-Bun­­­des­­amt die DB Sta­ti­on & Ser­vice AG ver­pflich­ten, ihre Bahn­hö­fe und Hal­te­punk­te mit dyna­mi­schen Schrift­an­zei­gern aus­zu­stat­ten. Die DB Sta­ti­on & Ser­vice AG betreibt etwa 5500 Bahn­hö­fe und Hal­te­punk­te in Deutsch­land. Das Eisen­­­bahn-Bun­­­des­­amt stell­te im

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Der Zugang zum Bahn­hof – oder doch lie­ber ein Laden­ge­schäft?

Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­burg hat die Kla­ge eines Toch­ter­un­ter­neh­mens der Deut­schen Bahn AG abge­wie­sen, das zwei Zugän­ge zum Gebäu­de des Bahn­hofs Ber­­lin-Alex­an­­der­­platz – Zugän­ge von der Gon­tard­stra­ße und von der Dirck­sen­stra­ße – für den Fuß­gän­ger­ver­kehr schlie­ßen und die dadurch gewon­ne­nen Flä­chen gewerb­lich nut­zen möch­te. Die Klä­ge­rin hat für die­ses Vor­ha­ben beim

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Die Bun­des­po­li­zei – und der Bahn­hofs­vor­platz

Die Bun­des­po­li­zei hat die Auf­ga­be, auf dem Gebiet der Bahn­an­la­gen der Eisen­bah­nen des Bun­des Gefah­ren für die öffent­li­che Sicher­heit oder Ord­nung abzu­weh­ren (§ 3 Abs. 1 BPolG). Maß­geb­lich für die Bestim­mung des Begriffs "Bahn­an­la­ge" ist die Eisen­­­bahn-Bau- und Betriebs­ord­nung (EBO). Als "Anla­gen einer Eisen­bahn, die das Be- und Ent­la­den sowie den Zu-

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Die Bun­des­po­li­zei auf dem Bahn­hofs­vor­platz

Der Begriff der Bahn­an­la­ge erfasst nicht auch den Bahn­hofs­vor­platz. Die Bun­des­po­li­zei ist daher regel­mä­ßig nicht zum Ein­schrei­ten auf Bahn­hofs­vor­plät­zen befugt. So ent­schied jetzt das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig, dass kei­ne Zustän­dig­keit der Bun­des­po­li­zei zur Aus­weis­kon­trol­le auf dem Bahn­hofs­vor­platz von Trier besteht. Gegen­stand des Rechts­streits war die Recht­mä­ßig­keit eines Poli­zei­ein­sat­zes auf dem

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Stutt­gart 21 in Karls­ru­he

Vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt blieb jetzt eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de gegen den Wei­ter­bau von Stutt­gart 21 ohne Erfolg, das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt nahm die Ver­fas­sungs­be­schwer­de nicht zur Ent­schei­dung an. Der Beschwer­de­füh­rer ist Eigen­tü­mer einer Woh­nung in einem Gebäu­de in Stutt­gart, des­sen Abbruch der Plan­fest­stel­lungs­be­schluss des Eisen­­­bahn-Bun­­­des­amts vom 28.01.2005 über die "Tal­que­rung mit neu­em Haupt­bahn­hof" als

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Demons­tra­ti­ons­ver­bot im Stutt­gar­ter Haupt­bahn­hof

Unter Wür­di­gung der kon­kre­ten Ört­lich­kei­ten des Stutt­gar­ter Haupt­bahn­hofs erscheint es zwei­fel­haft, ob die Kopf­bahn­steig­hal­le des Stutt­gar­ter Haupt­bahn­hofs den vom Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt in der Fra­­port-Ent­­­schei­­dung (1 BvR 699/​06) ent­wi­ckel­ten Anfor­de­run­gen an einen Ort all­ge­mei­nen kom­mu­ni­ka­ti­ven Ver­kehrs im Sin­ne des Leit­bil­des des öffent­li­chen Forums genügt. Im Fall eines Auf­zugs durch die Kopf­bahn­steig­hal­le des

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Nut­zungs­be­din­gun­gen für Bahn­hö­fe

Die Nut­zungs­be­din­gun­gen für Ser­vice­ein­rich­tun­gen der DB Netz AG sind nach einem Urteil des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts zum Teil rechts­wid­rig. Die Bun­des­netz­agen­tur für Elek­tri­zi­tät, Gas, Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on, Post und Eisen­bah­nen hat zu Recht einem Teil der Nut­zungs­be­din­gun­gen für Ser­vice­ein­rich­tun­gen der DB Netz AG wider­spro­chen und ihre Ände­rung ver­langt. Das hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig

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Video­über­wa­chung im Stutt­gar­ter Haupt­bahn­hof

Die Video­über­wa­chung im Bereich des Stutt­gar­ter Haupt­bahn­hofs stellt einen hoheit­li­chen Ein­griff in das Grund­recht auf infor­ma­tio­nel­le Selbst­be­stim­mung dar. Der Ein­griff ist jedoch gerecht­fer­tigt, da mit der Anord­nung und Durch­füh­rung der Video­über­wa­chung rechts­feh­ler­frei von der Ermäch­ti­gung des § 21 Abs. 2 PolG Gebrauch gemacht wur­de. Dem Antrag­stel­ler steht der begehr­te Anspruch auf

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Glatt­eis auf dem Bahn­steig

Das Eisen­bahn­ver­kehrs­un­ter­neh­men ist gegen­über dem Fahr­gast ver­trag­lich ver­pflich­tet, für einen ver­kehrs­si­che­ren Zustand des benutz­ten Bahn­steigs zu sor­gen. Auch nach der recht­li­chen Tren­nung von Fahr­be­trieb und Infra­struk­tur durch das Gesetz zur Neu­ord­nung des Eisen­bahn­we­sens vom 27. Dezem­ber 1993 ist ein Eisen­bahn­ver­kehrs­un­ter­neh­men auf­grund eines Beför­de­rungs­ver­trags ver­pflich­tet, die­je­ni­gen Bahn­an­la­gen wie Bahn­hö­fe und Bahn­stei­ge,

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Urhe­ber­rechts­streit um "Stutt­gart 21"

Der Bun­des­ge­richts­hof hat im Rechts­streit zwi­schen einem Erben des Archi­tek­ten des Stutt­gar­ter Haupt­bahn­hofs und der Deut­schen Bahn AG die Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­de des kla­gen­den Erben zurück­ge­wie­sen. Mit sei­ner Beschwer­de woll­te der Klä­ger errei­chen, dass der Bun­des­ge­richts­hof die Revi­si­on gegen das zulässt und über den Fall ver­han­delt. Der Stutt­gar­ter Haupt­bahn­hof ist nach einem

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Die Volks­ab­stim­mung zu Stutt­gart 21 vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt

Eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de gegen die Volks­ab­stim­mung zur Kün­di­gung der Stutt­gart 21-Finan­zie­­rungs­­­ver­­­trä­ge wur­de vom Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt als unzu­läs­sig ange­se­hen und nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men. Die in Baden-Wür­t­­te­m­berg leben­den Beschwer­de­füh­rer wen­den sich mit ihrer Ver­fas­sungs­be­schwer­de gegen die Anord­nung und Durch­füh­rung der für den 27. Novem­ber 2011 geplan­ten Volks­ab­stim­mung über ein Gesetz zur Aus­übung von

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Lärm­schutz­wän­de beim S‑Bahn-Bau

Beim S‑Bahn-Bau besteht zuguns­ten der an die Bau­stel­le ange­renz­enden Geschäf­te ein Anspruch auf Lärm­schutz auch für die an den Schau­fens­ter fla­nie­ren­den Kun­den. Mit die­ser Begrün­dung hat der Baye­ri­sche Ver­wal­tungs­ge­richts­hof den Kla­gen des Fein­kost­hau­ses Dall­mayr und eini­ger wei­te­rer Eigen­tü­mer von Anwe­sen um den Mün­che­ner Mari­en­hof, dar­un­ter Prinz Albert von Thurn und

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Sylt Shut­tle – per Auto­rei­se­zug nach Sylt

Die DB-Auto­zug GmbH muss nach einer Ent­schei­dung des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len Nut­zungs­be­din­gun­gen für die Ver­la­de­sta­tio­nen des Syl­ter Hin­den­burg­damms in Nie­büll und Wes­ter­land auf­stel­len. Die Insel Sylt ist nicht über eine Stra­ßen­ver­bin­dung zu errei­chen. Statt­des­sen gibt es auf dem die Insel mit dem Fest­land ver­bin­den­den 11 km lan­gen Hin­den­burg­damm eine

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Urhe­ber­rech­te am Gebäu­de des Stutt­gar­ter Haupt­bahn­hofs

Im Streit um Urhe­ber­rech­te an dem der­zeit zum Teil­ab­riss anste­hen­den Gebäu­de des Stutt­gar­ter Haupt­bahn­hofs ist der Erbe des Archi­tek­ten Paul Bonatz im Urhe­ber­rechts­streit gegen die Deut­sche Bahn AG jetzt auch vor dem Ober­lan­des­ge­richt Stutt­gart unter­le­gen, das Ober­lan­des­ge­richt hat die Kla­ge des Erben von Paul Bonatz gegen die Deut­sche Bahn AG

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