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Ver­spä­tung beim Bahn­trans­fer

Ist der Bahn­trans­fer mit­tels „Rail & Fly“ Inhalt des Rei­se­ver­tra­ges gewor­den, muss sich der Rei­se­ver­an­stal­ter die Ver­spä­tung der Deut­schen Bahn als Rei­se­man­gel zurech­nen las­sen. Ein Rei­sen­der hat nur eine Ver­zö­ge­rung ein­zu­pla­nen, mit der regel­mä­ßig zu rech­nen ist. Eine Zug­ver­spä­tung von 10 Minu­ten ist ein­zu­kal­ku­lie­ren. Mit die­ser Begrün­dung hat das Land­ge­richt Frank­furt am

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Bahnverspätung - und die Informationspflicht des Bahnhofsbetreibers

Bahn­ver­spä­tung – und die Infor­ma­ti­ons­pflicht des Bahn­hofs­be­trei­bers

Die in Art. 18 Abs. 1 der Ver­ord­nung (EG) Nr. 1371/​2007 gere­gel­te Ver­pflich­tung des Bahn­hofs­be­trei­bers zur Infor­ma­ti­on der Fahr­gäs­te bei Ver­spä­tun­gen steht nicht unter dem Vor­be­halt, dass Infor­ma­tio­nen nur dann aktiv wei­ter­ge­ge­ben wer­den müs­sen, wenn an der betref­fen­den Sta­ti­on die tech­ni­schen oder per­so­nel­len Vor­aus­set­zun­gen hier­für vor­lie­gen. Im Novem­ber 2010 ver­pflich­te­te das

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Bahnverspätung - und die Information auf dem Bahnhof

Bahn­ver­spä­tung – und die Infor­ma­ti­on auf dem Bahn­hof

Bahn­hö­fe und Hal­te­punk­te sind mit Ein­rich­tun­gen zur Infor­ma­ti­on über Ver­spä­tun­gen aus­zu­stat­ten Wie das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen hat, durf­te das Eisen­­­bahn-Bun­­­des­­amt die DB Sta­ti­on & Ser­vice AG ver­pflich­ten, ihre Bahn­hö­fe und Hal­te­punk­te mit dyna­mi­schen Schrift­an­zei­gern aus­zu­stat­ten. Die DB Sta­ti­on & Ser­vice AG betreibt etwa 5500 Bahn­hö­fe und Hal­te­punk­te in Deutsch­land. Das Eisen­­­bahn-Bun­­­des­­amt stell­te im

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Die Info-Nummer für Bahnverspätungen - oder: die aktive Informationspflicht

Die Info-Num­mer für Bahn­ver­spä­tun­gen – oder: die akti­ve Infor­ma­ti­ons­pflicht

Fahr­gäs­te an Bahn­hö­fen sind über Ver­spä­tun­gen „zu unter­rich­ten“ und nicht ledig­lich dar­über zu infor­mie­ren, wo die Infor­ma­tio­nen für sie bereit­ge­stellt wer­den. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len die Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts Köln bestä­tigt, dass der Hin­weis auf eine Ser­­vice-Num­­mer der Infor­ma­ti­ons­pflicht einer Betrei­be­rin von Bahn­hö­fen nicht

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Bahnverspätungen - Fahrpreiserstattungen auch bei höherer Gewalt

Bahn­ver­spä­tun­gen – Fahr­preis­er­stat­tun­gen auch bei höhe­rer Gewalt

Bahn­rei­sen­de haben nach einem aktu­el­len Urteil des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on bei erheb­li­chen Ver­spä­tun­gen auch dann Anspruch auf teil­wei­se Fahr­preis­er­stat­tung, wenn die Ver­spä­tung auf höhe­rer Gewalt beruht. Der Beför­de­rer kann sich hier­nach sei­ner Erstat­tungs­pflicht nicht unter Beru­fung auf völ­ker­recht­li­che Regeln ent­zie­hen, nach denen er im Fall höhe­rer Gewalt von der

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Keine Ausreden bei Fahrpreiserstattungen

Kei­ne Aus­re­den bei Fahr­preis­er­stat­tun­gen

Eine Fahr­preis­er­stat­tung kön­nen Bahn­rei­sen­de auch bei Ver­spä­tun­gen ver­lan­gen, wenn die Ver­spä­tung auf höhe­rer Gewalt beruht. Auf völ­ker­recht­li­che Regeln, nach denen ein Beför­de­rer im Fall höhe­rer Gewalt von der Pflicht zum Ersatz des durch eine Ver­spä­tung ent­stan­de­nen Scha­dens befreit ist, kann sich der Beför­de­rer nicht beru­fen. So hat der Gerichts­hof der

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Bahnverspätungen

Bahn­ver­spä­tun­gen

Nach Ansicht des Gene­ral­an­walts beim Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on muss Bahn­rei­sen­den bei gro­ßer Ver­spä­tung ein Teil des Fahr­prei­ses erstat­tet wer­den, auch wenn die Ver­spä­tung auf höhe­rer Gewalt beruht. Ein Eisen­bahn­un­ter­neh­men dür­fe sei­ne Erstat­tungs­pflicht in sol­chen Fäl­len nicht aus­schlie­ßen. Die Ver­ord­nung (EG) Nr. 1371/​2007 über Rech­te und Pflich­ten der Fahr­gäs­te im

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Bahnverspätungen und das "Rail & Fly"-Ticket

Bahn­ver­spä­tun­gen und das „Rail & Fly“-Ticket

Der Bun­des­ge­richts­hof hat die Haf­tung eines Rei­se­ver­an­stal­ters für Bahn­ver­spä­tun­gen beim Ange­bot eines Rail & Fly Tickets auch für den Fall bestä­tigt, dass dem Rei­sen­den selbst die Aus­wahl einer pas­sen­den Zug­ver­bin­dung oblag. In dem heu­te vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall ver­langt die Klä­ge­rin von der beklag­ten Rei­se­ver­an­stal­te­rin die Erstat­tung von Zusatz­kos­ten und Auf­wen­dun­gen,

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