Öffentliches Übernahmeangebot - und die Frage der angemessenen Gegenleistung

Öffent­li­ches Über­nah­me­an­ge­bot – und die Fra­ge der ange­mes­se­nen Gegen­leis­tung

Ist die vom Bie­ter im Rah­men eines Über­nah­me­an­ge­bots nach § 29 Abs. 1 WpÜG vor­ge­se­he­ne Gegen­leis­tung nicht ange­mes­sen im Sin­ne des § 31 Abs. 1 Satz 1 WpÜG, so haben die Aktio­nä­re, die das Über­nah­me­an­ge­bot ange­nom­men haben, einen Anspruch gegen den Bie­ter auf Zah­lung der ange­mes­se­nen Gegen­leis­tung. Die Refe­renz­zeit­räu­me der §§ 4, 5 WpÜG-AngVO

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Postbank-Übernahme als

Post­bank-Über­nah­me als "acting in con­cert"?

Der Bun­des­ge­richts­hof hat in dem Ver­fah­ren über die Kla­ge des Bör­sen­jour­nals Effec­­ten-Spie­gel auf Zah­lung einer höhe­ren Gegen­leis­tung für die Über­nah­me von Akti­en der Post­bank durch die Deut­sche Bank AG das die Kla­ge abwei­sen­de Beru­fungs­ur­teil des Ober­lan­des­ge­richts Köln1 auf­ge­ho­ben und die Sache zur wei­te­ren Klä­rung des Sach­ver­halts an das Ober­lan­des­ge­richt Köln

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Bonuszahlungen an Landesbänker

Bonus­zah­lun­gen an Lan­des­bän­ker

Eine öffen­t­­lich-rech­t­­li­che Lan­des­bank war berech­tigt, auf­grund des dras­ti­schen Gewinn­ein­bruchs in den Geschäfts­jah­ren 2008 bis 2010 die nach bil­li­gem Ermes­sen zu gewäh­ren­de varia­ble Ver­gü­tung einer Füh­rungs­kraft zu kür­zen bzw. ganz zu strei­chen. Die Leis­tungs­be­stim­mung des Vor­stands genüg­te den Grund­sät­zen des bil­li­gen Ermes­sens (§ 315 Abs. 1 BGB). Rechts­grund­la­ge für den Anspruch des

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Die in der Bankenkrise einbehaltenen Bonus-Zahlungen

Die in der Ban­ken­kri­se ein­be­hal­te­nen Bonus-Zah­lun­gen

Die Lan­des­bank Baden-Wür­t­­te­m­berg war berech­tigt, die mit den Füh­rungs­kräf­ten ver­ein­bar­ten varia­blen Ver­gü­tun­gen in den Geschäfts­jah­ren 2008 bis 2011 auf­grund der dras­ti­schen Ver­lus­te wäh­rend der Wir­t­­schafts- und Finanz­kri­se zu kür­zen bzw. zu strei­chen. Der Klä­ger ist bei der Lan­des­bank Baden-Wür­t­­te­m­berg auf der drit­ten Füh­rungs­ebe­ne als Abtei­lungs­lei­ter tätig. Neben sei­ner fixen Ver­gü­tung

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EU-Rechtswidrige Bankenbeihilfen während der Finanzkrise

EU-Rechts­wid­ri­ge Ban­ken­bei­hil­fen wäh­rend der Finanz­kri­se

Das Gericht der Euro­päi­schen Uni­on hat eine Ent­schei­dung der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on über die ver­schie­de­nen Bei­hil­fen, die der nie­der­län­di­schen ING-Ban­k­­grup­­pe wegen der Finanz­kri­se gewährt wur­den, teil­wei­se für nich­tig erklärt. Die EU-Kom­­mis­­si­on hat im vor­lie­gen­den Fall nach Ansicht des Euro­päi­schen Gerichts nicht nach­ge­wie­sen, dass die Ände­rung der Bedin­gun­gen für die Rück­zah­lung des

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Hypo Real Estate - und ihre früheren Aktionäre

Hypo Real Esta­te – und ihre frü­he­ren Aktio­nä­re

Der Zwangs­aus­schluss (Squee­ze out) der frü­he­ren Aktio­nä­re der Hypo Real Esta­te Hol­ding AG vom 5.10.2009 war rech­tens, wie jetzt das Ober­lan­des­ge­richt Mün­chen ent­schied. Die beklag­te Hypo Real Esta­te Hol­ding AG, eine bör­sen­no­tier­te Akti­en­ge­sell­schaft, die noch 2009 zu den größ­ten Kre­dit­in­sti­tu­ten Deutsch­lands zähl­te, war, wie bekannt ist, in der zwei­ten Hälf­te

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