Schadensersatz für Anleger - und die mutmaßlich gezogenen Nutzungen auf Ausschüttungen

Scha­dens­er­satz für Anle­ger – und die mut­maß­lich gezo­ge­nen Nut­zun­gen auf Aus­schüt­tun­gen

Wie der Bun­des­ge­richts­hof zuletzt mit Beschlüs­sen vom 20.02.20181; und vom 24.04.20182 näher dar­ge­legt hat, steht dem Anle­ger kein Anspruch auf Her­aus­ga­be mut­maß­lich gezo­ge­ner Nut­zun­gen auf Aus­schüt­tun­gen zu, die die finan­zie­ren­de Bank direkt von der Fonds­ge­sell­schaft ver­ein­nahmt hat. Gesichts­punk­te, die dem Bun­des­ge­richts­hof Anlass geben könn­ten, von der gefes­tig­ten höchst­rich­ter­li­chen Recht­spre­chung abzu­ge­hen,

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Anlageberatung -und die vorsätzliche, sittenwidrige Falschberatung

Anla­ge­be­ra­tung ‑und die vor­sätz­li­che, sit­ten­wid­ri­ge Falsch­be­ra­tung

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs ist ein Anla­ge­be­ra­ter, der vor­sätz­lich eine anle­ger- und objekt­wid­ri­ge Emp­feh­lung abgibt und die Schä­di­gung des um Rat fra­gen­den Anle­gers zumin­dest bil­li­gend in Kauf nimmt, dem Anle­ger wegen vor­sätz­li­cher sit­ten­wid­ri­ger Schä­di­gung zum Scha­dens­er­satz ver­pflich­tet1. Dem­entspre­chend han­delt auch sit­ten­wid­rig, wer als Lei­ter eines mit Anla­ge­be­ra­tung befass­ten Unter­neh­mens

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Fehlberatung durch einen Discount-Broker - und die Haftung der Bank aus dem Depotvertrag

Fehl­be­ra­tung durch einen Dis­count-Bro­ker – und die Haf­tung der Bank aus dem Depot­ver­trag

Objek­ti­ves Tat­be­stands­merk­mal der Warn­pflicht einer Depot­bank als Neben­pflicht aus dem Depot­ver­trag ist die feh­ler­haf­te Bera­tung des Anle­gers im kon­kre­ten Ein­zel­fall. Wur­de der Kun­de feh­ler­frei und damit ord­nungs­ge­mäß durch das kun­den­nä­he­re Unter­neh­men bera­ten, besteht kei­ne Warn­pflicht der kun­den­fer­ne­ren Depot­bank. Nur wenn der Anle­ger bei den kon­kre­ten Anla­ge­ge­schäf­ten durch sei­nen Bro­ker feh­ler­haft

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Die ordnungsgemäße Aufklärung eines Kapitalanlegers

Die ord­nungs­ge­mä­ße Auf­klä­rung eines Kapi­tal­an­le­gers

Einem Anle­ger muss für sei­ne Bei­tritts­ent­schei­dung ein rich­ti­ges Bild über das Betei­li­gungs­ob­jekt ver­mit­telt wer­den, das heißt er muss über alle Umstän­de, die für sei­ne Anla­ge­ent­schei­dung von wesent­li­cher Bedeu­tung sind oder sein kön­nen, ins­be­son­de­re über die mit der ange­bo­te­nen spe­zi­el­len Betei­li­gungs­form ver­bun­de­nen Nach­tei­le und Risi­ken zutref­fend, ver­ständ­lich und voll­stän­dig auf­ge­klärt wer­den1.

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Fehlerhafte Anlageberatung - die Risiken offener Immobilienfonds

Feh­ler­haf­te Anla­ge­be­ra­tung – die Risi­ken offe­ner Immo­bi­li­en­fonds

Der Bun­des­ge­richts­hof hat die Haf­tung einer Bank wegen feh­ler­haf­ter Anla­ge­be­ra­tung im Zusam­men­hang mit dem Erwerb von Antei­len an einem offe­nen Immo­bi­li­en­fonds zuguns­ten der Anle­ger kon­kre­ti­siert: Die kla­gen­den Anle­ge­rin­nen erwar­ben in bei­den Ver­fah­ren im März bzw. Juli 2008 nach Bera­tung durch die beklag­te Bank jeweils Antei­le an einem offe­nen Immo­bi­li­en­fonds. Die

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Geschlossene Immobilienfonds - und die Beratungspflichten der Bank

Geschlos­se­ne Immo­bi­li­en­fonds – und die Bera­tungs­pflich­ten der Bank

Nach der gefes­tig­ten Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs1 ist eine Bank aus dem Anla­ge­be­ra­tungs­ver­trag ver­pflich­tet, über die von ihr ver­ein­nahm­te Rück­ver­gü­tung aus offen aus­ge­wie­se­nen Ver­triebs­pro­vi­sio­nen unge­fragt auf­zu­klä­ren. Auf­klä­rungs­pflich­ti­ge Rück­ver­gü­tun­gen in die­sem Sin­ne sind – regel­mä­ßig umsatz­ab­hän­gi­ge – Pro­vi­sio­nen, die im Gegen­satz zu ver­steck­ten Innen­pro­vi­sio­nen nicht aus dem Anla­ge­ver­mö­gen, son­dern aus offen aus­ge­wie­se­nen

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