Aktientausch - und die Besteuerung der Barabfindung

Akti­en­tausch – und die Besteue­rung der Bar­ab­fin­dung

Ein Bar­aus­gleich, der anläss­lich eines Akti­en­tau­sches für vor dem 1.01.2009 erwor­be­ne aus­län­di­sche Akti­en gezahlt wird, ist nicht gemäß § 20 Abs. 4a Satz 2 EStG 2009 in eine ein­kom­men­steu­er­pflich­ti­ge Divi­den­de umzu­qua­li­fi­zie­ren, wenn die Antei­le wegen Ablaufs der ein­jäh­ri­gen Ver­äu­ße­rungs­frist bereits steu­er­ent­strickt waren. Erhält ein Aktio­när einen Bar­aus­gleich anläss­lich eines Akti­en­tau­sches für vor

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Ausschluss von Minderheitsaktionären - und die Angemessenheit der Barabfindung

Aus­schluss von Min­der­heits­ak­tio­nä­ren – und die Ange­mes­sen­heit der Bar­ab­fin­dung

Für die Ange­mes­sen­heit der Bar­ab­fin­dung im Fal­le des Aus­schlus­ses von Min­der­heits­ak­tio­nä­ren ist bei Vor­lie­gen eines (Beher­r­­schungs- und) Gewinn­ab­füh­rungs­ver­trags der auf den Anteil des Min­der­heits­ak­tio­närs ent­fal­len­de Anteil des Unter­neh­mens­werts jeden­falls dann maß­geb­lich, wenn die­ser höher ist als der Bar­wert der auf­grund des (Beher­r­­schungs- und) Gewinn­ab­füh­rungs­ver­trags dem Min­der­heits­ak­tio­när zuste­hen­den Aus­gleichs­zah­lun­gen. Nach §

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Die angemessenen Barabfindung beim Squeeze out - und ihre gerichtliche Bestimmung

Die ange­mes­se­nen Bar­ab­fin­dung beim Squee­ze out – und ihre gericht­li­che Bestim­mung

Eine empi­risch genaue Fest­le­gung der Markt­ri­si­ko­prä­mie ist – nach dem aktu­el­len Stand der Wis­sen­schaft – nicht mög­lich. Die Bestim­mung des Beta­fak­tors erfolgt unter Berück­sich­ti­gung des unter­neh­mens­ei­ge­nen Beta­fak­tors und der Beta­fak­to­ren von Peer Groups. Der Wachs­tums­ab­schlag muss nicht not­wen­dig der erwar­te­ten Infla­ti­ons­ra­te ent­spre­chen. Ange­mes­sen ist eine Abfin­dung, die dem aus­schei­den­den Aktio­när

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Mangelnde Bestimmtheit eines Unterlassungsantrags

Man­geln­de Bestimmt­heit eines Unter­las­sungs­an­trags

Nach § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO darf ein Unter­las­sungs­an­trag – und nach § 313 Abs. 1 Nr. 4 ZPO eine dar­auf beru­hen­de Ver­ur­tei­lung – nicht der­art undeut­lich gefasst sein, dass der Streit­ge­gen­stand und der Umfang der Prü­­fungs- und Ent­schei­dungs­be­fug­nis des Gerichts nicht mehr klar umris­sen sind, der Beklag­te sich des­halb nicht erschöp­fend

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Die Festsetzung der Barabfindung bei der Hypo Real Estate Holding AG

Die Fest­set­zung der Bar­ab­fin­dung bei der Hypo Real Esta­te Hol­ding AG

Eine Bar­ab­fin­dung in Höhe von 1,30 Euro je Aktie anläss­lich des Squee­ze out bei der Hypo Real Esta­te Hol­ding AG, die sich am durch­schnitt­li­chen Bör­sen­kurs eines Zeit­raums von drei Mona­ten vor der Bekannt­ga­be der Squee­ze out-Absicht ori­en­tiert, ist ange­mes­sen. So die Ent­schei­dung des Land­ge­richts Mün­chen I in dem hier vor­lie­gen­den Fall

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Barabfindung nach Squeeze-out

Bar­ab­fin­dung nach Squee­ze-out

Im Rah­men der Bar­ab­fin­dung nach einem "Squee­­ze-out" der Min­der­heits­ak­tio­nä­re ist Stich­tag für den drei­mo­na­ti­gen Refe­renz­zeit­raum grund­sätz­lich die Bekannt­ga­be der Maß­nah­me, wie der Bun­des­ge­richts­hof jetzt in Ände­rung sei­ner bis­he­ri­gen Recht­spre­chung ent­schied. In dem jetzt ent­schie­de­nen Fall war die Antrags­geg­ne­rin Haupt­ak­tio­nä­rin, die Antrag­stel­ler Min­der­heits­ak­tio­nä­re einer Köl­ner Akti­en­ge­sell­schaft. Am 30.4.2003 beschloss die außer­or­dent­li­che

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