Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge für das Kind – und der Son­der­aus­ga­ben­ab­zug

Tra­gen Steu­er­pflich­ti­ge auf­grund einer Unter­halts­ver­pflich­tung die Kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge des Kin­des, kön­nen sie die­se als eige­ne Bei­trä­ge nach § 10 Abs. 1 Nr. 3 Satz 2 EStG abset­zen. Die Unter­halts­ver­pflich­tung der Eltern ist zwin­gen­de Tat­be­stands­vor­aus­set­zung und daher posi­tiv fest­zu­stel­len. Die Erstat­tung der eige­nen Bei­trä­ge des Kin­des ist nur im Wege des Bar­un­ter­halts mög­lich.

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Kin­der­be­treu­ung im Wech­sel­mo­dell – und der Bar­un­ter­halt

Die im Rah­men eines Wech­sel­mo­dells von einem Eltern­teil geleis­te­te Kin­der­be­treu­ung kann nicht zur Befrei­ung von sei­ner Bar­un­ter­halts­pflicht füh­ren. Im Fall des Wech­sel­mo­dells haben bei­de Eltern­tei­le für den Bar­un­ter­halt ein­zu­ste­hen. Der Unter­halts­be­darf bemisst sich nach dem bei­der­sei­ti­gen Ein­kom­men der Eltern und umfasst außer­dem die infol­ge des Wech­sel­mo­dells ent­ste­hen­den Mehr­kos­ten (vor allem

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Gemein­sa­mes Sor­ge­recht, Wech­sel­mo­dell – und der gel­tend gemach­te Bar­un­ter­halt

Wenn die gemein­sam sor­ge­be­rech­tig­ten Kin­des­el­tern ein ech­tes Wech­sel­mo­dell prak­ti­zie­ren und der eine Eltern­teil Ansprü­che des Kin­des auf Bar­un­ter­halt gegen den ande­ren Eltern­teil gericht­lich gel­tend zu machen beab­sich­tigt, hat er die Wahl, ob er ent­we­der die Bestel­lung eines Pfle­gers für das Kind her­bei­führt oder ob er nach § 1628 BGB bei

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Bar­un­ter­halts­pflicht des betreu­en­den Eltern­teils

Auch der betreu­en­de Eltern­teil kann ein ande­rer unter­halts­pflich­ti­ger Ver­wand­ter im Sin­ne von § 1603 Abs. 2 Satz 3 BGB sein, wenn der Kin­des­un­ter­halt von ihm unter Wah­rung sei­nes ange­mes­se­nen Selbst­be­halts gezahlt wer­den kann und ohne sei­ne Betei­li­gung an der Bar­un­ter­halts­pflicht ein erheb­li­ches finan­zi­el­les Ungleich­ge­wicht zwi­schen den Eltern ent­stün­de. Kann auch der an

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Das an Ande­re gezahl­te Kin­der­geld und die Ver­gleichs­be­rech­nung nach § 31 EStG

In die Ver­gleichs­be­rech­nung nach § 31 Satz 4 EStG wird der Anspruch auf Kin­der­geld auch dann ein­be­zo­gen, wenn das Kin­der­geld an den ande­ren Berech­tig­ten aus­ge­zahlt wird und der Steu­er­pflich­ti­ge nach § 1612b BGB in Höhe der Hälf­te des Kin­der­gel­des bei sei­ner Bar­un­ter­halts­ver­pflich­tung gegen­über dem Kind ent­las­tet wird. So die Ent­schei­dung des

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Gleich­wer­tig­keit von Bar- und Betreu­ungs­un­ter­halt

Die Ver­fas­sungs­be­schwer­de betrifft die Fra­ge der Die in § 1612b GBG n.F. in den Fäl­len, in denen der Unter­halts­pflich­ti­ge neben der Zah­lung von Kin­des­un­ter­halt zur Leis­tung von Ehe­gat­ten­un­ter­halt ver­pflich­tet ist, ange­ord­ne­te Gleich­wer­tig­keit von Bar- und Betreu­ungs­un­ter­halt bei der Anrech­nung von Kin­der­geld auf den Kin­des­un­ter­halt ist nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des

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