Bewaff­ne­tes Han­del­trei­ben mit Betäu­bungs­mit­teln – und die Schreckschußpistole

Für den Qua­li­fi­ka­ti­ons­tat­be­stand des bewaff­ne­ten Han­del­trei­bens mit Betäu­bungs­mit­teln muss der Täter die Waf­fe oder den gefähr­li­chen Gegen­stand bei der Tat­be­ge­hung bewusst gebrauchs­be­reit in der Wei­se bei sich haben, dass er sich sei­ner jeder­zeit bedie­nen kann. Setzt sich die Tat aus meh­re­ren Ein­zel­ak­ten zusam­men, so reicht es nach stän­di­ger Recht­spre­chung zur Tatbestandserfüllung

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Koka­in­kauf mit Baseballschläger

Der Tat­be­stand des § 30a Abs. 2 Nr. 2 BtMG ist auch dann erfüllt, wenn der Täter die Waf­fe oder den sons­ti­gen Gegen­stand erst in der Schluss­pha­se des Betäu­bungs­mit­tel­erwerbs vor des­sen Been­di­gung mit sich führt, auch wenn das Grund­de­likt bereits voll­endet ist. Vor­lie­gend war der Erwerb des Koka­ins im Sin­ne der rechts­ge­schäft­li­chen Erlangung

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