Der sittenwidrige Baubetreuungsvertrag

Der sit­ten­wid­ri­ge Bau­be­treu­ungs­ver­trag

Nach § 138 Abs. 1 BGB ist ein Rechts­ge­schäft nich­tig, das gegen die guten Sit­ten ver­stößt, weil sein Inhalt mit grund­le­gen­den Wer­tun­gen der Rechts­ord­nung unver­ein­bar ist. Bei einem beson­ders gro­ben Miss­ver­hält­nis zwi­schen Leis­tung und Gegen­leis­tung begrün­det dies die Sit­ten­wid­rig­keit. Ein sol­ches Miss­ver­hält­nis liegt in der Regel vor, wenn der Wert der

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Baubetreuung und Grundstücksverkauf

Bau­be­treu­ung und Grund­stücks­ver­kauf

Ein Ver­trag, durch den sich jemand ver­pflich­tet, das Eigen­tum an einem Grund­stück zu über­tra­gen oder zu erwer­ben, bedarf gemäß § 311b BGB der nota­ri­el­len Beur­kun­dung. Beur­kun­det wer­den muss dabei stets der voll­stän­di­ge Ver­trag ein­schließ­lich aller Neben­ab­spra­chen. Dies gilt auch für wei­te­re Ver­trä­ge, sofern die­se mit dem Grund­stücks­über­tra­gungs­ver­trag eine recht­li­che Ein­heit

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