Bau­geld – und die Nachunternehmer

Emp­fän­ger von Bau­geld im Sin­ne von § 1 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 Bau­Ford­SiG ist jede Per­son, die für das Ver­spre­chen einer Leis­tung im Zusam­men­hang mit der Her­stel­lung eines Bau­es oder Umbau­es eine Ver­gü­tung erhält und ande­re Unter­neh­mer auf­grund eines Werk, Dienst- oder Kauf­ver­trags an der Erfül­lung ihrer Leis­tungs­ver­pflich­tung betei­ligt. Dabei genügt es,

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Zweck­wid­rig ver­wen­de­te Baugelder

Wird Bau­geld zweck­wid­rig ver­wen­det, ent­fällt ein ersatz­fä­hi­ger Scha­den des Bau­hand­wer­kers, sofern an ihn pflicht­ge­mäß geleis­te­te Zah­lun­gen anfech­tungs­recht­lich kei­nen Bestand gehabt hät­ten. Wer­den Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge vor­ent­hal­ten, ent­fällt ein nach § 823 Abs. 2 BGB in Ver­bin­dung mit § 266a Abs. 1 StGB ersatz­fä­hi­ger Scha­den des Sozi­al­ver­si­che­rungs­trä­gers, wenn pflicht­ge­mäß geleis­te­te Zah­lun­gen anfech­tungs­recht­lich kei­nen Bestand gehabt

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Nicht abge­ru­fe­ne Dar­lehns­be­trä­ge und die Baugeldverwendungspflicht

Die Bau­geld­ver­wen­dungs­pflicht des § 1 Abs. 1 GSB, dem Gesetz über die Siche­rung von Bau­for­de­run­gen, erstreckt sich nicht auf bewil­lig­te Dar­le­hens­be­trä­ge, auf deren Aus­zah­lung zwar ein fäl­li­ger und durch­setz­ba­rer Anspruch des Dar­le­hens­neh­mers besteht, die aber von ihm nicht abge­ru­fen wer­den. § 1 GSB ist ein Schutz­ge­setz im Sin­ne des § 823 Abs. 2 BGB

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Bau­for­de­rungs­si­che­rungs­ge­setz

Vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt blieb jetzt eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de gegen die Neu­fas­sung des Bau­for­de­rungs­si­che­rungs­ge­set­zes ohne Erfolg. Das Gesetz über die Siche­rung der Bau­for­de­run­gen (Bau­for­de­rungs­si­che­rungs­ge­setz ‑Bau­Ford­SiG) dient dem Zweck, Bau­hand­wer­ker und ande­re Bau­be­tei­lig­te, die mit ihren Arbei­ten in Vor­leis­tung tre­ten, vor For­de­rungs­aus­fäl­len, ins­be­son­de­re bei einem Bank­rott des Bau­un­ter­neh­mers, zu schüt­zen. In sei­ner ursprünglichen

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Siche­rung von Bauforderungen

Der Bun­des­rat wen­det sich gegen von der Bun­des­re­gie­rung vor­ge­leg­ten Ent­wurf eines Geset­zes zur Ände­rung des Geset­zes über die Siche­rung der Bau­for­de­run­gen und lehnt die geplan­te Auf­he­bung der Zweck­bin­dung für gezahl­tes Bau­geld an das kon­kre­te Bau­werk ab. Nach dem Gesetz­ent­wurf der Bun­des­re­gie­rung sol­len Bau­trä­ger künf­tig nicht mehr ver­pflich­tet sein, mit dem Baugeld,

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