Zweck­wid­rig ver­wen­de­te Baugelder

Wird Bau­geld zweck­wid­rig ver­wen­det, ent­fällt ein ersatz­fä­hi­ger Scha­den des Bau­hand­wer­kers, sofern an ihn pflicht­ge­mäß geleis­te­te Zah­lun­gen anfech­tungs­recht­lich kei­nen Bestand gehabt hät­ten. Wer­den Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge vor­ent­hal­ten, ent­fällt ein nach § 823 Abs. 2 BGB in Ver­bin­dung mit § 266a Abs. 1 StGB ersatz­fä­hi­ger Scha­den des Sozi­al­ver­si­che­rungs­trä­gers, wenn pflicht­ge­mäß geleis­te­te Zah­lun­gen anfech­tungs­recht­lich kei­nen Bestand gehabt

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Nicht abge­ru­fe­ne Dar­lehns­be­trä­ge und die Baugeldverwendungspflicht

Die Bau­geld­ver­wen­dungs­pflicht des § 1 Abs. 1 GSB, dem Gesetz über die Siche­rung von Bau­for­de­run­gen, erstreckt sich nicht auf bewil­lig­te Dar­le­hens­be­trä­ge, auf deren Aus­zah­lung zwar ein fäl­li­ger und durch­setz­ba­rer Anspruch des Dar­le­hens­neh­mers besteht, die aber von ihm nicht abge­ru­fen wer­den. § 1 GSB ist ein Schutz­ge­setz im Sin­ne des § 823 Abs. 2 BGB

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