Die Ver­let­zung des post­mor­ta­len Per­sön­lich­keits­rechts eines Künstlers

Da nach den urhe­ber­recht­li­chen Vor­schrif­ten das Urhe­ber­recht 70 Jah­re nach dem Tod des Urhe­bers erlischt, kön­nen auch ideel­le post­mor­ta­le Per­sön­lich­keits­rech­te nicht über die­sen Zeit­raum hin­aus gel­tend gemacht wer­den. Mit die­ser Begrün­dung hat das Land­ge­richt Des­­sau-Roß­lau in dem hier vor­lie­gen­den einst­wei­li­ge Ver­fü­gungs­ver­fah­ren den Antrag des Enkels des ver­stor­be­nen Bau­haus­künst­lers Oskar Schlemmer

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Urhe­ber­rech­te und die Warenverkehrsfreiheit

Die Waren­ver­kehrs­frei­heit darf zum Schutz von Urhe­ber­rech­ten ein­ge­schränkt wer­den. Ein EU-Mit­­­glie­d­­staat darf daher einen Spe­di­teur wegen Bei­hil­fe zum uner­laub­ten Ver­brei­ten von Ver­viel­fäl­ti­gungs­stü­cken urhe­ber­recht­lich geschütz­ter Wer­ke in sei­nem Gebiet straf­recht­lich ver­fol­gen, auch wenn die­se Wer­ke im Mit­glied­staat des Ver­käu­fers nicht geschützt sind. Herr Don­ner, ein deut­scher Staats­an­ge­hö­ri­ger, wur­de vom Land­ge­richt München

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