Wenn die Ver­ab­re­dung zum Baum­fäl­len schief läuft

Kommt es bei einer Baum­fäll­ak­ti­on zu einer Ver­let­zung eines Betei­lig­ten, haf­tet der ande­re Betei­lig­te nicht für des­sen erlit­te­ne Schä­den. Mit die­ser Begrün­dung hat das Schles­wig-Hol­stei­­ni­­sche Ober­lan­des­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Scha­dens­er­satz­kla­ge eines Man­nes abge­wie­sen, der bei Baum­fäll­ar­bei­ten aus 8 Metern Höhe gestürzt war. Zu dem Vor­fall ist es im

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Baum­fäl­len ist eine gefähr­li­che Tätig­keit

Das Fäl­len von Bäu­men ist eine gefähr­li­che Tätig­keit, weil das unkon­trol­lier­te Umstür­zen eines Bau­mes sowohl Men­schen erheb­lich ver­let­zen oder töten als auch Sach­wer­te erheb­lich beschä­di­gen kann. Es kommt hin­zu, dass die Aus­füh­rung von Baum­fäll­ar­bei­ten eine beson­de­re Koor­di­nie­rung der betei­lig­ten Arbeits­kräf­te erfor­dert, weil ver­schie­de­ne Per­so­nen zusam­men­ar­bei­ten und sich aus der feh­len­den

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Die gefäll­ten Bäu­me auf öffent­li­chem Grund

Das irr­tüm­li­che Fäl­len von Bäu­men, die auf frem­dem Grund ste­hen, ist von der Haft­pflicht­ver­si­che­rung gedeckt. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Olden­burg in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Klä­gers ent­schie­den, der den Scha­den für von ihm gefäll­te Bäu­me von sei­ner Haft­pflicht­ver­si­che­rung begli­chen haben woll­te. Der Klä­ger ist Eigen­tü­mer eines Grund­stücks im Land­kreis

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Der säch­si­sche "Tor­na­do-Erlass"

Bei dem sog. "Tor­­na­do-Erlass" han­delt es sich um eine rein ver­wal­tungs­in­ter­ne Anwei­sung, der kei­ne Außen­wir­kung zukommt. Die Kla­ge eines Umwelt­ver­ban­des gegen die­sen Erlass ist unzu­läs­sig. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Dres­den in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge des Umwelt­ver­bands Grü­ne Liga Sach­sen e. V. gegen den sog. "Tor­­na­do-Erlass"

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Der beschä­dig­te Baum und die Wert­min­de­rung des Grund­stücks

Auch wenn ein Gehölz oder ein Baum nicht zer­stört, son­dern nur beschä­digt wird (hier: Thu­jen­ab­pflan­zung), kann die dadurch ent­stan­de­ne Wert­min­de­rung des Grund­stücks im Grund­satz nach der "Metho­de Koch" berech­net wer­den. Die Vor­schrif­ten der Immo­bi­li­en­wert­ermitt­lungs­ver­ord­nung vom 19. Mai 2010 ste­hen dem nicht ent­ge­gen. Anlass für die­se Ent­schei­dung des Bun­des­ge­richts­hofs war ein

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Die umge­stürz­te Eiche und die Ver­kehrs­si­che­rungs­pflicht

Die Ver­kehrs­si­che­rungs­pflicht des Trä­gers der Stra­ßen­bau­last umfasst bei der erfor­der­li­chen Sicht­prü­fung eines an die Stra­ße angren­zen­den Bau­mes auf Stand­fes­tig­keit nicht nur die Prü­fung der Kro­ne auf hohen Tot­hol­z­an­teil, son­dern auch einen Blick auf den Stamm über dem Wur­zel­be­reich. Blatt­werk – hier: Efeu -, das die Sicht auf den Stamm ver­sperrt,

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Baum­fäl­lun­gen und die Rech­te der Anlie­ger

Anlie­ger haben regel­mä­ßig kei­nen Anspruch dar­auf, dass eine Gemein­de Baum­fäl­lun­gen unter­lässt. Mit die­ser Begrün­dung hat es jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Arns­berg abge­lehnt, die von der Stadt Hamm geplan­te Fäl­lung von 189 Lin­den­bäu­men in den Ring­an­la­gen des Ost­rings durch eine einst­wei­li­ge Anord­nung vor­erst zu stop­pen und die Anträ­ge von sechs in der

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Ast­bruch auf dem öffent­li­chen Park­platz

Das bei bestimm­ten Baum­ar­ten bestehen­de Risi­ko eines natür­li­chen Bruchs gesun­der Äste begrün­det jeden­falls im Bereich von Park­plät­zen kei­ne Amts­pflicht zur Besei­ti­gung des gesam­ten Bau­mes oder wesent­li­cher Tei­le sei­ner Kro­ne. Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs muss die stra­ßen­ver­kehrs­si­che­rungs­pflich­ti­ge Gemein­de Bäu­me oder Tei­le von ihnen ent­fer­nen, die den Ver­kehr gefähr­den, ins­be­son­de­re, wenn

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Zucker­mais-Gar­ten

Im Rah­men der Fest­stel­lung des Ein­heits­wer­tes ist nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­fi­nanz­hofs der Anbau von soge­nann­tem Zucker­mais bewer­tungs­recht­lich als gärt­ne­ri­sche Nut­zung zu beur­tei­len. Der Anbau von Zucker­mais stellt danach auch dann einen Gemü­se­bau im Sin­ne von § 40 Abs. 2, § 48a Satz 1 Nr. 2 und § 59 Abs.

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Baum­fäl­lung trotz Baum­schutz­sat­zung

Wie das nor­d­rhein-wes­t­­fä­­li­­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt jetzt ent­schie­den hat, darf eine Eibe (Taxus), die nach der Baum­schutz­sat­zung der Stadt Aachen geschützt ist und im Gar­ten eines Wohn­hau­ses steht, gefällt wer­den, weil von ihren gif­ti­gen Bee­ren und Nadeln eine Gefahr für die ein bzw. drei Jah­re alten Kin­der der Klä­ger aus­geht, die nicht

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