Ins Indus­trie­ge­biet oder ins Gewer­be­ge­biet?

Nach § 9 Abs. 1 BauN­VO die­nen Indus­trie­ge­bie­te aus­schließ­lich der Unter­brin­gung von Gewer­be­be­trie­ben, und zwar über­wie­gend sol­cher Betrie­be, die in ande­ren Bau­ge­bie­ten unzu­läs­sig sind. Im Kon­text mit § 8 Abs. 1 BauN­VO, wonach Gewer­be­ge­bie­te vor­wie­gend der Unter­brin­gung von nicht erheb­lich beläs­ti­gen­den Gewer­be­ge­bie­ten die­nen, ergibt sich aus § 9 Abs. 1 BauN­VO, dass die Zweck­be­stim­mung eines Indus­trie­ge­biets

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Aus­län­di­sche Arbeit­neh­mer als Wohn­ge­mein­schaft im All­ge­mei­nen Wohn­ge­biet

Fin­det kei­ne Über­be­le­gung eines Gebäu­des statt, kann eine Wohn­ge­mein­schaft aus­län­di­scher Arbeit­neh­mer in einem All­ge­mei­nen Wohn­ge­biet zuläs­sig sein, auch wenn Schlaf­räu­me dop­pelt belegt wer­den. So das Nie­der­säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt in den hier vor­lie­gen­den Fäl­len pol­ni­scher Arbeit­neh­mer, die sich gegen das Ver­bot, ein Wohn­haus als Unter­kunft zu nut­zen, gewehrt haben. Mit der Wie­der­her­stel­lung

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4 Fach­märk­te oder ein Ein­kaufs­zen­trum

Grund­sätz­lich sind meh­re­re Fach­märk­te unte­r­ei­nem Dach mit einer Ver­kaufs­flä­che von jeweils weni­ger als 800 m² grund­sätz­lich in einem Gewer­be­ge­biet zuläs­sig, aber nach der Vor­schrift des § 11 Abs. 3 Bau­nut­zungs­ver­ord­nung kön­nen­groß­flä­chi­ge Ein­zel­han­dels­be­trie­be und Ein­kaufs­zen­tren nur in sog. Son­der­ge­bie­ten ver­wirk­licht wer­den. Vier Fach­märk­te unter einem Dach sind als Enkaufs­zen­trum zu qua­li­fi­zie­ren. Mit

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Die Block­hüt­te an der Gar­ten­gren­ze

Rechts­grund­la­ge für eine Fest­set­zung in einem Be­bau­ungs­plan, wo­nach Ge­bäu­de als Ne­ben­an­la­gen i.S.v. § 14 BauN­VO auf den nicht über­bau­ba­ren Grund­stücks­flä­chen un­zu­läs­sig sind, ist § 23 Abs. 5 Satz 1 BauN­VO. § 23 Abs. 5 Satz 1 BauN­VO ist eine ab­schlie­ßen­de Re­ge­lung für die Zu­las­sung von Ne­ben­an­la­gen i.S.v. § 14 BauN­VO auf den nicht über­bau­ba­ren

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Mo­bil­funk­sen­de­an­la­ge und die Bau­nut­zungs­ver­ord­nung

Eine Mobil­funk­sen­de­an­la­ge, die bezo­gen auf das gesam­te infra­struk­tu­rel­le Ver­sor­gungs­netz eine unter­ge­ord­ne­te Funk­ti­on hat, ist eine fern­mel­de­tech­ni­sche Neben­an­la­ge im Sin­ne von § 14 Abs. 2 Satz 2 BauN­VO. Dass eine Mobil­funk­sen­de­an­la­ge, wenn sie bezo­gen auf das gesam­te infra­struk­tu­rel­le Ver­sor­gungs­netz eine unter­ge­ord­ne­te Funk­ti­on hat, eine fern­mel­de­tech­ni­sche Neben­an­la­ge im Sin­ne von § 14 Abs. 2 Satz

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