Der Biergarten - und das angrenzende Wohngebiet

Der Bier­gar­ten – und das angren­zen­de Wohn­ge­biet

Nach der bis­he­ri­gen Recht­spre­chung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts ist die Grund­stücks­nut­zung in den Berei­chen, in denen Gebie­te von unter­schied­li­cher Qua­li­tät und Schutz­wür­dig­keit zusam­men­tref­fen, mit einer spe­zi­fi­schen gegen­sei­ti­gen Pflicht zur Rück­sicht­nah­me in der Wei­se belas­tet, dass die stö­ren­de Nut­zung die von ihr aus­ge­hen­den Beläs­ti­gun­gen in Gren­zen hal­ten und die benach­bar­te Wohn­nut­zung die Tat­sa­che,

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Die Werbefläche an der Hauswand

Die Wer­be­flä­che an der Haus­wand

Eine über­gro­ße Wer­be­flä­che an einer Haus­wand wider­spricht dem Ver­un­stal­tungs­ver­bot des Art. 8 Satz 2 Bay­BO. Nach die­ser Vor­schrift dür­fen bau­li­che Anla­gen das Stra­ßen, Orts- und Land­schafts­bild nicht ver­un­stal­ten. Eine sol­che Wer­be­an­la­ge ver­un­stal­tet das Orts- und Stra­ßen­bild i. S. d. Art. 8 Satz 2 Bay­BO durch die Ver­un­stal­tung des Gebäu­des selbst, an wel­chem sie ange­bracht

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Zufahrt zur öffentlichen Verkehrsfläche für ein Hinterliegergrundstück

Zufahrt zur öffent­li­chen Ver­kehrs­flä­che für ein Hin­ter­lie­ger­grund­stück

Vom Erfor­der­nis einer öffent­lich recht­lich gesi­cher­ten Zufahrt zur öffent­li­chen Ver­kehrs­flä­che für ein Hin­ter­lie­ger­grund­stück ist kei­ne Abwei­chung zuläs­sig. Es besteht kein Not­we­ge­recht gemäß § 917 Abs. 1 BGB zur Her­stel­lung der Bebau­bar­keit einer abge­trenn­ten Gar­ten­flä­che. § 4 Abs. 2 Satz 1 2. Alt. der schles­wig-hol­stei­­ni­­schen Lan­des­bau­ord­nung ver­langt für die Zuläs­sig­keit eines Bau­vor­ha­bens eine öffen­t­­lich-rech­t­­lich gesi­cher­te

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Der sichtbehindernde Carport an der Grundstücksausfahrt

Der sicht­be­hin­dern­de Car­port an der Grund­stücks­aus­fahrt

Das Gebot der Rück­sicht­nah­me ver­mit­telt grund­sätz­lich kein nach­bar­li­ches Abwehr­recht gegen eine Grenz­be­bau­ung oder sicht­dich­te Ein­frie­dung, um ein bes­se­res Aus­fah­ren mit einem PKW vom eige­nen Grund­stück zu ermög­li­chen. Nach­barn kön­nen, wie sich aus § 113 Abs. 1 Satz 1 VwGO ergibt, eine behörd­lich Erlaub­nis, wie hier eine Aus­nah­me, nur dann mit Erfolg anfech­ten,

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Standsicherheit benachbarter Gebäude

Stand­si­cher­heit benach­bar­ter Gebäu­de

Zwar ist davon aus­zu­ge­hen, dass grund­sätz­lich der Bau­herr einer bestehen­den bau­li­chen Anla­ge selbst für die Stand­si­cher­heit sei­ner Anla­ge ein­zu­ste­hen hat, was aus § 12 Abs. 1 Satz 1 LBauO M‑V folgt. Ande­rer­seits kann er in gewis­sem Umfang dar­auf ver­trau­en, dass die für die Stand­si­cher­heit sei­ner bestehen­den Anla­ge maß­geb­li­chen Umstän­de nicht zu sei­nen

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Abstandsrechtliche Privilegierung von Balkonen

Abstands­recht­li­che Pri­vi­le­gie­rung von Bal­ko­nen

Vor die Gebäu­de­au­ßen­wand vor­tre­ten­de Gebäu­de­tei­le sind nur dann als Bal­ko­ne i. S. von § 7b Abs. 1 Satz 1 NBauO 2003 (§ 5 Abs. 3 Nr. 2 NBauO 2012) inner­halb des Grenz­ab­stands zuläs­sig, wenn sie eine gewis­se Grö­ße nicht über­schrei­ten. Ins­be­son­de­re aus dem Sinn und Zweck der Grenz­ab­stands­vor­schrif­ten und der ent­spre­chen­den Pri­vi­le­gie­run­gen folgt, dass Bal­ko­ne

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