Wann lohnt sich ein Bau­spar­ver­trag?

Der Bau­spar­ver­trag war und ist hier­zu­lan­de eine beson­ders belieb­te Mög­lich­keit, um Geld sicher und lang­fris­tig anzu­le­gen. Es han­delt sich hier­bei um ein Finanz­pro­dukt mit gerin­gem Risi­ko und einer eher gerin­gen Ren­di­te. Wer nicht mit Akti­en han­deln möch­te und trotz­dem Geld zurück­le­gen will, statt es auf dem Giro­kon­to anzu­sam­meln, für den

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Die Dar­le­hens­ge­bühr der Bau­spar­kas­se

Die in den All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen eines Bau­spar­ver­tra­ges ent­hal­te­ne for­mu­lar­mä­ßi­ge Klau­sel "Mit Beginn der Dar­le­hens­aus­zah­lung wird eine Dar­le­hens­ge­bühr in Höhe von 2 % des Bau­spar­dar­le­hens … fäl­lig und dem Bau­spar­dar­le­hen zuge­schla­gen (Dar­le­hens­schuld)." unter­liegt nach § 307 Abs. 3 Satz 1 BGB der rich­ter­li­chen Inhalts­kon­trol­le und ist im Ver­kehr mit Ver­brau­chern gemäß § 307 Abs.

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Dar­le­hens­ge­büh­ren in Bau­spar­ver­trä­gen

Eine vor­for­mu­lier­te Bestim­mung über eine "Dar­le­hens­ge­bühr" in Bau­spar­ver­trä­gen in Höhe von 2 Pro­zent der Dar­le­hens­sum­me ist unwirk­sam. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall hat­te sich ein Ver­brau­cher­schutz­ver­band gegen eine eine in den All­ge­mei­nen Bedin­gun­gen für Bau­spar­ver­trä­ge (ABB) der beklag­ten Bau­spar­kas­se ent­hal­te­ne Klau­sel gewandt, wonach mit Beginn der Aus­zah­lung des Bau­spar­dar­le­hens

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Bau­spar­ver­trag – und die Abschluss­ge­bühr als Wer­bungs­kos­ten?

Soweit es hin­sicht­lich des Bau­spar­ver­trags an einer Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht fehlt, ist die Abschluss­ge­bühr für den Bau­spar­ver­trag nicht als Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen abzieh­bar. Hier­an fehlt es, wenn der ver­ein­bar­te Zins­satz auf die Bau­spar­ein­la­ge zusam­men mit den nied­ri­gen monat­li­chen Ein­zah­lungs­ra­ten nicht aus­rei­chend hoch ist, um bei einer Lauf­zeit von 15

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Bau­spar­ver­trag – und die Kon­to­füh­rungs­ge­bühr

Die for­mu­lar­mä­ßi­ge Ver­ein­ba­rung einer Gebühr, mit wel­cher die Füh­rung eines Dar­le­hens­kon­tos bepreist wird, ist unwirk­sam . Inso­weit sind kei­ne Beson­der­hei­ten des Bau­spar­ver­trags erkenn­bar, die eine ande­re Beur­tei­lung recht­fer­ti­gen wür­den, ins­be­son­de­re han­delt es sich auch beim Füh­ren eines Dar­le­hens­kon­tos nicht um eine Tätig­keit, die auch im Kol­lek­ti­v­in­ter­es­se erbracht wer­den wür­de. Soweit

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Das Kün­di­gungs­recht der Bau­spar­kas­se – und die Fest­stel­lungs­kla­ge des Bau­spa­rers

§ 489 Abs 1 Nr 2 BGB fin­det kei­ne Anwen­dung auf Bau­spar­ver­trä­ge. Die Fest­stel­lungs­kla­ge des Bau­spa­rers auf Fort­be­stand des Bau­spar­ver­tra­ges ist in einem sol­chen Fall zuläs­sig und begrün­det. Bei einem Bau­spar­ver­trag han­delt es sich um einen ein­heit­li­chen Dar­le­hens­ver­trag mit der Beson­der­heit, dass Bau­spar­kas­se und Bau­spa­rer mit der Inan­spruch­nah­me des Bau­spar­dar­le­hens ihre jewei­li­gen

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Die Kün­di­gung eines Bau­spar­ver­tra­ges

Eine Bau­spar­kas­se kann einen voll­stän­dig bis zur Bau­spar­sum­me ange­spar­ten Bau­spar­ver­trag ordent­lich kün­di­gen. Die Kün­di­gung des Bau­spar­dar­le­hens­ver­trags durch die Bau­spar­kas­se ist gemäß § 488 Abs. 3 BGB (hier: i.V.m. Art. 229 § 5 Satz 2 EGBGB) wirk­sam. Die herr­schen­de Mei­nung sieht in dem Bau­spar­ver­trag einen ein­heit­li­chen Dar­le­hens­ver­trag mit der Beson­der­heit, dass Bau­spar­kas­se und Bau­spa­rer

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Abschluss­ge­bühr bei Bau­spar­ver­trä­gen

Die in All­ge­mei­nen Bedin­gun­gen für Bau­spar­ver­trä­ge der Bau­spar­kas­sen ent­hal­te­ne, vom Bau­spa­rer bei Ver­trags­schluss zunächst aus sei­nen Spar­bei­trä­gen zu erbrin­gen­de Abschluss­ge­bühr von 1 % der Bau­spar­sum­me ist nicht wegen Ver­sto­ßes gegen §§ 305 ff. BGB unwirk­sam. So hat jeden­falls jetzt das Land­ge­richt Heil­bronn in einem Rechts­streit zwi­schen einer Ver­brau­cher­zen­tra­le und einer Bau­spar­kas­se

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