Steu­er­schuld­ner­schaft des Leis­tungs­emp­fän­gers bei Bau­leis­tun­gen

§ 13b Abs. 2 Satz 2 UStG ist dahin­ge­hend ein­schrän­kend aus­zu­le­gen, dass bei Werk­lie­fe­run­gen oder sons­ti­gen Leis­tun­gen i.S. des § 13b Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 UStG die Steu­er­schuld­ner­schaft nur dann auf den Leis­tungs­emp­fän­ger ver­la­gert wird, wenn der Leis­tungs­emp­fän­ger die an ihn erbrach­te Werk­lie­fe­rung oder sons­ti­ge Leis­tung, die der Her­stel­lung, Instand­set­zung, Instand­hal­tung, Ände­rung oder

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Rever­se char­ge im Bau­be­reich

Nach dem ist § 13b Abs. 2 Satz 2 UStG ent­ge­gen Abschn. 182a Abs. 11 UStR 2005 ein­schrän­kend dahin­ge­hend aus­zu­le­gen, dass es für die Ent­ste­hung der Steu­er­schuld dar­auf ankommt, ob der Leis­tungs­emp­fän­ger die an ihn erbrach­te Werk­lie­fe­rung oder sons­ti­ge Leis­tung, die der Her­stel­lung, Instand­set­zung, Instand­hal­tung, Ände­rung oder Besei­ti­gung von Bau­wer­ken dient, sei­ner­seits

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Abschlag­zah­lun­gen beim Haus­bau

Eine in den All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen eines Unter­neh­mers ent­hal­te­ne Klau­sel, die iso­liert die Fäl­lig­keit und die Höhe der ers­ten Abschlags­zah­lung in einem Werk­ver­trag mit einem Ver­brau­cher über die Errich­tung oder den Umbau eines Hau­ses regelt (hier: 7 % der Auf­trags­sum­me nach Fer­tig­stel­lung des ers­ten Ent­wurfs), ohne auf die nach § 632a Abs.

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Insol­venz des aus­län­di­schen Bau­un­ter­neh­mens

Auch bei Zugrun­de­le­gung der im Jah­re 1991 gel­ten­den Fas­sung der VOB/​B (DIN 1961 – Fas­sung August 1988) liegt ein Kün­di­gungs­grund dann vor, wenn in einem Bau­ver­trag mit einem aus­län­di­schen Bau­un­ter­neh­men ein staat­lich über­wach­tes Ver­fah­ren ein­ge­lei­tet wird, das einem Insol­venz­ver­fah­ren gleich­steht. Das Wahl­recht des Kon­kurs- bzw. Insol­venz­ver­wal­ters nach fran­zö­si­schem Insol­venz­recht ent­spre­chend §

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Die miß­glück­te Sanie­rung einer Flut­licht­an­la­ge

Für die miss­glück­te Sanie­rung einer Flut­licht­an­la­ge haf­tet außer dem Bau­un­ter­neh­mer bei Pla­nungs­män­gel auch der Archi­tekt. Die Thü­rin­ger Lan­des­haupt­stadt Erfurt hat­te im Jahr 1999 die Flut­licht­an­la­ge des Stei­ger­wald­sta­di­ons erneu­ern las­sen. Noch vor der Abnah­me der Bau­leis­tun­gen knick­te einer der neu­en Licht­mäs­te (in der Nacht vom 30.11. zum 01.12.1999) über dem Seil­an­schluss

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Rever­se-Char­ge-Ver­fah­ren im Bau­ge­wer­be

Im Rah­men des Rever­­­se-Char­ge-Ver­­­fah­­ren im Bau­sek­tor setzt Zah­lungs­pflicht von Umsatz­steu­er durch Leis­tungs­emp­fän­ger kei­ne nach­hal­ti­ge Erbrin­gung von Bau­leis­tun­gen vor­aus. Selbst eine nur gele­gent­li­che Erbrin­gung von Bau­leis­tun­gen genügt nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Finanz­ge­richts Müns­ter, um einem Unter­neh­mer die Pflicht auf­zu­er­le­gen, anstel­le des leis­ten­den Unter­neh­mers die Umsatz­steu­er für selbst emp­fan­ge­ne Bau­tä­tig­kei­ten an

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Kün­di­gung eines Haus­bau­ver­trags

Ein Bau­herr muss unter Umstän­den auch dann zah­len, wenn er den Haus­bau­ver­trag kün­digt. Ent­hält der Ver­trag für den Fall der Kün­di­gung eine Ver­gü­tungs­pau­scha­le von 15%, so ist dies nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Ober­lan­des­ge­richts Koblenz auch dann wirk­sam, wenn sich die Ver­ein­ba­rung die­ser Pau­scha­le in einem For­mu­lar­ver­trag fin­det. Der Anbie­ter

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Außer­ge­wöhn­li­che Belas­tun­gen durch ver­lo­re­ne Auf­wen­dun­gen beim Haus­bau

Kön­nen ver­lo­re­ne Auf­wen­dun­gen im Rah­men eines Haus­baus im Rah­men der Ein­kom­men­steu­er als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tun­gen berück­sich­tigt wer­den? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich jetzt das Finanz­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in Neu­stadt an der Wein­stra­ße zu beschäf­ti­gen. In dem vom Finanz­ge­richt Rhein­­land-Pfalz ent­schie­de­nen Streit­fall hat­ten die Klä­ger mit einem Unter­neh­men im Juni 2005 einen Ver­trag

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Haf­tung des Bau­un­ter­neh­mers gegen­über der kre­dit­ge­ben­den Bank

Ein Ver­trag mit Schutz­wir­kung zuguns­ten einer kre­dit­ge­ben­den Bank ist anzu­neh­men, wenn ein Bau­un­ter­neh­mer einen Bau­ten­stands­be­richt für den Bau­her­ren unter­schreibt, der aus­drück­lich „für Zwe­cke der Kre­dit­ge­wäh­rung und Aus­zah­lung“ vor­ge­se­hen ist. Unter­zeich­net der Bau­un­ter­neh­mer einen der­ar­ti­gen Bau­ten­stands­be­richt, in dem eine Fer­tig­stel­lung der Roh­bau­ar­bei­ten zu 100 % beschei­nigt, obwohl mit dem Bau über­haupt noch

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Neu­er Min­dest­lohn am Bau

Am 24. August 2009 wur­de vom Bun­des­mi­nis­ter für Arbeit und Sozia­les die 7. Min­­des­t­­lohn-Ver­­or­d­­nung für das Bau­ge­wer­be ver­kün­det, die heu­te anstel­le der ges­tern aus­ge­lau­fe­nen bis­he­ri­gen Ver­ord­nung in Kraft tritt. Mit der neu­en Min­­des­t­­lohn-Ver­­or­d­­nung stei­gen die Min­dest­löh­ne am Bau bis 2011 schritt­wei­se um 1,2 bis 2,8 Pro­zent in den alten und um

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ZVK-Sozi­al­kas­sen­bei­trä­ge nach Insol­venz eines Bau­un­ter­neh­mers

Die Eröff­nung des Insol­venz­ver­fah­rens über das Ver­mö­gen eines Ein­zel­un­ter­neh­mers, der einen Betrieb des Bau­haupt­ge­wer­bes betrie­ben hat, ändert für sich allein nichts an der wei­te­ren Anwend­bar­keit des Tarif­ver­trags über das Sozi­al­kas­sen­ver­fah­ren im Bau­ge­wer­be (VTV). Dies gilt auch dann, wenn der Insol­venz­ver­wal­ter den Geschäfts­be­trieb ein­stellt und allen Arbeit­neh­mern kün­digt. In die­sem Fall

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