Die man­gel­haf­te Gebäudestatik

Die von einem Trag­werks­pla­ner für ein Gebäu­de erstell­te Sta­tik ist man­gel­haft, wenn sie den ver­ein­bar­ten Zweck, die Stand­fes­tig­keit des Gebäu­des unter Berück­sich­ti­gung des Bau­grun­des und sei­ner Trag­fä­hig­keit zu gewähr­leis­ten, nicht erfüllt, weil sie die nach den kon­kre­ten Boden- und Grund­was­ser­ver­hält­nis­sen erfor­der­li­chen Maß­nah­men nicht vor­sieht. Den Auf­trag­ge­ber trifft grund­sätz­lich die Obliegenheit,

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Die Haf­tung für eine ein­ge­stürz­te Halle

Hat ein Dach­de­cker­be­trieb die ihm oblie­gen­den Arbei­ten so man­gel­haft aus­ge­führt, dass auf­grund die­ser wesent­li­chen Bau­werks­män­gel nach 6 Mona­ten das Gebäu­de unter einer Schnee­last ein­stürzt, hat er Scha­dens­er­satz zu leis­ten. Auch wenn ein Sub­un­ter­neh­mer mit der Aus­füh­rung der man­gel­be­haf­te­ten Arbei­ten beauf­tragt wor­den war, hat der Dach­de­cker­be­trieb für deren Ver­schul­den ein­zu­ste­hen. Ein Mitverschulden

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