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Das „beson­de­re elek­tro­ni­sche Anwalts­post­fach“ – und kei­ne Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Rechts­an­wäl­te haben kei­nen Anspruch auf Ver­wen­dung einer dem heu­ti­gen Stand der Tech­nik ent­spre­chen­den, siche­ren Ende-zu-Ende-Ver­­­schlüs­­se­­lungs­­­tech­­nik bei der Über­mitt­lung von Nach­rich­ten mit­tels des für die Anwalt­schaft ver­pflich­ten­den „beson­de­ren elek­tro­ni­schen Anwalts­post­fachs“. Dies ent­schied jetzt der Senats für Anwalts­sa­chen des Bun­des­ge­richts­hofs­auf die Kla­ge meh­re­rer Rechts­an­wäl­te gegen die Bun­des­rechts­an­walts­kam­mer, die für die Rechts­an­wäl­te auf

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Urteil eines schles­wig-hol­stei­ni­schen Arbeits­ge­richts – und ihre Zustellung

Dass die Zustel­lung eines Urteil eines schles­­wig-hol­stei­­ni­­schen Arbeits­ge­richts mit­tels einer Papier­aus­fer­ti­gung und nicht per EGVP/​beA erfolgt ist, ändert an der Wirk­sam­keit der Zustel­lung der Ent­schei­dun­gen nichts. Rich­tig ist, dass in der Arbeits­ge­richts­bar­keit im Land Schles­­wig-Hol­stein § 46 g ArbGG (ent­spre­chend § 130 d ZPO) mit Wir­kung zum 01.01.2020 in Kraft getre­ten ist. Die Vor­schrift schreibt

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Kalender

Die unzu­mut­ba­re Benut­zung des beson­de­ren elek­tro­ni­schen Anwaltspostfachs

Zur Zumut­bar­keit der Benut­zung des beson­de­ren elek­tro­ni­schen Anwalts­post­fachs zur Über­mitt­lung der Beru­fungs­be­grün­dung an das Beru­fungs­ge­richt, wenn am Abend des Ablaufs der Beru­fungs­be­grün­dungs­frist eine Über­mitt­lung per Tele­fax aus von der Pro­zess­be­voll­mäch­tig­ten des Beru­fungs­klä­gers nicht zu ver­tre­ten­den Grün­den schei­tert (Defekt des gericht­li­chen Emp­fangs­ge­rä­tes) und die­se mit der akti­ven Nut­zung des beson­de­ren elektronischen

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Elektronischer Rechtsverkehr / BeA

Elek­tro­ni­scher Rechts­ver­kehr – das beA und der siche­re Übermittlungsweg

Ein elek­tro­ni­sches Doku­ment, das aus einem beson­de­ren elek­tro­ni­schen Anwalts­post­fach ver­sandt wird und nicht mit einer qua­li­fi­zier­ten elek­tro­ni­schen Signa­tur ver­se­hen ist, ist nur dann auf einem siche­ren Über­mitt­lungs­weg ein­ge­reicht, wenn die das Doku­ment signie­ren­de und damit ver­ant­wor­ten­de Per­son mit der des tat­säch­li­chen Ver­sen­ders über­ein­stimmt. Nach § 72a Abs. 2 Satz 1 ArbGG ist

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Ein­rei­chung per beA – vom elek­tro­ni­schen Anwalts­post­fach eines ande­ren Rechtsanwalts

Ein Schrift­satz (hier: eine Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­de­be­grün­dung) ist auch bei feh­len­der Per­so­nen­iden­ti­tät zwi­schen der am Ende des Schrift­sat­zes ange­ge­be­nen Per­son und dem beA-Pos­t­­fach­in­ha­­ber wirk­sam ein­ge­reicht. Die Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­de­be­grün­dung kann nach § 72 Abs. 5 ArbGG iVm. § 130a ZPO auch als elek­tro­ni­sches Doku­ment bei Gericht ein­ge­reicht wer­den. Nach § 130a Abs. 3 ZPO, der dem

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beA – und die Ver­pflich­tung des Rechts­an­walts zur Kenntnisnahme

Ein Rechts­an­walt ist als Inha­ber eines beson­de­ren Anwalts­post­fachs (beA) nicht nur ver­pflich­tet, die tech­ni­schen Ein­rich­tun­gen zum Emp­fang von Zustel­lun­gen und Mit­tei­lun­gen über das beA ledig­lich vor­zu­hal­ten, viel­mehr ist der Rechts­an­walt zugleich ver­pflich­tet, sich die Kennt­nis­se zur Nut­zung die­ser tech­ni­schen Ein­rich­tun­gen anzu­eig­nen, damit er die über beA zuge­stell­ten Doku­men­te auch gemäß

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Über­wa­chungs­pflich­ten bei der Beru­fungs­ein­le­gung über das beA

Ver­sen­det ein Rechts­an­walt fris­t­wah­ren­de Schrift­sät­ze über das beson­de­re elek­tro­ni­sche Anwalts­post­fach (beA) an das Gericht, hat er in sei­ner Kanz­lei das zustän­di­ge Per­so­nal dahin­ge­hend zu beleh­ren, dass stets der Erhalt der auto­ma­ti­sier­ten Ein­gangs­be­stä­ti­gung nach § 46c Abs. 5 Satz 2 ArbGG zu kon­trol­lie­ren ist. Er hat zudem dies­be­züg­lich zumin­dest stich­pro­ben­wei­se Über­prü­fun­gen durch­zu­füh­ren. In

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Bundesfinanzhof (BFH)

Wenn das beA streikt – oder: bei Umlaut Wiedereinsetzung

Wird ein aus dem beson­de­ren elek­tro­ni­schen Anwalts­post­fach (beA) ver­sand­ter fris­t­wah­ren­der Schrift­satz vom Inter­­me­­di­är-Ser­­ver nicht an den Bun­des­fi­nanz­hof wei­ter­ge­lei­tet, weil die Datei­be­zeich­nung unzu­läs­si­ge Zei­chen ent­hält, kommt Wie­der­ein­set­zung von Amts wegen in Betracht, wenn der Absen­der nicht ein­deu­tig dar­auf hin­ge­wie­sen wor­den ist, dass ent­spre­chen­de Zei­chen nicht ver­wen­det wer­den dür­fen und wenn er

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Beson­de­res elek­tro­ni­sches Anwalts­post­fach – und die Anwaltsverschwiegenheit

Ein Rechts­an­walt, der einen gesetz­lich eröff­ne­ten Kom­mu­ni­ka­ti­ons­weg bestim­mungs­ge­mäß nutzt, ver­stößt nicht gegen sei­ne Berufs­pflich­ten. Der Bun­des­ge­richts­hof hat mit Urteil vom 11.01.2016 auf die Ein­schät­zungs­prä­ro­ga­ti­ve des Gesetz­ge­bers hin­ge­wie­sen, die nicht ohne beson­de­ren Grund gericht­lich nach­prüf­bar ist. Einer Aus­ein­an­der­set­zung mit der Fra­ge, ob die Nut­zung des elek­tro­ni­schen Anwalts­post­fachs in deut­li­chem Wider­spruch zur anwaltlichen

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Beson­de­res elek­tro­ni­sches Anwalts­post­fach (beA) in Betrieb

Das beson­de­re elek­tro­ni­sche Anwalts­post­fach (beA) ist am Mon­tag in Betrieb gegan­gen. Die Bun­des­rechts­an­walts­kam­mer hat damit das Kom­mu­ni­ka­ti­ons­sys­tem gestar­tet, mit dem künf­tig alle zuge­las­se­nen Rechts­an­wäl­tin­nen und Rechts­an­wäl­te ver­an­lasst wer­den sol­len, am elek­tro­ni­schen Rechts­ver­kehr mit den Gerich­ten teil­zu­neh­men. Der Start des beA hat­te sich zuletzt auf­grund zwei­er einst­wei­li­ger Anord­nun­gen des Anwalts­ge­richts­hofs Berlin

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