Beerdigungskosten als dauernde Last

Beer­di­gungs­kos­ten als dau­ern­de Last

Hat sich der Ver­mö­gens­über­neh­mer gegen­über den Ver­mö­gens­über­ge­bern (Eltern) in einem Ver­mö­gens­über­ga­be­ver­trag ver­pflich­tet, die Kos­ten einer stan­des­ge­mä­ßen Beer­di­gung zu tra­gen, so sind die dadurch nach dem Tod des Letzt­ver­stor­be­nen ent­stan­de­nen ange­mes­se­nen Auf­wen­dun­gen als dau­ern­de Last i.S. von § 10 Abs. 1 Nr. 1a EStG abzieh­bar, soweit nicht der Ver­mö­gens­über­neh­mer, son­dern ein Drit­ter

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Das Erbe für die Bestattungskosten

Das Erbe für die Bestat­tungs­kos­ten

Zur Beglei­chung der anfal­len­den Bestat­tungs­kos­ten hat der Bestat­tungs­pflich­ti­ge vor­ran­gig den Nach­lass zu ver­wen­den. Zumut­bar ist dabei nach einem Urteil des Sozi­al­ge­richts Karls­ru­he der Ein­satz des gesam­ten vor­han­de­nen Nach­las­ses. Eine Auf­rech­nung gegen den Nach­lass­wert mit Nach­lass­ver­bind­lich­kei­ten ist nicht zuläs­sig. Nach § 74 SGB XII wer­den die erfor­der­li­chen Kos­ten einer Bestat­tung über­nom­men,

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Bestattungskosten und die Sozialhilfe

Bestat­tungs­kos­ten und die Sozi­al­hil­fe

Mit der Über­nah­me von Bestat­tungs­kos­ten durch den Sozi­al­hil­fe­trä­ger hat­te sich jetzt das Bun­des­so­zi­al­ge­richt in einem Fall zu beschäf­ti­gen, in dem der Ehe­mann der Klä­ge­rin im Jah­re 2007 im Alter von 58 Jah­ren ver­starb; zu die­sem Zeit­punkt bezog die Klä­ge­rin Leis­tun­gen der Grund­si­che­rung für Arbeit­suchende (SGB II). Auf Grund einer in

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Das mißhandelte Kind und die Bestattungspflicht

Das miß­han­del­te Kind und die Bestat­tungs­pflicht

Sorgt nie­mand für die Bestat­tung, wobei gemäß § 9 Abs. 2 BestattG eine Frist von acht Tagen seit Ein­tritt des Todes zu beach­ten ist, hat gemäß § 8 Abs. 4 Satz 1 BestattG die für den Ster­­be- und Auf­fin­dungs­ort zustän­di­ge Gemein­de die Bestat­tung zu ver­an­las­sen. Die nach Absatz 3 vor­ran­gig Bestat­tungs­pflich­ti­gen haf­ten der Gemein­de dann nach

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Keine Kostenerstattung für Trauerfeier

Kei­ne Kos­ten­er­stat­tung für Trau­er­fei­er

Wird die Bestat­tung behörd­lich ver­an­lasst, weil kein Ange­hö­ri­ger dafür sorgt, kann die Behör­de nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts­hofs Baden-Wür­t­­te­m­ber von den bestat­tungs­pflich­ti­gen Ange­hö­ri­gen nur die Kos­ten ver­lan­gen, die für die Bestat­tung als sol­che nötig waren; die Kos­ten für eine Trau­er­fei­er kann sie dem­ge­gen­über nicht for­dern.

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