Public Viewing: Unter­richts­be­ginn wäh­rend der Fuß­ball-Welt­meis­ter­schaft

Schu­len dür­fen über den Unter­richts­be­ginn sel­ber ent­schei­den. So ist es grund­sätz­lich mög­lich, dass wäh­rend der Fuß­ball-Welt­­­meis­­ter­­schaft der Schul­be­ginn auf spä­ter ver­legt wird, damit die jun­gen Fuß­ball-Fans die Begeg­nun­gen zu spä­ter Stun­de auch noch sehen kön­nen und trotz­dem mor­gens aus­ge­schla­fen in die Schu­le kom­men. Die Nie­der­säch­si­sche Kul­tus­mi­nis­te­rin hat kei­ne Emp­feh­lung an

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Befrei­ung vom Sexu­al­kun­de­un­ter­richt

Eine Schu­le darf zu Recht davon aus­ge­gan­gen, dass die Teil­nah­me am Sexu­al­kun­de­un­ter­richt einer vier­ten Klas­se für die Toch­ter streng­gläu­bi­ger Bap­tis­ten zumut­bar ist, wenn kei­ne Anhalts­punk­te für behaup­te­te gesund­heit­li­che Belas­tun­gen vor­lie­gen und ein anders­lau­ten­des ärzt­li­ches Attest erkenn­bar als Gefäl­lig­keits­gut­ach­ten zu wer­ten ist. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Min­den in dem

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Schul­frei am Welthu­ma­nis­ten­tag?

Eine Auf­nah­me des Welthu­ma­nis­ten­ta­ges als unter­richts­frei­en Tag in die Aus­füh­rungs­vor­schrif­ten über die Beur­lau­bung und Befrei­ung vom Unter­richt kann ein Schü­ler nicht bean­spru­chen. So das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­burg in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Schü­lers, der sich gegen die Ein­tra­gung eines unent­schul­dig­ten Fehl­ta­ges (am Welthu­ma­nis­ten­tag) in sei­nem Zeug­nis gewandt hat. Die Kla­ge

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Der Fehl­tag im Schul­zeug­nis

Ein Anspruch auf Kor­rek­tur eines Zeug­nis­ses, in dem ein dort ein­ge­tra­ge­ner unent­schul­dig­ter Fehl­tag gestri­chen wer­den soll, besteht nicht, wenn die­ses kei­ne fal­schen Anga­ben ent­hält. Genau­so­we­nig hat ein Schü­ler einen Anspruch auf Ände­rung der all­ge­mei­nen Ver­wal­tungs­vor­schrift, in der gere­gelt ist, dass bestimm­te Fei­er­ta­ge ohne Wei­te­res als unter­richts­frei gel­ten und für ande­re

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Schwimm­un­ter­richt für mus­li­mi­schen Jun­gen

Für einen mus­li­mi­schen 12-jäh­­ri­gen Jun­gen ist es ange­sichts der Bedeu­tung des staat­li­chen Erzie­hungs- und Bil­dungs­auf­trags zumut­bar, am gemein­sa­men (koedu­ka­ti­ven) Schwimm­un­ter­richts von Jun­gen und Mäd­chen teil­zu­neh­men. So das Ver­wal­tungs­ge­richt Köln in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Eil­an­tra­ges der Eltern eines Schü­lers der 7. Klas­se, mit dem die­se die Befrei­ung ihres Soh­nes

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Schwimm­un­ter­richt einer 11jährigen Mus­li­ma

Die Ent­schei­dung eines Schul­lei­ters, den Antrag einer 11jährigen Schü­le­rin mus­li­mi­schen Glau­bens auf Befrei­ung vom koedu­ka­ti­ven Schwimm­un­ter­richt abzu­leh­nen, ist recht­mä­ßig. So der Hes­si­sche Ver­wal­tungs­ge­richts­hof in dem hier vor­lie­gen­den Fall der Beru­fung einer elf­jäh­ri­gen Mus­li­ma, die im Schul­jahr 2011/​2012 vom Schwimm­un­ter­richt der 5. Klas­se, der Jun­gen und Mäd­chen gemein­sam erteilt wird (sog.

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Die Teil­nah­me am Reli­gi­ons­un­ter­richt der 1. Klas­se

Durch die vor­läu­fi­ge Teil­nah­me am Reli­gi­ons­un­ter­richt ist eine ein­sei­ti­ge und dau­er­haf­te Beein­flus­sung der Kin­der in reli­giö­sen Fra­gen auch im Hin­blick auf die im ers­ten Schul­jahr ver­mit­tel­ten Inhal­te nicht zu befürch­ten. So das Ober­lan­des­ge­richt Köln in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Eltern­streits über die Teil­nah­me ihrer zwei 6‑jährigen Kin­dern am Reli­gi­ons­un­ter­richt

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Ethik­un­ter­richt an öffent­li­chen Schu­len

In der Ver­pflich­tung zum Ethik­un­ter­richt für Schü­ler öffent­li­cher Schu­len liegt kein Ver­stoß gegen den Gleich­be­hand­lungs­grund­satz. Nach dem Ber­li­ner Schul­ge­setz ist im Ein­zel­fall auch die Befrei­ung für ein gan­zes Unter­richts­fach mög­lich, wenn dafür ein wich­ti­ger Grund vor­liegt. So die Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts Ber­lin in dem hier vor­lie­gen­den Fall der Kla­ge eines

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