Klas­sen­fahrt und reli­giö­se Erzie­hungs­vor­stel­lun­gen

Eine Befrei­ung von schu­li­schen Pflicht­ver­an­stal­tun­gen wegen befürch­te­ter Beein­träch­ti­gun­gen reli­giö­ser Erzie­hungs­vor­stel­lun­gen ist nur in Aus­nah­me­fäl­len mög­lich. Wer dabei ein Kom­pro­miss­an­ge­bot der Schu­le aus­schlägt, muss hin­neh­men, dass er sich nicht län­ger auf einen Vor­rang sei­ner Rechts­po­si­ti­on beru­fen kann. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt der Frei­en Han­se­stadt Bre­men in dem hier vor­lie­gen­den

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Schwimm­un­ter­richt mit Ganz­kör­per­ba­de­an­zug

Der nach Voll­endung des 12. Lebens­jah­res aner­kann­te Anspruch auf Befrei­ung vom Schwimm­un­ter­richt für Schü­le­rin­nen mus­li­mi­schen Glau­bens kann nicht auf Kin­der im Grund­schul­al­ter aus­ge­wei­tet wer­den. In die­sem Alter kann im All­ge­mei­nen noch nicht ange­nom­men wer­den, dass der koedu­ka­ti­ve Sport­un­ter­richt (einschl. des Schwimm­un­ter­richts) bei den Schü­le­rin­nen einen per­sön­li­chen Gewis­sens­kon­flikt her­vor­ruft. So die

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"Kra­bat" – den Film darf nicht jeder sehen…

Aus reli­giö­sen Grün­den muss ein Schü­ler vom Besuch des Kino­films "Kra­bat“ befreit wer­den, ent­schied jetzt das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt des Lan­des Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len. Geklagt hat­ten die Eltern eines Schü­lers, die den Zeu­gen Jeho­vas ange­hö­ren. Der 12-jäh­­ri­ge Sohn soll­te mit sei­ner Klas­se im Rah­men des Deutsch­un­ter­richts als ver­bind­li­che Schul­ver­an­stal­tung den Kino­film "Kra­bat" besu­chen. Dage­gen

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