Vor­sor­ge­voll­macht, Pati­en­ten­ver­fü­gung – und der Abbruch lebens­er­hal­ten­der Maß­nah­men

Der Bevoll­mäch­tig­te kann in eine der in § 1904 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 BGB genann­ten Maß­nah­men nur ein­wil­li­gen, nicht ein­wil­li­gen oder die Ein­wil­li­gung wider­ru­fen, wenn der Voll­macht­text hin­rei­chend klar umschreibt, dass sich die Ent­schei­dungs­kom­pe­tenz des Bevoll­mäch­tig­ten auf die im Gesetz genann­ten ärzt­li­chen Maß­nah­men sowie dar­auf bezieht, sie zu unter­las­sen oder

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Abbruch lebens­er­hal­ten­der Maß­nah­men – Pati­en­ten­ver­fü­gung und Vor­sor­ge­voll­macht

Wel­che Anfor­de­run­gen sind an eine Vor­sor­ge­voll­macht und eine Pati­en­ten­ver­fü­gung im Zusam­men­hang mit dem Abbruch von lebens­er­hal­ten­den Maß­nah­men zu stel­len? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen. Die 1941 gebo­re­ne Betrof­fe­ne erlitt Ende 2011 einen Hirn­schlag. Noch im Kran­ken­haus wur­de ihr eine Magen­son­de gelegt, über die sie seit­dem

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Behand­lungs­ab­bruch beim Wach­ko­ma – und die Hin­ter­blie­be­nen­ren­te

Hin­ter­blie­be­ne, die einen nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs gerecht­fer­tig­ten Behand­lungs­ab­bruch vor­neh­men, kön­nen eine Hin­ter­blie­be­nen­ren­te aus der gesetz­li­chen Unfall­ver­si­che­rung bean­spru­chen. So hat jetzt das Bun­des­so­zi­al­ge­richt zuguns­ten einer Ehe­frau ent­schie­den, die bei ihrem seit Jah­ren im Wach­ko­ma lie­gen­den Ehe­mann die Magen­son­de ent­fernt hat­te. In einem sol­chen Aus­nah­me­fall greift der gesetz­li­che Leis­tungs­aus­schluss für

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Behand­lungs­ab­bruch und Pati­en­ten­wil­le

Der Bun­des­ge­richts­hof hat Stel­lung genom­men zum recht­fer­ti­gen­den Behand­lungs­ab­bruch auf der Grund­la­ge des Pati­en­ten­wil­lens . Dabei hat der Bun­des­ge­richts­hof dar­auf hin­ge­wie­sen, dass in Fäl­len, in denen zukünf­tig ein recht­fer­ti­gen­der Behand­lungs­ab­bruch auf der Grund­la­ge des Pati­en­ten­wil­lens nach den in Rede steht , die Vor­aus­set­zun­gen der §§ 1901a, 1901b BGB – ein­ge­fügt durch

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