Skelett

Ope­ra­ti­ons­an­lei­tung für eine Metall-Hüftprothese

Von einer Ope­ra­ti­ons­an­lei­tung abzu­wei­chen kann dann die Pflicht des Arz­tes sein, wenn dies die medi­zi­ni­schen Erkennt­nis­se im Zeit­punkt der Behand­lung gebie­ten. Mit die­ser Begrün­dung hat das Pfäl­zi­sches Ober­lan­des­ge­richt Zwei­brü­cken in dem hier vor­lie­gen­den Fall einem Pati­en­ten kein Schmer­zens­geld zuge­bil­ligt und damit gleich­zei­tig die Kla­ge­ab­wei­sung des Land­ge­richts Frankenthal/​Pfalz bestä­tigt. Ein Jahr

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Zahnarzt

Pro­ble­me mit den neu­en Zähnen

Hat eine Zahn­ärz­tin gegen fach­zahn­ärzt­li­che Behand­lungs­stan­dards ver­sto­ßen und eine aku­te und schwer­wie­gen­de cra­­nio-man­­di­­bu­lä­­re Dys­funk­ti­on (CMD) beim Pati­en­ten ver­ur­sacht, muss sie die durch die Nach­be­hand­lun­gen ent­stan­den Kos­ten erset­zen und ein Schmer­zens­geld von 10.000 Euro zah­len. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Köln in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den und die beklag­te Zahn­ärz­tin aus

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Das nicht all­ge­mein aner­kann­te ärzt­li­che Behandlungskonzept

Mit der Anwen­dung eines nicht all­ge­mein aner­kann­ten, den Kor­ri­dor des medi­zi­ni­schen Stan­dards ver­las­sen­den Behand­lungs­kon­zepts und dem Umfang der hier­für erfor­der­li­chen Auf­klä­rung des Pati­en­ten hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Die Anwen­dung eines nicht all­ge­mein aner­kann­ten, den Kor­ri­dor des medi­zi­ni­schen Stan­dards ver­las­sen­den Behand­lungs­kon­zepts (alter­na­ti­ven Behand­lungs­me­tho­de) stellt nicht ohne wei­te­res einen

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Behandlungsgespräch

Selbst­be­stim­mungs­auf­klä­rung vor einer ärzt­li­chen Behand­lung – und die Wahrscheinlichkeitsangaben

Wahr­schein­lich­keits­an­ga­ben im Rah­men der Selbst­be­stim­mungs­auf­klä­rung vor einer ärzt­li­chen Behand­lung haben sich grund­sätz­lich nicht an den in Bei­pack­zet­teln für Medi­ka­men­te ver­wen­de­ten Häu­fig­keits­de­fi­ni­tio­nen des Medi­cal Dic­tion­a­ry for Regu­la­to­ry Acti­vi­ties (Med­DRA), zu ori­en­tie­ren. Dies gilt auch, wenn die Wahr­schein­lich­keits­an­ga­ben in einem (schrift­li­chen) Auf­klä­rungs­bo­gen ent­hal­ten sind. Es ent­spricht der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs, dass ärztliche

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Die ver­ges­se­ne Metall­spit­ze im Knie

Es stellt einen gro­ben Behand­lungs­feh­ler dar, wenn ein Arzt nach der Ent­de­ckung einer feh­len­den Metall­spit­ze nicht alle Pati­en­ten, die an die­sem Tag ope­riert wor­den waren, nach­un­ter­sucht. Die­se gro­be Fahr­läs­sig­keit kann zu einem höhe­ren Schmer­zens­geld füh­ren. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Olden­burg in dem hier vor­lie­gen­den Fall einem Mann in

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Wenn die Kran­ken­ver­si­che­rung die Erstat­tung der Behand­lungs­kos­ten ablehnt

Der Hin­weis auf einen ver­mu­te­ten Behand­lungs­feh­ler eines Arz­tes ist einer pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung gestat­tet. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Köln in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Zahn­arz­tes ent­schie­den, der durch die Aus­sa­ge einer Kran­ken­kas­se sei­ne Repu­ta­ti­on und das Pati­en­ten­ver­hält­nis beschä­digt gese­hen hat. Die Ver­si­che­rung hat­te gegen­über der Pati­en­tin die Erstat­tung der Behandlungskosten

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Erstat­tung der Zwi­schen­fi­nan­zie­rungs­kos­ten bei einem Behandlungsfehler

Ein Arzt hat die Zwi­schen­fi­nan­zie­rungs­kos­ten für einen behin­der­ten­ge­rech­ten Neu­bau zu über­neh­men, wenn sie als Fol­ge einer feh­ler­haf­ten Schwan­ger­schafts­be­treu­ung anzu­se­hen sind. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Frank­furt am Main in dem hier vor­lie­gen­den Fall der Kla­ge eines Eltern­paa­res statt­ge­ge­ben und gleich­zei­tig das Urteil des Land­ge­richts Wies­ba­den bestä­tigt. Die Klä­ger sind die

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Das feh­ler­haf­te Zahn­im­plan­tat – und das Hono­rar des Zahnarztes

Bei einer feh­ler­haf­te zahn­ärz­t­­lich-implan­­to­­lo­­gi­­schen Leis­tung besteht kein Hono­rar­an­spruch des Zahn­arz­tes, wenn die Nach­be­hand­lung nur noch zu „Not­lö­sun­gen“ füh­ren kann. Der Hono­rar­an­spruch des Zahn­arz­tes ent­fällt mit­hin, wenn die Implan­ta­te feh­ler­haft ein­ge­setzt wur­den und eine Kor­rek­tur ihrer Posi­ti­on durch Nach­be­hand­lung nicht mög­lich ist. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall nahm eine zahn­ärzt­li­che Verrechnungsstelle

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Unge­woll­te Schwan­ger­schaft – und die Haf­tung des Gynäkologen

Ein Gynä­ko­lo­ge haf­tet nicht für eine unge­woll­te Schwan­ger­schaft, wenn die Frau über die Aus­sa­ge­kraft eines nied­ri­gen Anti-Mül­­ler-Hor­­mon-Wer­­tes (AMH-Wert) nicht falsch infor­miert wor­den ist. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Scha­dens­er­satz­kla­ge wegen unge­woll­ter Schwan­ger­schaft kei­nen Erfolg beschie­den. Gleich­zei­tig ist das erst­in­stanz­li­che Urteil des Land­ge­richts Bielefeld

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Verhandlungstisch

Milch­zäh­ne beschlif­fen – Behandlungsfehler

Wird beim Beschlei­fen von Milch­zäh­nen zu viel Mate­ri­al abge­tra­gen und es ent­steht eine ungleich­mä­ßi­ge Ober­flä­che, kann ein gro­ber zahn­ärzt­li­cher Behand­lungs­feh­ler vor­lie­gen. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den und damit gleich­zei­tig das erst­in­stanz­li­che Urteil des Land­ge­richts Det­mold bestä­tigt. Bei der Klä­ge­rin aus Lage sind meh­re­re bleibende

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Behand­lungs­feh­ler – und der Hono­rar­an­spruch des Zahnarztes

Der Zahn­arzt erbringt eine Dienst­leis­tung und erhält sein Hono­rar für die erbrach­ten Diens­te, ohne einen Erfolg zu schul­den. Ein Behand­lungs­feh­ler lässt den Hono­rar­an­spruch des Arz­tes daher grund­sätz­lich nicht ent­fal­len, es sei denn, es han­delt sich um einen beson­ders gro­ben Behand­lung­feh­ler. In die­sem Fall erweist sich die Gel­tend­ma­chung des Hono­rars als

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Blin­den­geld vom Augenarzt

Ein Augen­arzt, der einem Pati­en­ten nach feh­ler­haf­ter Behand­lung Scha­dens­er­satz schul­det, muss das vom Land­schafts­ver­band an den Pati­en­ten gezahl­te Blin­den­geld nicht erstat­ten. In dem hier vom Ober­lan­des­ge­richt Hamm ent­schie­de­nen Fal ließ sich der im Jah­re 1969 gebo­re­ne Pati­ent aus Reck­ling­hau­sen in den Jah­ren 2006 und 2007 vom beklag­ten Augen­arzt aus Recklinghausen

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Der Wunsch des Patienten

Ein Arzt hat eine vom Pati­en­ten gewünsch­te Behand­lung abzu­leh­nen, wenn sie gegen den medi­zi­ni­schen Stan­dard ver­stößt. Selbst eine ein­ge­hen­de ärzt­li­che Beleh­rung über die mög­li­chen Behand­lungs­fol­gen recht­fer­tigt ein behand­lungs­feh­ler­haf­tes Vor­ge­hen nicht. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall einen Zahn­arzt zu Scha­dens­er­satz ver­ur­teilt und damit das landgerichtliche

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Landgericht Leipzig

Der gro­be Behand­lungs­feh­ler eines Tier­arz­tes – und die Umkehr der Beweislast

Die in der Human­me­di­zin ent­wi­ckel­ten Rechts­grund­sät­ze hin­sicht­lich der Beweis­last­um­kehr bei gro­ben Behand­lungs­feh­lern, ins­be­son­de­re auch bei Befund­er­he­bungs­feh­lern, sind auch im Bereich der tier­ärzt­li­chen Behand­lung anzu­wen­den. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall nahm eine Pfer­de­hal­te­rin einen Tier­arzt wegen feh­ler­haf­ter tier­ärzt­li­cher Behand­lung auf Scha­dens­er­satz in Anspruch. Im Juli 2010 stell­te sie ihr

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Behand­lungs­feh­ler von Ärzten

Behand­lungs­feh­ler von Ärz­ten – Was kann man als Betrof­fe­ner tun, sobald ein Behand­lungs­feh­ler ver­mu­tet wird? Eine Sta­tis­tik belegt eine hohe Zahl an Behand­lungs­feh­lern , die deutsch­land­weit zunimmt. Die exak­te Höhe läßt sich jedoch auf­grund von feh­len­den Anga­ben aus dem zen­tra­len Mel­de­re­gis­ter, lei­der kaum bezif­fern. Des­to wich­ti­ger ist die Hil­fe für Patienten,

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Münzen

Die Spei­se­röh­ren­ver­let­zung auf­grund eines Behandlungsfehlers

Die im Ver­lauf einer Ope­ra­ti­on auch bei fach­ge­rech­tem ärzt­li­chen Vor­ge­hen mög­li­che Ver­let­zung der Spei­se­röh­re ist ein Behand­lungs­feh­ler, wenn sie durch eine ärzt­li­che Über­prü­fung der Lage der Spei­se­röh­re wäh­rend der Ope­ra­ti­on zu ver­mei­den war. Muss ein Pati­ent auf­grund einer behand­lungs­feh­ler­haf­ten Ver­let­zung sei­ner Spei­se­röh­re meh­re­re Mona­te mit­tels einer Magen­son­de ernährt wer­den und

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Gering­fü­gi­ge Beein­träch­ti­gun­gen nach der Ope­ra­ti­on – und das Schmerzensgeld

Wird die nach einer Hüft­ge­lenks­ope­ra­ti­on auf­ge­tre­te­ne Fehl­stel­lung eines Hüft­ge­lenks (Hüft­lu­xa­ti­on) mit­tels einer Kurz­nar­ko­se umge­hend schmerz­frei besei­tigt, kann für die­se gering­fü­gi­ge gesund­heit­li­che Beein­träch­ti­gung nach Ansicht des Ober­lan­des­ge­richts Hamm kein Schmer­zens­geld bean­sprucht wer­den. Im dem hier vom Ober­lan­des­ge­richt Hamm ent­schie­de­nen Fall erhielt der Pati­ent aus dem Kreis Pader­born im Novem­ber 2012 im

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Wund­in­fek­ti­ons­ri­si­ko – feh­len­de Auf­klä­rung und die alter­na­tiv­lo­se Behandlung

Wird ein Pati­ent über Wund­in­fek­ti­ons­ge­fah­ren nicht hin­rei­chend auf­ge­klärt, haf­ten das Kran­ken­haus und der behan­deln­de Arzt nicht, wenn fest­steht, dass der Pati­ent auch bei einer ord­nungs­ge­mä­ßen Auf­klä­rung in den ärzt­li­chen Ein­griff ein­ge­wil­ligt hät­te. In dem hier vom Ober­lan­des­ge­richt Hamm ent­schie­de­nen Fall ließ ein Pati­ent im Sep­tem­ber 2010 im beklag­ten Kran­ken­haus in Brilon

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Verhandlungstisch

Der zu spät behan­del­te Darmverschluss

Eine Pati­en­tin kann vom Kran­ken­haus und vom ver­ant­wort­li­chen Arzt 90.000 € Schmer­zens­geld bean­spru­chen, weil ein Dünn­darm­ver­schluss zu spät erkannt und behan­delt wur­de und ihre Gesund­heit auf­grund die­ses gro­ben Behand­lungs­feh­lers dau­er­haft erheb­lich beein­träch­tigt ist. In dem jetzt vom Ober­lan­des­ge­richt Hamm ent­schie­de­nen Fall begab sich die 1951 gebo­re­ne, in der ambu­lan­ten Pfle­ge täti­ge Klägerin

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Ein­ren­ken beim Physiotherapeuten

Ein Phy­sio­the­ra­peut darf einen Pati­en­ten mit Ver­span­nun­gen im Bereich des Nackens und des Rückens mobi­li­sie­ren. Eine Mani­pu­la­ti­on, das sog. Ein­ren­ken, ist einem Arzt vor­be­hal­ten. Lässt sich im Streit­fall nicht fest­stel­len, dass eine phy­sio­the­ra­peu­ti­sche Behand­lung bereits eine unzu­läs­si­ge Mani­pu­la­ti­on und kei­ne zuläs­si­ge Mobi­li­sa­ti­on mehr war, geht dies zu Las­ten des für

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Bundesverwaltungsgericht

Die feh­ler­haf­te Zahnprothese

Ist eine zahn­pro­the­ti­sche Behand­lung feh­ler­haft, weil sie nicht dem fach­ärzt­li­chen Stan­dard für eine lang­fris­ti­ge Ver­sor­gung ent­spricht, muss kein gro­ber Behand­lungs­feh­ler vor­lie­gen, der ein Schmer­zens­geld von mehr als 4.000 € recht­fer­tigt. In einem jetzt vom Ober­lan­des­ge­richt Hamm ent­schie­de­neb Fall begab sich die Klä­ge­rin aus Bie­le­feld zur pro­the­ti­schen Ver­sor­gung ihres Ober­kie­fers im Jahre

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Abste­hen­de Kronenränder

Abste­hen­de Kro­nen­rän­der (eine Stu­fe zwi­schen den natür­li­chen Zäh­nen und der künst­li­chen Kro­ne) ent­spre­chen nicht dem zahn­ärzt­li­chen Stan­dard. Ein Zahn­arzt han­delt grob behand­lungs­feh­ler­haft, wenn er einen Pati­en­ten ohne aus­drück­li­chen Hin­weis dar­auf ent­lässt, dass eine von ihm ein­ge­glie­der­te Brü­cke nach­bes­se­rungs­be­dürf­tig ist. Der Zahn­arzt kann sich nicht dar­auf beru­fen, dass ihm kei­ne aus­rei­chen­de Möglichkeit

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Wenn nur der Chef­arzt ope­rie­ren soll

Ein Pati­ent, der nur durch den Chef­arzt ope­riert wer­den will und nicht durch sei­nen Ver­tre­ter, hat dies bei sei­ner Ein­wil­li­gung zur Ope­ra­ti­on oder in sei­nem Wahl­leis­tungs­ver­trag hin­rei­chend deut­lich zu machen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Scha­dens­er­satz­kla­ge eines Pati­en­ten abge­wie­sen, der nach seiner

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Schwan­ger trotz Sterilisation

Wird eine Pati­en­tin trotz Ste­ri­li­sa­ti­on schwan­ger, haf­tet das behan­deln­de Kran­ken­haus nicht, wenn eine Infor­ma­ti­on über die ver­blei­ben­de Ver­sa­ger­quo­te und die dar­aus fol­gen­de Not­wen­dig­keit wei­te­rer Ver­hü­tungs­maß­nah­men statt­ge­fun­den hat. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge einer Pati­en­tin und deren Ehe­mann abge­wie­sen, die Scha­dens­er­satz wegen einer

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Courthouse

Die fal­sche Wahl bei der Schulteroperation

Hat sowohl die Wahl einer offe­nen Schul­ter­ge­lenks­ope­ra­ti­on als auch die Durch­füh­rung die­ser Ope­ra­ti­on gegen den ärzt­li­chen Stan­dard ver­sto­ßen, ist die Behand­lung grob feh­ler­haft gewe­sen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Pati­en­tin, die nach einer Ope­ra­ti­on ihre lin­ke Schul­ter nicht mehr ein­set­zen kann, ein

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Auspuff

Die ver­zö­ger­te Geburt eines Kindes

Wird nach den fest­ge­stell­ten Auf­fäl­lig­kei­ten bei den Herz­fre­quenz­wer­ten des Kin­des zur Ver­mei­dung einer mög­li­chen Kin­des­schä­di­gung nicht sofort die Geburt durch eine Schnitt­ent­bin­dung been­det, son­dern um ca. 30 min ver­zö­gert, müs­sen die­se Maß­nah­men als grob feh­ler­haft bewer­tet wer­den. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den, dass

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Geschäftsmann

Die ver­früh­te Ein­glie­de­rung eines pro­vi­so­ri­schen Zahnersatzes

Wird von einem Zahn­arzt die beim Ein­brin­gen von Lang­zeit­pro­vi­so­ri­en zu for­dern­de Zeit der Beschwer­de­frei­heit so deut­lich unter­schrit­ten, dass sich ein Schei­tern der zahn­ärzt­li­chen Bemü­hun­gen gera­de­zu auf­drängt, liegt ein gro­ber Behand­lungs­feh­ler vor. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Pati­en­tin Scha­dens­er­satz zuge­spro­chen und damit das erstinstanzliche

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Bücherschrank

Die Ent­zün­dung eines Knie­ge­lenks nach der Behandlung

Kann nicht fest­ge­stellt wer­den, dass eine nach einer Punk­ti­on und Injek­ti­on auf­ge­tre­te­ne Infek­ti­on eines Knie­ge­len­kes auf die Behand­lung zurück­zu­füh­ren ist, hat der Pati­ent kei­nen Anspruch auf Scha­dens­er­satz. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge eines 66jährigen Man­nes abge­wie­sen, der von sei­ner erst­be­han­deln­den Allgemeinmedizinerin

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Der Behand­lungs­feh­ler wegen eines Kran­ken­scheins für ledig­lich aku­te Erkran­kun­gen und Schmerzzustände

Wird ein Min­der­wuchs von einem Arzt nicht erkannt, liegt ein Behand­lungs­feh­ler vor. Auch wenn der Pati­ent ledig­lich einen Kran­ken­schein für eine ärzt­li­che Behand­lung nach dem Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­setz vor­ge­legt hat, der nur die zur Behand­lung aku­ter Erkran­kun­gen und Schmerz­zu­stän­de not­wen­di­gen Kos­ten abdeckt, hat der behan­deln­de Arzt – nach­dem er mit der Behandlung

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Hand­lungs­an­wei­sun­gen ärzt­li­cher Fachgremien

Hand­lungs­an­wei­sun­gen in Leit­li­ni­en ärzt­li­cher Fach­gre­mi­en oder Ver­bän­de dür­fen nicht unbe­se­hen mit dem medi­zi­ni­schen Stan­dard gleich­ge­setzt wer­den. Dies gilt in beson­de­rem Maße für Leit­li­ni­en, die erst nach der zu beur­tei­len­den medi­zi­ni­schen Behand­lung ver­öf­fent­licht wor­den sind. Leit­li­ni­en erset­zen kein Sach­ver­stän­di­gen­gut­ach­ten. Zwar kön­nen sie im Ein­zel­fall den medi­zi­ni­schen Stan­dard für den Zeit­punkt ihres

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Die Stan­dard-Behand­lung bei Hautkrebs

Ist ein Pati­ent mit einer Haut­krebs­er­kran­kung nur unzu­rei­chend über die Chan­cen und Risi­ken einer foto­dy­na­mi­schen The­ra­pie und die in Betracht kom­men­de Behand­lungs­al­ter­na­ti­ve eines chir­ur­gi­schen Ein­griffs auf­ge­klärt wor­den, liegt eine rechts­wid­ri­ge Behand­lung vor. Die chir­ur­gi­sche The­ra­pie ist bei einem Basal­kar­zi­nom als Stan­dard­the­ra­pie anzu­se­hen, zu der ein behan­deln­der Arzt wegen der höheren

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Wenn nach der Behand­lung Schmer­zen bleiben…

Wie der Medi­zi­ni­sche Dienst des GKV-Spi­t­­zen­­ver­­­ban­­des mit­ge­teilt hat, sind im ver­gan­ge­nen Jahr (2013) im Ver­gleich zum Vor­jahr ca. 2000 Gut­ach­ten bei ver­mu­te­ten Behand­lungs­feh­lern mehr erstellt wor­den. Die­se Zunah­me von 17 % auf ins­ge­samt 14.600 Gut­ach­ten wird u.a. auf das 2013 in Kraft getre­te­ne Pari­en­ten­rech­te­ge­setz zurück­ge­führt. Aber auch eine gestie­ge­ne öffent­li­che Auf­merk­sam­keit führt

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Der Ver­lust des Augen­lichts zu 90% und die Haf­tung des Augenarztes

Wird eine Netz­haut­ab­lö­sung vom Augen­arzt zu spät erkannt und der Pati­ent nicht an einen Augen­chir­ur­gen über­wie­sen, haf­tet der Augen­arzt für die dadurch ent­stan­de­nen gesund­heit­li­chen Beein­träch­ti­gun­gen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall einem Pati­en­ten, der 90% sei­ner Seh­kraft ver­lo­ren hat, ein Schmer­zens­geld von 15.000 Euro

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Kei­ne Pati­en­ten­auf­lä­rung über kon­ser­va­ti­ve Behandlung

Es liegt kein Behand­lungs­feh­ler vor, wenn eine Schul­ter­ver­let­zung mit einer Arthro­sko­pie abge­klärt wird. Auf die Mög­lich­keit einer kon­ser­va­ti­ven Behand­lung muss ein Pati­ent nicht hin­ge­wie­sen wer­den, wenn sich die­se nicht als medi­zi­nisch glei­cher­ma­ßen indi­zier­te Behand­lungs­me­tho­de dar­stellt. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge einer

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Wenn die neue Zahn­pro­the­se schmerzt

Es liegt kein Behand­lungs­feh­ler vor, wenn ein Zahn­arzt eine mit Stif­ten zu befes­ti­gen­de, beschä­dig­te Teil­pro­the­se durch eine Pro­the­se mit Tele­skop­kro­nen ersetzt. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge einer Patie­tin abge­wie­sen, die von ihrer Zahn­ärz­tin Scha­dens­er­satz und Schmer­zens­geld ver­langt hat. Die Klä­ge­rin, eine heute

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Der Ursa­chen­zu­sam­men­hang zwi­schen Behand­lungs­feh­ler und Gesundheitsschaden

Grund­sätz­lich hat der Pati­ent den Ursa­chen­zu­sam­men­hang zwi­schen dem Behand­lungs­feh­ler und dem gel­tend gemach­ten Gesund­heits­scha­den nach­zu­wei­sen hat. Dabei ist zwi­schen der haf­tungs­be­grün­den­den und der haf­tungs­aus­fül­len­den Kau­sa­li­tät zu unter­schei­den. Ers­te­re betrifft die Ursäch­lich­keit des Behand­lungs­feh­lers für die Rechts­gut­ver­let­zung als sol­che, also für den Pri­mär­scha­den des Pati­en­ten im Sin­ne einer Belas­tung sei­ner gesundheitlichen

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Alters­re­du­zier­te ärzt­li­che Aufklärungspflicht?

Ein Pati­ent muss über alter­na­ti­ve Mög­lich­kei­ten zur Behand­lung sei­nes Pro­sta­ta­kreb­ses nicht auf­ge­klärt wer­den, wenn es ange­sichts sei­nes Alters und des aggres­si­ven Tumors kei­ne auf­klä­rungs­pflich­ti­gen Behand­lungs­al­ter­na­ti­ven gibt. Fehlt es an einem medi­zi­ni­schen Zusam­men­hang zwi­schen der medi­ka­men­tö­sen Behand­lung des Pro­sta­ta­kreb­ses und einer dabei auf­ge­tre­te­nen Nie­ren­er­kran­kung, kann es für einen Scha­dens­er­satz­an­spruch dahin­ste­hen, ob

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Landgericht Leipzig

Im Kran­ken­haus infi­ziert mit MRSA-Keimen

Hat sich ein Pati­ent im Kran­ken­haus infol­ge feh­len­der Hgie­ne mit MRSA-Kei­­men infi­ziert, steht ihm ein Scha­dens­er­satz­an­spruch zu. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall einem Elek­tri­ker aus Bri­lon 40.000 Euro Schmer­zens­geld zuge­spro­chen, weil er auf­grund nicht ein­ge­hal­te­ne Hygie­ne­vor­schrif­ten beim Ent­fer­nen einer Kanü­le mit MRSA-Kei­­men (mul­ti­re­sis­ten­ten

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Taschenrechner

Die feh­ler­haf­te Behand­lung eines Handgelenkbruchs

Wird es behand­lungs­feh­ler­haft ver­säumt, nach einer Ope­ra­ti­on eines Hand­ge­lenk­bruchs den fort­be­stehen­den zen­tra­len Defekt der Gelenk­flä­che zu behan­deln und die Kom­pres­si­on des Mit­tel­arm­nervs wird zu spät erkannt, so dass es zu einer erheb­li­chen Fehl­stel­lung im Gelenk, andau­ern­den Ruhe- und Belas­tungs­schmer­zen und zu einer begin­nen­den Arthro­se kommt, kann das ein Schmer­zens­geld rechtfertigten.

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Die feh­len­de täg­li­che Kon­trol­le einer Infektion

Bestellt ein Ortho­pä­de einen Pati­en­ten, bei dem infol­ge einer Injek­ti­on im Bereich der Fuß­soh­le eine Infek­ti­on auf­tritt, nicht zur täg­li­chen Kon­trol­le ein, han­delt behand­lungs­feh­ler­haft. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Kla­ge auf Scha­dens­er­satz und Schmer­zens­geld statt­ge­ge­ben und gleich­zei­tig die erst­in­stanz­li­chen Ent­schei­dung des Landgerichts

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Die feh­ler­haf­te Befund­er­he­bung des Zahnarztes

Einem Zahn­arzt ist ein gro­ber Behand­lungs­feh­ler unter­lau­fen, wenn er es unter­las­sen hat, bei einer Pati­en­tin den Zustand der schmer­zen­den Zäh­ne kli­nisch zu befun­den. Allein mit einem Rönt­gen­bild erhält man kein Gesamt­bild über den Zustand der Zäh­ne. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Pati­en­tin Schadensersatz

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Bundesverwaltungsgericht

Kom­pli­ka­tio­nen bei der Ope­ra­ti­on einer Dreijährigen

Es besteht kein Scha­dens­er­satz­an­spruch, wenn eine Ope­ra­ti­on eines Pati­en­ten indi­ziert gewe­sen und auch ohne Behand­lungs­feh­ler durch­ge­führt wor­den ist. Bei einer ver­wechs­lungs­be­ding­te Ver­let­zung der Bla­sen­wand wäh­rend der Ope­ra­ti­on eines beid­sei­ti­gen Leis­ten­bruchs und einer Infek­ti­on nach der Ope­ra­ti­on mit Noro-Viren muss kein ärzt­li­cher Behand­lungs­feh­ler vor­lie­gen. So das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier

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Unzu­rei­chen­de Throm­bo­se­phro­phy­la­xe als ärzt­li­cher Behandlungsfehler

Einem Arzt kann behand­lungs­feh­ler­haft kei­ne unzu­rei­chen­de Throm­bo­se­pro­phy­la­xe vor­ge­wor­fen wer­den, wenn bei dem Pati­en­ten eine aus­rei­chen­de Behand­lung erfolgt ist und für eine wei­te­re Abklä­rung eines Throm­bo­se­ri­si­kos kei­ne ana­mnes­ti­schen oder kli­ni­schen Anhalts­punk­te vor­ge­le­gen haben. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Wit­wers ent­schie­den, der für sei­ne ver­stor­be­ne Ehe­frau von

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Schmer­zens­geld wegen Totgeburt

Die Durch­füh­rung eines Not­fall­kai­ser­schnitts setzt eine hin­rei­chen­de Wahr­schein­lich­keit dafür vor­aus, dass das Kind noch lebt und ohne den Ein­griff zu verster­ben droht. Hat das Kind beim Ein­tref­fen der Schwan­ge­ren im Kran­ken­haus bereits nicht mehr gelebt, liegt kein Behand­lungs­feh­ler durch feh­ler­haf­tes Unter­las­sen eines Not­fall­kai­ser­schnitts vor. Mit die­ser Begrün­dung hat das Oberlandesgericht

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Die Beur­tei­lung eines CTs ohne Neurologe

Hat es ein Arzt in einem Kran­ken­haus behand­lungs­feh­ler­haft ver­säumt, noch am Auf­nah­me­tag einer Pati­en­tin einen Neu­ro­lo­gen zur Beur­tei­lung der Bild­ge­bung der nati­ven Com­pu­ter­to­mo­gra­phie hin­zu­zu­zie­hen, wodurch bei die­ser ein Hirn­stammin­farkt zu spät behan­delt wur­de, haf­tet das Kran­ken­haus und der Arzt für den durch die schwer­wie­gen­den Läh­mun­gen spä­ter ein­ge­tre­te­nen Tod der Patientin.

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Die nicht sofort erkann­te Schweinegrippe

Ist beim ers­ten Arzt­be­such eines Pati­en­ten nicht dia­gnos­ti­ziert wor­den, dass er eine Schwei­ne­grip­pe mit einer Lun­gen­ent­zün­dung hat, kann der Pati­ent den­noch kei­nen Scha­dens­er­satz vom Arzt ver­lan­gen, wenn eine aus­rei­chen­de Unter­su­chung statt­ge­fun­den hat und kei­ne feh­ler­haf­te Behand­lung fest­zu­stel­len war. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall dem

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Bundesverwaltungsgericht

Die nicht ver­an­lass­ten wei­ter­ge­hen­den Unter­su­chun­gen eines Arztes

Einem Arzt ist auf sei­nem gynä­ko­lo­gi­schen Fach­ge­biet kein Behan­d­­lungs- oder Befund­er­he­bungs­feh­ler vor­zu­wer­fen, wenn er eine Pati­en­tin mit Unter­leibs­schmer­zen nach einer gynä­ko­lo­di­schen Unter­su­chung an einen Uro­lo­gen über­weist und, nach­dem die Pati­en­tin nicht erneut bei ihm vor­stel­lig gewor­den ist, abwar­tet und annimmt, dass sich ihre Beschwer­den gebes­sert haben. Mit die­ser Begrün­dung hat das

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Bücherregal

Gro­be Behand­lungs­feh­ler und die Umkehr der Beweislast

War ein gro­ber Ver­stoß gegen den ärzt­li­chen Stan­dard grund­sätz­lich geeig­net, meh­re­re Gesund­heits­schä­den bekann­ter oder (noch) unbe­kann­ter Art zu ver­ur­sa­chen, kommt eine Aus­nah­me vom Grund­satz der Beweis­last­um­kehr bei gro­bem Behand­lungs­feh­ler regel­mä­ßig nicht des­halb in Betracht, weil der ein­ge­tre­te­ne Gesund­heits­scha­den als mög­li­che Fol­ge des gro­ben Behand­lungs­feh­lers zum maß­ge­ben­den Zeit­punkt noch nicht bekannt

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Die Wei­ter­bil­dung eines Arztes

Ver­säumt es ein Arzt, sich regel­mä­ßig z.B. mit Hil­fe von Fach­zeit­schrif­ten fort­zu­bil­den und neue wis­sen­schaft­lich gesi­cher­te Erkennt­nis­se zeit­nah in sei­ne Arbeit ein­zu­be­zie­hen, kann das zu einem Behand­lungs­feh­ler und Schmer­zens­geld­an­sprü­chen füh­ren. So die Ent­schei­dung des Ober­lan­des­ge­richts Koblenz in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Pati­en­tin, die eine Über­empind­lich­keit gegen die übli­chen Narkosemittel

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Putz­mit­tel für die Operationswunde

Wird eine Ope­ra­ti­ons­wun­de mit einem Flä­chen­des­in­fek­ti­ons­mit­tel statt mit einem Wund­spü­lungs­mit­tel behan­delt, so muss die Haft­pflicht­ver­si­che­rung Schmer­zens­geld zah­len. Dabei bemisst sich die Höhe des Schmer­zens­gel­des danach, wie beson­ders grob und unver­ständ­lich der Behand­lungs­feh­ler gewe­sen ist. Ein ersicht­lich unzu­rei­chen­des Schmer­zens­geld, das vor­ge­richt­lich gezahlt wor­den ist, zeigt ein unver­ständ­li­ches Regu­lie­rungs­ver­hal­ten, dass für die

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Ärzt­li­cher Kunst­feh­ler und der erfor­der­li­che Zweiteingriff

In einer aktu­el­len Ent­schei­dung hat der Bun­des­ge­richts­hof Stel­lung genom­men zur Ein­stands­pflicht des Arz­tes für die Fol­gen eines Zweit­ein­griffs durch einen nach­be­han­deln­den Arzt, der erfor­der­lich wird, weil dem vor­be­han­deln­den Arzt beim Erst­ein­griff ein Behand­lungs­feh­ler unter­lau­fen ist. Der Pati­ent kann von dem Arzt Beklag­ten wegen feh­ler­haf­ter ärzt­li­cher Behand­lung Ersatz der ihm infol­ge der

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Notar

Gro­ber Behandlungsfehler

Ein Behand­lungs­feh­ler ist nur dann als grob zu bewer­ten, wenn der Arzt ein­deu­tig gegen bewähr­te ärzt­li­che Behand­lungs­re­geln oder gesi­cher­te medi­zi­ni­sche Erkennt­nis­se ver­sto­ßen und einen Feh­ler began­gen hat, der aus objek­ti­ver Sicht nicht mehr ver­ständ­lich erscheint, weil er einem Arzt schlech­ter­dings nicht unter­lau­fen darf. Die Beur­tei­lung, ob ein Behand­lungs­feh­ler als grob oder

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