Die Entzündung eines Kniegelenks nach der Behandlung

Die Ent­zün­dung eines Knie­ge­lenks nach der Behand­lung

Kann nicht fest­ge­stellt wer­den, dass eine nach einer Punk­ti­on und Injek­ti­on auf­ge­tre­te­ne Infek­ti­on eines Knie­ge­len­kes auf die Behand­lung zurück­zu­füh­ren ist, hat der Pati­ent kei­nen Anspruch auf Scha­dens­er­satz. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge eines 66jährigen Man­nes abge­wie­sen, der von sei­ner erst­be­han­deln­den All­ge­mein­me­di­zi­ne­rin

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Der Behandlungsfehler wegen eines Krankenscheins für lediglich akute Erkrankungen und Schmerzzustände

Der Behand­lungs­feh­ler wegen eines Kran­ken­scheins für ledig­lich aku­te Erkran­kun­gen und Schmerz­zu­stän­de

Wird ein Min­der­wuchs von einem Arzt nicht erkannt, liegt ein Behand­lungs­feh­ler vor. Auch wenn der Pati­ent ledig­lich einen Kran­ken­schein für eine ärzt­li­che Behand­lung nach dem Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­setz vor­ge­legt hat, der nur die zur Behand­lung aku­ter Erkran­kun­gen und Schmerz­zu­stän­de not­wen­di­gen Kos­ten abdeckt, hat der behan­deln­de Arzt – nach­dem er mit der Behand­lung

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Handlungsanweisungen ärztlicher Fachgremien

Hand­lungs­an­wei­sun­gen ärzt­li­cher Fach­gre­mi­en

Hand­lungs­an­wei­sun­gen in Leit­li­ni­en ärzt­li­cher Fach­gre­mi­en oder Ver­bän­de dür­fen nicht unbe­se­hen mit dem medi­zi­ni­schen Stan­dard gleich­ge­setzt wer­den. Dies gilt in beson­de­rem Maße für Leit­li­ni­en, die erst nach der zu beur­tei­len­den medi­zi­ni­schen Behand­lung ver­öf­fent­licht wor­den sind. Leit­li­ni­en erset­zen kein Sach­ver­stän­di­gen­gut­ach­ten. Zwar kön­nen sie im Ein­zel­fall den medi­zi­ni­schen Stan­dard für den Zeit­punkt ihres

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Die Standard-Behandlung bei Hautkrebs

Die Stan­dard-Behand­lung bei Haut­krebs

Ist ein Pati­ent mit einer Haut­krebs­er­kran­kung nur unzu­rei­chend über die Chan­cen und Risi­ken einer foto­dy­na­mi­schen The­ra­pie und die in Betracht kom­men­de Behand­lungs­al­ter­na­ti­ve eines chir­ur­gi­schen Ein­griffs auf­ge­klärt wor­den, liegt eine rechts­wid­ri­ge Behand­lung vor. Die chir­ur­gi­sche The­ra­pie ist bei einem Basal­kar­zi­nom als Stan­dard­the­ra­pie anzu­se­hen, zu der ein behan­deln­der Arzt wegen der höhe­ren

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Der Verlust des Augenlichts zu 90% und die Haftung des Augenarztes

Der Ver­lust des Augen­lichts zu 90% und die Haf­tung des Augen­arz­tes

Wird eine Netz­haut­ab­lö­sung vom Augen­arzt zu spät erkannt und der Pati­ent nicht an einen Augen­chir­ur­gen über­wie­sen, haf­tet der Augen­arzt für die dadurch ent­stan­de­nen gesund­heit­li­chen Beein­träch­ti­gun­gen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall einem Pati­en­ten, der 90% sei­ner Seh­kraft ver­lo­ren hat, ein Schmer­zens­geld von 15.000 Euro

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Keine Patientenauflärung über konservative Behandlung

Kei­ne Pati­en­ten­auf­lä­rung über kon­ser­va­ti­ve Behand­lung

Es liegt kein Behand­lungs­feh­ler vor, wenn eine Schul­ter­ver­let­zung mit einer Arthro­sko­pie abge­klärt wird. Auf die Mög­lich­keit einer kon­ser­va­ti­ven Behand­lung muss ein Pati­ent nicht hin­ge­wie­sen wer­den, wenn sich die­se nicht als medi­zi­nisch glei­cher­ma­ßen indi­zier­te Behand­lungs­me­tho­de dar­stellt. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge einer

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Wenn die neue Zahnprothese schmerzt

Wenn die neue Zahn­pro­the­se schmerzt

Es liegt kein Behand­lungs­feh­ler vor, wenn ein Zahn­arzt eine mit Stif­ten zu befes­ti­gen­de, beschä­dig­te Teil­pro­the­se durch eine Pro­the­se mit Tele­skop­kro­nen ersetzt. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge einer Patie­tin abge­wie­sen, die von ihrer Zahn­ärz­tin Scha­dens­er­satz und Schmer­zens­geld ver­langt hat. Die Klä­ge­rin, eine

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Der Ursachenzusammenhang zwischen Behandlungsfehler und Gesundheitsschaden

Der Ursa­chen­zu­sam­men­hang zwi­schen Behand­lungs­feh­ler und Gesund­heits­scha­den

Grund­sätz­lich hat der Pati­ent den Ursa­chen­zu­sam­men­hang zwi­schen dem Behand­lungs­feh­ler und dem gel­tend gemach­ten Gesund­heits­scha­den nach­zu­wei­sen hat. Dabei ist zwi­schen der haf­tungs­be­grün­den­den und der haf­tungs­aus­fül­len­den Kau­sa­li­tät zu unter­schei­den. Ers­te­re betrifft die Ursäch­lich­keit des Behand­lungs­feh­lers für die Rechts­gut­ver­let­zung als sol­che, also für den Pri­mär­scha­den des Pati­en­ten im Sin­ne einer Belas­tung sei­ner gesund­heit­li­chen

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Altersreduzierte ärztliche Aufklärungspflicht?

Alters­re­du­zier­te ärzt­li­che Auf­klä­rungs­pflicht?

Ein Pati­ent muss über alter­na­ti­ve Mög­lich­kei­ten zur Behand­lung sei­nes Pro­sta­ta­kreb­ses nicht auf­ge­klärt wer­den, wenn es ange­sichts sei­nes Alters und des aggres­si­ven Tumors kei­ne auf­klä­rungs­pflich­ti­gen Behand­lungs­al­ter­na­ti­ven gibt. Fehlt es an einem medi­zi­ni­schen Zusam­men­hang zwi­schen der medi­ka­men­tö­sen Behand­lung des Pro­sta­ta­kreb­ses und einer dabei auf­ge­tre­te­nen Nie­ren­er­kran­kung, kann es für einen Scha­dens­er­satz­an­spruch dahin­ste­hen, ob

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Im Krankenhaus infiziert mit MRSA-Keimen

Im Kran­ken­haus infi­ziert mit MRSA-Kei­men

Hat sich ein Pati­ent im Kran­ken­haus infol­ge feh­len­der Hgie­ne mit MRSA-Kei­­men infi­ziert, steht ihm ein Scha­dens­er­satz­an­spruch zu. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall einem Elek­tri­ker aus Bri­lon 40.000 Euro Schmer­zens­geld zuge­spro­chen, weil er auf­grund nicht ein­ge­hal­te­ne Hygie­ne­vor­schrif­ten beim Ent­fer­nen einer Kanü­le mit MRSA-Kei­­men (mul­ti­re­sis­ten­ten

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Die fehlerhafte Behandlung eines Handgelenkbruchs

Die feh­ler­haf­te Behand­lung eines Hand­ge­lenk­bruchs

Wird es behand­lungs­feh­ler­haft ver­säumt, nach einer Ope­ra­ti­on eines Hand­ge­lenk­bruchs den fort­be­stehen­den zen­tra­len Defekt der Gelenk­flä­che zu behan­deln und die Kom­pres­si­on des Mit­tel­arm­nervs wird zu spät erkannt, so dass es zu einer erheb­li­chen Fehl­stel­lung im Gelenk, andau­ern­den Ruhe- und Belas­tungs­schmer­zen und zu einer begin­nen­den Arthro­se kommt, kann das ein Schmer­zens­geld recht­fer­tig­ten.

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Die fehlende tägliche Kontrolle einer Infektion

Die feh­len­de täg­li­che Kon­trol­le einer Infek­ti­on

Bestellt ein Ortho­pä­de einen Pati­en­ten, bei dem infol­ge einer Injek­ti­on im Bereich der Fuß­soh­le eine Infek­ti­on auf­tritt, nicht zur täg­li­chen Kon­trol­le ein, han­delt behand­lungs­feh­ler­haft. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Kla­ge auf Scha­dens­er­satz und Schmer­zens­geld statt­ge­ge­ben und gleich­zei­tig die erst­in­stanz­li­chen Ent­schei­dung des Land­ge­richts

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Die fehlerhafte Befunderhebung des Zahnarztes

Die feh­ler­haf­te Befund­er­he­bung des Zahn­arz­tes

Einem Zahn­arzt ist ein gro­ber Behand­lungs­feh­ler unter­lau­fen, wenn er es unter­las­sen hat, bei einer Pati­en­tin den Zustand der schmer­zen­den Zäh­ne kli­nisch zu befun­den. Allein mit einem Rönt­gen­bild erhält man kein Gesamt­bild über den Zustand der Zäh­ne. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Pati­en­tin

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Komplikationen bei der Operation einer Dreijährigen

Kom­pli­ka­tio­nen bei der Ope­ra­ti­on einer Drei­jäh­ri­gen

Es besteht kein Scha­dens­er­satz­an­spruch, wenn eine Ope­ra­ti­on eines Pati­en­ten indi­ziert gewe­sen und auch ohne Behand­lungs­feh­ler durch­ge­führt wor­den ist. Bei einer ver­wechs­lungs­be­ding­te Ver­let­zung der Bla­sen­wand wäh­rend der Ope­ra­ti­on eines beid­sei­ti­gen Leis­ten­bruchs und einer Infek­ti­on nach der Ope­ra­ti­on mit Noro-Viren muss kein ärzt­li­cher Behand­lungs­feh­ler vor­lie­gen. So das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier

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Unzureichende Thrombosephrophylaxe als ärztlicher Behandlungsfehler

Unzu­rei­chen­de Throm­bo­se­phro­phy­la­xe als ärzt­li­cher Behand­lungs­feh­ler

Einem Arzt kann behand­lungs­feh­ler­haft kei­ne unzu­rei­chen­de Throm­bo­se­pro­phy­la­xe vor­ge­wor­fen wer­den, wenn bei dem Pati­en­ten eine aus­rei­chen­de Behand­lung erfolgt ist und für eine wei­te­re Abklä­rung eines Throm­bo­se­ri­si­kos kei­ne ana­mnes­ti­schen oder kli­ni­schen Anhalts­punk­te vor­ge­le­gen haben. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Wit­wers ent­schie­den, der für sei­ne ver­stor­be­ne Ehe­frau

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Schmerzensgeld wegen Totgeburt

Schmer­zens­geld wegen Tot­ge­burt

Die Durch­füh­rung eines Not­fall­kai­ser­schnitts setzt eine hin­rei­chen­de Wahr­schein­lich­keit dafür vor­aus, dass das Kind noch lebt und ohne den Ein­griff zu verster­ben droht. Hat das Kind beim Ein­tref­fen der Schwan­ge­ren im Kran­ken­haus bereits nicht mehr gelebt, liegt kein Behand­lungs­feh­ler durch feh­ler­haf­tes Unter­las­sen eines Not­fall­kai­ser­schnitts vor. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt

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Die Beurteilung eines CTs ohne Neurologe

Die Beur­tei­lung eines CTs ohne Neu­ro­lo­ge

Hat es ein Arzt in einem Kran­ken­haus behand­lungs­feh­ler­haft ver­säumt, noch am Auf­nah­me­tag einer Pati­en­tin einen Neu­ro­lo­gen zur Beur­tei­lung der Bild­ge­bung der nati­ven Com­pu­ter­to­mo­gra­phie hin­zu­zu­zie­hen, wodurch bei die­ser ein Hirn­stammin­farkt zu spät behan­delt wur­de, haf­tet das Kran­ken­haus und der Arzt für den durch die schwer­wie­gen­den Läh­mun­gen spä­ter ein­ge­tre­te­nen Tod der Pati­en­tin.

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Die nicht sofort erkannte Schweinegrippe

Die nicht sofort erkann­te Schwei­ne­grip­pe

Ist beim ers­ten Arzt­be­such eines Pati­en­ten nicht dia­gnos­ti­ziert wor­den, dass er eine Schwei­ne­grip­pe mit einer Lun­gen­ent­zün­dung hat, kann der Pati­ent den­noch kei­nen Scha­dens­er­satz vom Arzt ver­lan­gen, wenn eine aus­rei­chen­de Unter­su­chung statt­ge­fun­den hat und kei­ne feh­ler­haf­te Behand­lung fest­zu­stel­len war. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall

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Die nicht veranlassten weitergehenden Untersuchungen eines Arztes

Die nicht ver­an­lass­ten wei­ter­ge­hen­den Unter­su­chun­gen eines Arz­tes

Einem Arzt ist auf sei­nem gynä­ko­lo­gi­schen Fach­ge­biet kein Behan­d­­lungs- oder Befund­er­he­bungs­feh­ler vor­zu­wer­fen, wenn er eine Pati­en­tin mit Unter­leibs­schmer­zen nach einer gynä­ko­lo­di­schen Unter­su­chung an einen Uro­lo­gen über­weist und, nach­dem die Pati­en­tin nicht erneut bei ihm vor­stel­lig gewor­den ist, abwar­tet und annimmt, dass sich ihre Beschwer­den gebes­sert haben. Mit die­ser Begrün­dung hat

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Grobe Behandlungsfehler und die Umkehr der Beweislast

Gro­be Behand­lungs­feh­ler und die Umkehr der Beweis­last

War ein gro­ber Ver­stoß gegen den ärzt­li­chen Stan­dard grund­sätz­lich geeig­net, meh­re­re Gesund­heits­schä­den bekann­ter oder (noch) unbe­kann­ter Art zu ver­ur­sa­chen, kommt eine Aus­nah­me vom Grund­satz der Beweis­last­um­kehr bei gro­bem Behand­lungs­feh­ler regel­mä­ßig nicht des­halb in Betracht, weil der ein­ge­tre­te­ne Gesund­heits­scha­den als mög­li­che Fol­ge des gro­ben Behand­lungs­feh­lers zum maß­ge­ben­den Zeit­punkt noch nicht bekannt

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Die Weiterbildung eines Arztes

Die Wei­ter­bil­dung eines Arz­tes

Ver­säumt es ein Arzt, sich regel­mä­ßig z.B. mit Hil­fe von Fach­zeit­schrif­ten fort­zu­bil­den und neue wis­sen­schaft­lich gesi­cher­te Erkennt­nis­se zeit­nah in sei­ne Arbeit ein­zu­be­zie­hen, kann das zu einem Behand­lungs­feh­ler und Schmer­zens­geld­an­sprü­chen füh­ren. So die Ent­schei­dung des Ober­lan­des­ge­richts Koblenz in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Pati­en­tin, die eine Über­empind­lich­keit gegen die übli­chen Nar­ko­se­mit­tel

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Putzmittel für die Operationswunde

Putz­mit­tel für die Ope­ra­ti­ons­wun­de

Wird eine Ope­ra­ti­ons­wun­de mit einem Flä­chen­des­in­fek­ti­ons­mit­tel statt mit einem Wund­spü­lungs­mit­tel behan­delt, so muss die Haft­pflicht­ver­si­che­rung Schmer­zens­geld zah­len. Dabei bemisst sich die Höhe des Schmer­zens­gel­des danach, wie beson­ders grob und unver­ständ­lich der Behand­lungs­feh­ler gewe­sen ist. Ein ersicht­lich unzu­rei­chen­des Schmer­zens­geld, das vor­ge­richt­lich gezahlt wor­den ist, zeigt ein unver­ständ­li­ches Regu­lie­rungs­ver­hal­ten, dass für die

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Ärztlicher Kunstfehler und der erforderliche Zweiteingriff

Ärzt­li­cher Kunst­feh­ler und der erfor­der­li­che Zweit­ein­griff

In einer aktu­el­len Ent­schei­dung hat der Bun­des­ge­richts­hof Stel­lung genom­men zur Ein­stands­pflicht des Arz­tes für die Fol­gen eines Zweit­ein­griffs durch einen nach­be­han­deln­den Arzt, der erfor­der­lich wird, weil dem vor­be­han­deln­den Arzt beim Erst­ein­griff ein Behand­lungs­feh­ler unter­lau­fen ist. Der Pati­ent kann von dem Arzt Beklag­ten wegen feh­ler­haf­ter ärzt­li­cher Behand­lung Ersatz der ihm infol­ge

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Grober Behandlungsfehler

Gro­ber Behand­lungs­feh­ler

Ein Behand­lungs­feh­ler ist nur dann als grob zu bewer­ten, wenn der Arzt ein­deu­tig gegen bewähr­te ärzt­li­che Behand­lungs­re­geln oder gesi­cher­te medi­zi­ni­sche Erkennt­nis­se ver­sto­ßen und einen Feh­ler began­gen hat, der aus objek­ti­ver Sicht nicht mehr ver­ständ­lich erscheint, weil er einem Arzt schlech­ter­dings nicht unter­lau­fen darf . Die Beur­tei­lung, ob ein Behand­lungs­feh­ler als

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Missachtung von elementaren medizinischen Grundregeln

Miss­ach­tung von ele­men­ta­ren medi­zi­ni­schen Grund­re­geln

Als gesi­cher­te medi­zi­ni­sche Erkennt­nis­se, deren Miss­ach­tung einen Behand­lungs­feh­ler als grob erschei­nen las­sen kann, wer­den nicht nur die Erkennt­nis­se, die Ein­gang in Leit­li­ni­en, Richt­li­ni­en oder ander­wei­ti­ge aus­drück­li­che Hand­lungs­an­wei­sun­gen gefun­den haben gezählt, son­dern auch die ele­men­ta­ren medi­zi­ni­schen Grund­re­geln, die im jewei­li­gen Fach­ge­biet vor­aus­ge­setzt wer­den. Der Bun­des­ge­richts­hof hat aktu­ell den ver­spä­te­ten Aus­tausch des

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Beweislastumkehr bei einfachn Befunderhebungsfehler

Beweis­last­um­kehr bei ein­fachn Befund­er­he­bungs­feh­ler

Bei einem ein­fa­chen Befund­er­he­bungs­feh­ler kommt eine Beweis­last­um­kehr für die Fra­ge des Ursa­chen­zu­sam­men­hangs mit dem tat­säch­lich ein­ge­tre­te­nen Gesund­heits­scha­den auch dann in Betracht, wenn sich bei der gebo­te­nen Abklä­rung der Sym­pto­me mit hin­rei­chen­der Wahr­schein­lich­keit ein so deut­li­cher und gra­vie­ren­der Befund erge­ben hät­te, dass sich des­sen Ver­ken­nung als fun­da­men­tal oder die Nicht­re­ak­ti­on auf

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