Wenn die Krankenversicherung die Erstattung der Behandlungskosten ablehnt

Wenn die Kran­ken­ver­si­che­rung die Erstat­tung der Behand­lungs­kos­ten ablehnt

Der Hin­weis auf einen ver­mu­te­ten Behand­lungs­feh­ler eines Arz­tes ist einer pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung gestat­tet. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Köln in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Zahn­arz­tes ent­schie­den, der durch die Aus­sa­ge einer Kran­ken­kas­se sei­ne Repu­ta­ti­on und das Pati­en­ten­ver­hält­nis beschä­digt gese­hen hat. Die Ver­si­che­rung hat­te gegen­über der Pati­en­tin die Erstat­tung der Behand­lungs­kos­ten

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Künstliche Befruchtung bei Unverheirateten - und die Kostenerstattung

Künst­li­che Befruch­tung bei Unver­hei­ra­te­ten – und die Kos­ten­er­stat­tung

Die Beschrän­kung der Kos­ten­er­stat­tung für eine künst­li­che Befruch­tung auf ver­hei­ra­te­te Ver­si­cher­te ist in den all­ge­mei­nen Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen unwirk­sam. Die Beschrän­kung des Anspruchs auf ins­ge­samt drei Ver­su­che ist dage­gen wirk­sam. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Karls­ru­he in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Frau ent­schie­den, die von ihrer Ver­si­che­rung die Kos­ten der vor­ehe­li­chen Behand­lung

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Belege für die Erstattung durch die Auslandsreisekrankenversicherung

Bele­ge für die Erstat­tung durch die Aus­lands­rei­se­kran­ken­ver­si­che­rung

Eine Rei­se­ver­si­che­rung hat die wäh­rend einer Rei­se ange­fal­le­nen Behand­lungs­kos­ten dann nicht zu erset­zen, wenn die Bele­ge unvoll­stän­dig sind und der Rei­sen­de den Ver­si­che­rungs­fall nicht nach­wei­sen kann. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Mün­chen in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge eines Vaters abge­wie­sen, der für sich und sei­ne Kin­der die

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Schönheitsoperation als außergewöhnliche Belastung

Schön­heits­ope­ra­ti­on als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung

Die Kos­ten für die Ope­ra­ti­on zur Brust­straf­fung und Brust­ver­klei­ne­rung gel­ten nicht als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tun­gen. Nur bei Beschwer­den mit Krank­heits­wert kommt eine steu­er­li­che Berück­sich­ti­gung der Behand­lungs­kos­ten in Betracht. Die Betrof­fe­ne muss dann in ihren Kör­per­funk­tio­nen beein­träch­tigt sein oder an einer Abwei­chung vom Regel­fall lei­den, die ent­stel­lend wirkt. Mit die­ser Begrün­dung hat

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Altersbedingte Makuladegeneration - und die Kosten der Behandlung mit Lucentis

Alters­be­ding­te Maku­la­de­ge­ne­ra­ti­on – und die Kos­ten der Behand­lung mit Lucen­tis

Die Kos­ten für die Behand­lung mit Lucen­tis sind nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­so­zi­al­ge­richts – und ent­ge­gen der bis­he­ri­gen Pra­xis – von der Kran­ken­kas­se voll­stän­dig zu über­neh­men. Lucen­tis ist als Arz­nei­mit­tel für die Behand­lung der alters­be­ding­ten Maku­la­de­ge­ne­ra­ti­on, einer weit ver­brei­te­ten Augen­krank­heit, in einer "Durch­stech­fla­sche zum ein­ma­li­gen Gebrauch" zuge­las­sen. Ein Arzt

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Der Hund an der Tankstelle

Der Hund an der Tank­stel­le

Auf einem Tank­stel­len­ge­län­de gilt – ver­gleich­bar wie auf Park­plät­zen – in erhöh­tem Maße für Fahr­zeug­füh­rer das gegen­sei­ti­ge Rück­­sich­t­­nah­­me-Gebot. Wird ein Hund ange­fah­ren und ver­letzt, spie­len für die Höhe des Scha­dens­er­sat­zes grund­sätz­lich der Wert des Tie­res und sein Alter ledig­lich eine unter­ge­ord­ne­te Rol­le. Die Höhe der Erfolgs­aus­sicht der Behand­lung spielt inso­weit

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