Sexu­el­ler Miß­brauch unter Aus­nut­zung eines Behand­lungs­ver­hält­nis­ses – auch ohne Approbation

Eine ärzt­li­che Behand­lung, die der Täter ohne Appro­ba­ti­on vor­nimmt, kann nach den von der Recht­spre­chung ent­wi­ckel­ten all­ge­mei­nen Maß­stä­ben eine sexu­el­le Hand­lung im Sin­ne des § 184h Nr. 1 StGB sein, auch wenn die Behand­lung medi­zi­nisch indi­ziert war und für sich genom­men lege artis vor­ge­nom­men wur­de. Ein Behand­lungs­ver­hält­nis gemäß § 174c Abs.

Lesen

Sexu­el­ler Miss­brauch einer Staats­an­wäl­tin – durch einen psych­ia­tri­schen Gutachter

Der Bun­des­ge­richts­hof hat einen psych­ia­tri­schen Gut­ach­ter vom Vor­wurf des sexu­el­len Miss­brauchs einer Staats­an­wäl­tin unter Aus­nut­zung eines Bera­­tungs- und Behand­lungs­ver­hält­nis­ses frei­ge­spro­chen. Das Land­ge­richt Mün­chen II hat den Ange­klag­ten wegen „sexu­el­len Miss­brauchs unter Aus­nut­zung eines Bera­­tungs- oder Behand­lungs­ver­hält­nis­ses in zwei Fäl­len“ zu einer Gesamt­frei­heits­stra­fe von zehn Mona­ten ver­ur­teilt und deren Voll­stre­ckung zur

Lesen

Behand­lung der Toch­ter – Sex mit der Mutter

Ein Anver­traut­sein im Sin­ne des § 174c Abs. 1 StGB (Sexu­el­ler Miss­brauch unter Aus­nut­zung eines Bera­tungs, Behan­d­­lungs- oder Betreu­ungs­ver­hält­nis­ses) setzt nicht das Zustan­de­kom­men einer rechts­ge­schäft­li­chen Bezie­hung zwi­schen Täter und Opfer vor­aus. Es kommt auch nicht dar­auf an, ob das Ver­hält­nis auf Initia­ti­ve des Pati­en­ten, Täters oder eines Drit­ten begrün­det wur­de. Ohne

Lesen