Mie­te im Bor­dell – und die Umsatz­steu­er

Ein Ver­mie­ter, der möblier­te Zim­mer zur gewerb­li­chen Nut­zung an Pro­sti­tu­ier­te ver­mie­tet, erbringt grund­sätz­lich eine steu­er­freie Leis­tung i. S. v. § 4 Nr. 12 Buchst. a UStG, es sei denn, die Zim­mer­ver­mie­tung ist mit wei­te­ren Leis­tun­gen der­art ver­bun­den, dass die­se der Gesamt­leis­tung ein ande­res Geprä­ge geben. Nach § 4 Nr. 12 Buchst. a UStG sind

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Kei­ne Umsatz­steu­er im Stun­den­ho­tel

Das halb­stün­di­ge oder stun­den­wei­se Über­las­sen von Zim­mern in einem "Stun­den­ho­tel" ist kei­ne Beher­ber­gung i.S. von § 4 Nr. 12 Satz 2 UStG. Die Leis­tun­gen der Hotel­be­trei­be­rin sind nach § 4 Nr. 12 Buchst. a UStG umsatz­steu­er­frei. Es liegt kei­ne Beher­ber­gung i.S. von § 4 Nr. 12 Satz 2 UStG vor, so dass die Leis­tun­gen der Hotel­be­trei­be­rin

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Zim­mer­ver­mie­tung im Eros­cen­ter – und die Umsatz­steu­er

Ein Bor­dell ist kein Hotel. Wer in einem Eros­cen­ter Zim­mer an Pro­sti­tu­ier­te ent­gelt­lich über­lässt, ver­mie­tet kei­ne dem ermä­ßig­ten Umsatz­steu­er­satz unter­lie­gen­den "Wohn- und Schlaf­räu­me zur kurz­fris­ti­gen Beher­ber­gung" und muss sei­ne Leis­tun­gen des­halb dem Regel­steu­er­satz unter­wer­fen. Die Steu­er­satz­er­mä­ßi­gung nach § 12 Abs. 2 Nr. 11 Satz 1 UStG setzt eben­so wie § 4 Nr. 12

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Bet­ten­steu­er in Dort­mund

Wird in einer städ­ti­schen Beher­ber­gungs­ab­ga­ben­sat­zung die Abga­be nur in Bezug auf pri­va­te, nicht hin­ge­gen beruf­lich ver­an­lass­te Über­nach­tun­gen erho­ben, ist die­se nich­tig, da den Hote­liers die recht­li­che Hand­ha­be fehlt, die für die­se Dif­fe­ren­zie­rung not­wen­di­gen Anga­ben vom Hotel­gast zu erhal­ten. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Gel­sen­kir­chen in dem hier vor­lie­gen­den Fall

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Umsatz­steu­er für die Zim­mer­mie­te im Bor­dell

Die Über­las­sung von Zim­mern an Pro­sti­tu­ier­te im Rah­men des "Düs­sel­dor­fer Ver­fah­rens" unter­liegt nicht dem ermä­ßig­ten 7%igen, son­dern dem vol­len Umsatz­steu­er­satz von 19%. In dem jetzt vom Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf ent­schie­de­nen Fall betrieb die Klä­ge­rin, eine GmbH, ein Bor­dell. Das in einem Rot­­licht-Vier­­tel gele­ge­ne Gebäu­de war für die Erbrin­gung sexu­el­ler Dienst­leis­tun­gen beson­ders

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Gemein­nüt­zi­ge Semi­niar­an­bie­ter und der ermä­ßig­te Umsatz­steu­er­satz

Eine gemein­nüt­zi­ge Kör­per­schaft, die Semi­na­re steu­er­frei ver­an­stal­tet, kann für die Beher­ber­gung und Bekös­ti­gung der­Se­mi­nar­teil­neh­mern nicht den ermä­ßig­ten Umsatz­steu­er­satz von 7 % in Anspruch neh­men. Über­­­nach­­­tungs- und Ver­pfle­gungs­leis­tun­gen, die ein gemein­nüt­zi­ger Ver­ein im Zusam­men­hang mit steu­er­frei­en Semi­na­ren erbringt, unter­lie­gen gemäß § 12 Abs. 2 Nr. 8 Buchst. a Satz 3 UStG nicht dem ermä­ßig­ten Steu­er­satz. Gemein­nüt­zi­ge

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Woh­nungs­ver­mie­tung oder Beher­ber­gungs­stät­te

Wenn Miet­ver­trä­ge mit einer Nut­zungs­dau­er von drei bis acht Mona­ten für Woh­nun­gen bestehen und hotel­ty­pi­sche Dienst­leis­tun­gen nur in einem ein­ge­schränk­ten Umfang erbracht wer­den, hat die Ver­mie­tung daher nicht das Geprä­ge einer Beher­ber­gungs­stät­te. Viel­mehr besteht für die Mie­ter die Mög­lich­keit der eigen­stän­di­gen Haus­halts­füh­rung und der unab­hän­gi­gen Gestal­tung des häus­li­chen Wir­kungs­krei­ses, wes­halb

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