Finanzgerichtsverfahren  -und das Rechtsmittel des Beigeladenen

Finanz­ge­richts­ver­fah­ren ‑und das Rechts­mit­tel des Bei­gela­de­nen

Zur Ein­le­gung der Revi­si­on berech­tigt sind grund­sätz­lich alle Betei­lig­ten des Ver­fah­rens vor dem Finanz­ge­richt (§ 115 Abs. 1 FGO). Für ein Rechts­mit­tel des Bei­gela­de­nen ist aller­dings erfor­der­lich, dass er durch die ange­foch­te­ne Ent­schei­dung mate­ri­ell beschwert ist1. Dies ist im Rah­men einer ein­heit­li­chen und geson­der­ten Fest­stel­lung u.a. dann der Fall, wenn das

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Streitwerterhöhung bei über den klägerischen Antrag hinausgehendem Beigeladenenantrag

Streit­wert­erhö­hung bei über den klä­ge­ri­schen Antrag hin­aus­ge­hen­dem Bei­gela­de­nen­an­trag

Die Kos­ten eines Ver­fah­rens vor den Gerich­ten der Finanz­ge­richts­bar­keit rich­ten sich gemäß § 3 Abs. 1 i.V.m. § 1 Abs. 2 Nr. 2 GKG nach dem Streit­wert. Die­ser bestimmt sich im Rechts­mit­tel­ver­fah­ren nach den Anträ­gen des Rechts­mit­tel­füh­rers (§ 47 Abs. 1 Satz 1 GKG). Die Ermitt­lung des Streit­werts in einer (ein­heit­li­chen und/​oder geson­der­ten) Gewinn­fest­stel­lungs­sa­che rich­tet sich

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Keine Aussetzungszinsen zu Lasten des Beigeladenen

Kei­ne Aus­set­zungs­zin­sen zu Las­ten des Bei­gela­de­nen

Die Fest­set­zung von Aus­set­zungs­zin­sen kommt nicht in Betracht, solan­ge ein Kla­ge­ver­fah­ren gegen einen Grund­la­gen­be­scheid nicht end­gül­tig abge­schlos­sen ist, auch wenn der Steu­er­pflich­ti­ge selbst nicht Klä­ger, son­dern Bei­gela­de­ner ist. Gemäß § 237 Abs. 1 Satz 1 AO ent­ste­hen Aus­set­zungs­zin­sen, wenn der förm­li­che außer­ge­richt­li­che Rechts­be­helf oder die Anfech­tungs­kla­ge, deret­we­gen der ange­foch­te­ne Bescheid aus­ge­setzt ist,

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Anordnung des Ruhens des Verfahrens

Anord­nung des Ruhens des Ver­fah­rens

Die Anord­nung des Ruhens des Ver­fah­rens erfor­dert nicht die Zustim­mung eines not­wen­di­gen Bei­gela­de­nen. Das Ruhen des Ver­fah­rens wird in Anwen­dung der §§ 173 Satz 1 VwGO, 251 Satz 1 ZPO ange­ord­net, nach­dem bei­de Par­tei­en dies mit Schrift­sät­zen vom 13. bzw. 25. Janu­ar 2012 sinn­ge­mäß bean­tragt haben und weil anzu­neh­men ist, dass die­se

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