Ver­fah­rens­bei­stand in Kind­schafts­sa­chen – und die Aus­schluss­frist für sei­ne Vergütung

Die 15monatige Aus­schluss­frist für die Gel­tend­ma­chung der Ver­gü­tung des Ver­fah­rens­bei­stands in einer Kind­schafts­sa­che beginnt zu lau­fen, wenn der Ver­fah­rens­bei­stand sei­ne Tätig­keit auf­nimmt. Wird die Ver­fah­rens­bei­stand­schaft berufs­mä­ßig geführt, erhält der Ver­fah­rens­bei­stand für die Wahr­neh­mung sei­ner Auf­ga­ben in jedem Rechts­zug jeweils eine ein­ma­li­ge Ver­gü­tung in Höhe von 350 € (§ 158 Abs. 7 Satz

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Wenn der Ver­fah­rens­bei­stand nur sei­ne Bestel­lungs­ur­kun­de ent­ge­gen nimmt…

Wird der Ver­fah­rens­bei­stand nicht in irgend­ei­ner Wei­se zur Unter­stüt­zung des Kin­des tätig, son­dern erschöpft sich sei­ne Tätig­keit in der Ent­ge­gen­nah­me der Bestel­lungs­ur­kun­de, kann er eine Ver­gü­tung nicht bean­spru­chen. Denn der Ver­fah­rens­bei­stand erhält die Ver­gü­tung gemäß § 158 Abs. 7 FamFG nach ein­hel­li­ger Auf­fas­sung in Recht­spre­chung und Lite­ra­tur nur dann, wenn er

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Auf­he­bung und Zurück­ver­wei­sung in Kind­schafts­sa­chen – und die Ver­gü­tung des Verfahrensbeistandes

Wird in einer Kind­schafts­sa­che der amts­ge­richt­li­che Beschluss im Beschwer­de­ver­fah­ren auf­ge­ho­ben und die Sache an das Amts­ge­richt zurück­ver­wie­sen, so erhält der Ver­fah­rens­bei­stand kei­ne erneu­te Ver­gü­tung im zurück­ver­wie­se­nen Ver­fah­ren. Nach § 158 Abs. 7 FamFG erhält der Ver­fah­rens­bei­stand, der die Bei­stand­schaft berufs­mä­ßig führt, für die Wahr­neh­mung sei­ner Auf­ga­ben in jedem Rechts­zug eine einmalige

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