Strukturierte Darlehen - und die Beratungspflichten der Bank

Struk­tu­rier­te Dar­le­hen – und die Bera­tungs­pflich­ten der Bank

Der Bun­des­ge­richts­hof hat­te sich aktu­ell mit den Auf­klä­rungs­pflich­ten einer Bank zu beschäf­ti­gen, die ihrem Kun­den im Rah­men einer Finan­zie­rungs­be­ra­tung den Abschluss eines im Hin­blick auf die Zin­sen wech­sel­kurs­ba­sier­ten Dar­le­hens­ver­trags emp­fiehlt: In dem zugrun­de lie­gen­den Fall schlos­sen die kla­gen­de Kom­mu­ne, eine Gemein­de in Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len mit rund 18.000 Ein­woh­nern, und die beklag­te

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Unvollständige Angaben im „informer“ eines Online-Brokers

Unvoll­stän­di­ge Anga­ben im „infor­mer“ eines Online-Bro­kers

Sowohl gesetz­li­che als auch rich­ter­recht­li­che Ansprü­che aus Pro­spekt­haf­tung set­zen vor­aus, dass der Klä­ger einen Pro­spekt erhal­ten hat. Pro­spekt in die­sem Sin­ne ist eine markt­be­zo­ge­ne schrift­li­che Erklä­rung, die für die Beur­tei­lung der ange­bo­te­nen Anla­ge erheb­li­che Anga­ben ent­hält oder den Anschein eines sol­chen Inhalts erweckt. Sie muss dabei tat­säch­lich oder zumin­dest dem

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Währungsswap - und die Beratungspflicht der Bank

Wäh­rungs­swap – und die Bera­tungs­pflicht der Bank

Der Bun­des­ge­richts­hof hat sich in einem wei­te­ren Ver­fah­ren damit beschäf­tigt, ob eine bera­ten­de Bank im Zusam­men­hang mit der Emp­feh­lung eines Swap-Ver­­­tra­ges, hier eines Wäh­­rungs­­s­wap-Ver­­­tra­ges (sog. Cross-Cur­­ren­­cy-Swap-Ver­­­trag; im Fol­gen­den: CCS-Ver­­­trag), zur Zah­lung von Scha­dens­er­satz ver­pflich­tet ist. Im Mit­tel­punkt der Ent­schei­dung stand die – vom Bun­des­ge­richts­hof ver­nein­te – Fra­ge, ob eine bera­ten­de

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Lebensversicherungen als Nettopolicen - und die Vertreterprovision

Lebens­ver­si­che­run­gen als Net­to­po­li­cen – und die Ver­tre­ter­pro­vi­si­on

Ein Ver­si­che­rungs­ver­tre­ter kann sich von sei­nem Kun­den für die Ver­mitt­lung einer Lebens­ver­si­che­rung mit Net­to­po­li­ce eine Ver­gü­tung ver­spre­chen las­sen. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hof – und nahm gleich­zei­tig Stel­lung zu den Bera­­tungs- und Hin­weis­pflich­ten des Ver­si­che­rungs­ver­tre­ters im Fal­le des Abschlus­ses einer selb­stän­di­gen Ver­gü­tungs­ver­ein­ba­rung mit dem Kun­den sowie zur Bemes­sung des Wert­er­satz­an­spruchs

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Die Pflichtverletzung des Erstberaters und der Zurechnungszusammenhang

Die Pflicht­ver­let­zung des Erst­be­ra­ters und der Zurech­nungs­zu­sam­men­hang

Der Zurech­nungs­zu­sam­men­hang zwi­schen der Pflicht­ver­let­zung und dem Scha­dens­ein­tritt wird bei einem Ver­hal­ten Drit­ter nur dann unter­bro­chen, wenn eine gänz­lich unge­wöhn­li­che Beein­flus­sung des Gesche­hens­ab­laufs vor­liegt. Daher schei­det grund­sätz­lich eine Unter­bre­chung aus, wenn nach dem pflicht­wid­rig han­deln­den Rechts­be­ra­ter eine ande­re rechts­kun­di­ge Per­son mit der Ange­le­gen­heit befasst wor­den ist und noch in der

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Die Beratungspflichten der Bausparkasse

Die Bera­tungs­pflich­ten der Bau­spar­kas­se

Das Ober­lan­des­ge­richt Karls­ru­he hat­te sich aktu­ell mit drei Scha­dens­er­satz­kla­gen gegen die Deut­sche Bau­spar­kas­se Bade­nia zu befas­sen, in denen die Klä­ger von der beklag­ten Bau­spar­kas­se Scha­dens­er­satz wegen ver­trag­li­cher Pflicht­ver­let­zun­gen im Zusam­men­hang mit dem Erwerb und der Finan­zie­rung einer ver­mie­te­ten oder zu ver­mie­ten­den Eigen­tums­woh­nung ver­lan­gen. In allen drei Fäl­len erwar­ben die Klä­ger

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