Über­nah­me elek­tro­nisch über­mit­tel­ter Lohn­da­ten – und ihre Berich­ti­gung

Gleicht das Finanz­amt bei einer Papie­rer­klä­rung den elek­tro­nisch über­mit­tel­ten und der Steu­er­erklä­rung bei­gestell­ten Arbeits­lohn gene­rell nicht mit dem vom Steu­er­pflich­ti­gen in der Ein­kom­men­steu­er­erklä­rung erklär­ten Arbeits­lohn ab und wer­den die Ein­nah­men aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit im Ein­kom­men­steu­er­be­scheid infol­ge­des­sen unzu­tref­fend erfasst, liegt dar­in kei­ne offen­ba­re Unrich­tig­keit i.S. des § 129 AO. Stim­men der

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Bei­trä­gen an Ver­sor­gungs­wer­ke – und der fal­sche Ein­trag in der Ein­kom­men­steu­er­erklä­rung

Trägt ein Rechts­an­walt die von ihm an das Ver­sor­gungs­werks der Rechts­an­wäl­te geleis­te­ten Bei­trä­ge im Man­tel­bo­gen der Ein­kom­men­steu­er­erklä­rung feh­ler­haft in Zei­le 72 bzw. 74 [Ren­ten­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge ohne Kapi­tal­wahl­recht mit Lauf­zeit­be­ginn und ers­ter Bei­trags­zah­lung vor dem 1.01.2005 (auch steu­er­pflich­ti­ge Bei­trä­ge zu Ver­­­sor­gungs- und Pen­si­ons­kas­sen)] statt in Zei­le 62 [Bei­trä­ge zu land­wirt­schaft­li­chen Alters­kas­sen sowie

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Berich­ti­gung wegen offen­ba­rer Unrich­tig­keit

Nach § 129 AO kön­nen Schreib­feh­ler, Rechen­feh­ler und ähn­li­che offen­ba­re Unrich­tig­kei­ten, die beim Erlass eines Ver­wal­tungs­akts unter­lau­fen sind, jeder­zeit berich­tigt wer­den. Offen­ba­re Unrich­tig­kei­ten in die­sem Sin­ne sind mecha­ni­sche Ver­se­hen wie bei­spiels­wei­se Ein­ga­­be- oder Über­tra­gungs­feh­ler. Dage­gen schlie­ßen Feh­ler bei der Aus­le­gung oder Nicht­an­wen­dung einer Rechts­norm, eine unrich­ti­ge Tat­sa­chen­wür­di­gung oder die unzu­tref­fen­de

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Geson­der­te Fest­stel­lung des Bestands des steu­er­li­chen Ein­la­ge­kon­tos – und die Berich­ti­gung offen­ba­rer Unrich­tig­kei­ten

Die geson­der­te Fest­stel­lung des Bestands des steu­er­li­chen Ein­la­ge­kon­tos gem. § 27 Abs. 2 KStG ist wegen offen­ba­rer Unrich­tig­keit nach § 129 AO nicht zu berich­ti­gen, wenn dem Finanz­amt zusätz­lich zu der unzu­tref­fen­den Fest­stel­lungs­er­klä­rung kei­ne wei­te­ren Unter­la­gen vor­ge­legt wer­den, aus denen sich ergibt, dass eine von dem fest­ge­stell­ten Betrag abwei­chen­de Kapi­tal­rück­la­ge tat­säch­lich

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Über­nah­me mecha­ni­scher Feh­ler aus der Steu­er­erklä­rung

Feh­ler bei der Aus­le­gung oder (Nicht-)Anwendung einer Rechts­norm schlie­ßen die Annah­me einer offen­ba­ren Unrich­tig­keit und damit die Anwen­dung des § 129 AO aus. § 129 AO ermög­licht auch dann nicht die Berich­ti­gung "ver­meint­li­cher" mecha­ni­scher Feh­ler des Steu­er­pflich­ti­gen, wel­che tat­säch­lich auf der unzu­tref­fen­den Anwen­dung einer Rechts­norm beru­hen, wenn sie aus der

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